Diplomarbeit, 2008
337 Seiten, Note: 1,0
1.0 Aufgabenstellung
1.1 Einleitung
1.2 Aufgabenstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Abgrenzung
1.5 Aufbau der Projektentwicklung
2.0 Markt- und Leerstandsanalyse
2.1 Einleitung
2.2 Struktur der Markt- und Leerstandsanalyse
2.3 Marktanalyse
2.3.1 Analyse der Nachfragesituation
2.3.1.1 Begriffsbestimmungen
2.3.1.2 Bürolagen in Köln
2.3.1.3 Stadtentwicklungsvorhaben der Stadt Köln
2.3.1.4 Flächennachfrage in Köln
2.3.1.5 Büromieten in Köln
2.3.1.6 Verkauf von Büroflächen in Köln
2.3.1.7 Zusammenfassung der Nachfragesituation
2.4 Leerstandsanalyse
2.4.1 Vorgehensweise
2.4.2 Kernaussagen der Bulwien-Gesa-Studie
2.4.3 Exemplarische Bestandserhebung des Büroleerstandes
2.5 Modellleerstandsobjekt
3.0 Entwicklung von Nutzungskonzepten
3.1 Vorgehensweise
3.2 Redevelopment von Büroimmobilien
3.3 Umnutzung von Büroimmobilien
3.4 Marktanalyse II
3.4.1 Soziologisches und demographisches Umfeld in Köln
3.4.2 Wirtschaftliches und politisches Umfeld in Köln
3.4.3 Einzelhandel
3.4.4 Hotelmarkt
3.4.5 Wohnungsmarkt
3.4.6 Fazit der Marktanalyse II
3.4.7 Auswahlkriterien bezogen auf eine Umnutzung
3.5 Umnutzungsobjekte
3.5.1 Konrad Adenauer Ufer
3.5.2 Max - Wallraf - Straße
3.5.3 Belvedere Straße
3.5.4 Hohenzollernring
3.6 Objektbeschreibung
3.6.1 Gebäudestruktur
3.6.2 Gebäudekonstruktion
3.6.3 Objektzustand
3.6.4 Einflussfaktoren auf den Entwurf und eine Projektentwicklung
3.7 Machbarkeitsstudie
3.7.1 Ertragswertbetrachtung
3.7.2 Sachwertbetrachtung
3.7.3 Ableitung des Verkehrswertes
3.7.4 Backdoor Approach
3.7.5 Untersuchung unterschiedlicher Nutzungskonzepte
4.0 Standortanalyse
4.1 Einleitung
4.2. Makrostandort Köln
4.2.1 Verkehrsinfrastruktur
4.2.2 Bildungsinfrastruktur
4.2.3 Grün- und Freiflächenangebot
4.2.4 Kulturelles Angebot
4.2.5 Hochwasser
4.2.6 Kriminalität
4.2.7 Fazit der Makrostandortanalyse
4.3 Mikrostandort Friesenplatz
4.3.1 Einleitung
4.3.2 Bevölkerungsstruktur
4.3.3 Verkehrsinfrastruktur
4.3.4 Bildungsinfrastruktur
4.3.5 Grün- und Freiflächenangebot
4.3.6 Kulturelles Angebot
4.3.7 Religiöse Einrichtungen
4.3.8 Einzelversorgung
4.3.9 Hochwasser
4.3.10 Karneval
4.3.11 Image
4.3.12 Fazit der Mikrostandortanalyse
4.4 Formulierung der Projektidee
5.0 Konkurrenzbetrachtung
5.1 Einleitung
5.2 Corneliusstraße in Frankfurt am Main
5.3 Bogenallee in Hamburg
5.4 Büroumnutzung in Zürich
5.5 Falkenried in Hamburg
5.6 Loft Louise in Brüssel
5.7 Weitere Umnutzungen
5.8 Fazit der Konkurrenzbetrachtung
6.0 Projektstudie
6.1 Bestandsaufnahme
6.1.1 Genius Loci
6.1.2 Annäherung
6.1.3 Platzsituation
6.1.4 Hauptverkehrsachsen
6.1.5 Begrünung
6.1.6 Gegenüberliegende Bebauung
6.1.7 Schnittstelle Innen/Außen
6.2 Stärken- Schwächenanalyse
6.2.1 Stärken
6.2.2 Schwächen
6.3 Entwurfsziele
6.4 Konzeption
6.4.1 Ring Lofts
6.4.2 Entwurf
6.4.3 Lofttypen
6.5 Baubeschreibung
7.0 Flächennachweise
7.1 Flächenberechnung nach DIN 277
7.2 Vermarktungsfähige Fläche
7.3 Stellplatznachweis
7.4 Nachweis der Abstellraumflächen
8.0 Beschreibung der notwendigen baulichen Maßnahmen
8.1 Einleitung
8.2 Kostenberechnung I - Abbruchkosten
9.0 Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
9.1 Kostenberechnung II nach DIN 276
9.2 Projektentwicklungsrechnung
9.3 Ertragswertbetrachtung
9.4 Marktbetrachtung des Mikrostandortes
9.5 Preisbestimmung
9.6 Verkaufspreise Lofts
9.7 Residualverfahren
9.8 Darstellung von Alternativen
9.9 Zusammenfassung der Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
10. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht das Potential zur Umnutzung leer stehender Büroimmobilien in Köln unter wirtschaftlichen und städtebaulichen Gesichtspunkten. Ziel ist die Entwicklung eines praxisnahen Nutzungskonzepts (Projektstudie) für ein konkretes, leer stehendes Objekt am Friesenplatz, welches die Umnutzung in hochwertige Wohnlofts vorsieht, und die Überprüfung der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit mittels einer Projektentwicklungsrechnung.
3.2 Redevelopment von Büroimmobilien
Die Revitalisierung von Büroimmobilien wird auch als Redevelopment bezeichnet. Hierunter versteht man, dass eine nicht mehr vermarktungsfähige Immobilie durch Maßnahmen wieder erfolgreich an den Markt geführt werden kann. Grundlage ist der Standpunkt, dass die Büroimmobilie einst eine Nachfrage erfahren hat und eine Revitalisierung eine gebäudegerechte Maßnahme darstellt, welche unter Umständen die wirtschaftlichste Alternative zu einem Abriss oder einer Umnutzung darstellt. Hinsichtlich des Baualters fällt jedoch auf, dass verstärkt ältere Immobilien ein Redevelopment nicht zulassen, da die Geschosshöhen ein Nachrüsten durch Doppelböden oder abgehangene Decken nicht möglich machen. Daher kann eine moderne Bürotechnik nicht in solchen Immobilien untergebracht werden.
Es ist festzustellen, dass der wichtigste Faktor eines gebäudetechnischen Redevelopments in der Schaffung von Nutzungsflexibilität liegt: Im Bürobau unterscheidet man zwischen vier Grundformen, dem Großraumbüro, dem Gruppenbüro, dem Zellenbüro und dem Kombibüro. Eine vermarktungsfähige Immobilie weist einen hohen Grad an Anpassung an verschiedene Nutzungskonzepte auf. Es ist zu beobachten, dass die Vermietungszyklen immer kurzlebiger sind. Ein Mietvertrag mit einer Laufzeit von 5 Jahren ist realistisch. Ein Grund hierfür sind die kürzeren Produktlebenszyklen, die erhöhte Anforderung der Kunden an den Service und der Innovationsdruck auf ein Unternehmen durch die globale Konkurrenz. Die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens lässt sich langfristig nur schwer einschätzen. Daher muss eine Büroimmobilie eine erhöhte Nutzungsflexibilität anbieten können, um nur kurzfristige Leerstände zu erzielen.
1.0 Aufgabenstellung: Definition der Zielsetzung der Arbeit sowie Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes.
2.0 Markt- und Leerstandsanalyse: Detaillierte Untersuchung des Kölner Büromarktes und der Leerstandssituation sowie deren Bewertung anhand von Kriterien.
3.0 Entwicklung von Nutzungskonzepten: Erarbeitung von standort- und gebäudebezogenen Nutzungskonzepten inklusive Marktanalyse und Auswahl potenzieller Umnutzungsobjekte.
4.0 Standortanalyse: Detaillierte Untersuchung des Makrostandorts Köln und des Mikrostandorts Friesenplatz zur Bewertung der Lagequalität für eine Umnutzung.
5.0 Konkurrenzbetrachtung: Analyse bereits realisierter Umnutzungsprojekte in anderen deutschen und europäischen Städten als Vergleichsbasis.
6.0 Projektstudie: Konkrete Bestandsaufnahme und Entwurfskonzeption für ein ausgewähltes Objekt am Friesenplatz.
7.0 Flächennachweise: Detaillierte Flächenberechnungen nach DIN 277 für das geplante Projekt am Friesenplatz.
8.0 Beschreibung der notwendigen baulichen Maßnahmen: Auflistung und Kostenberechnung der für die Umnutzung erforderlichen Rückbau- und Sanierungsmaßnahmen.
9.0 Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen: Detaillierte finanzielle Bewertung des Projekts durch Kostenberechnung, Projektentwicklungsrechnung und Ertragswertbetrachtung.
10. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse und Fazit zur Wirtschaftlichkeit des Umnutzungskonzepts.
Projektentwicklung, Büroimmobilien, Leerstand, Umnutzung, Köln, Redevelopment, Wohnlofts, Standortanalyse, Projektstudie, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, Marktanalyse, Flächennachfrage, Revitalisierung, Immobilienmarkt, Mietpreise.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Projektentwicklung für leer stehende Büroimmobilien in Köln. Ziel ist es, von einer detaillierten Leerstandsanalyse über eine Standortuntersuchung zu einem bewerteten Planungs- und Umnutzungskonzept für eine ausgewählte Immobilie zu gelangen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Marktanalyse, die Leerstandsanalyse, die Standortanalyse (Makro- und Mikroebene) sowie die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Umnutzungsobjekten, insbesondere der Umnutzung von Büroflächen in Wohnlofts.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie nicht mehr marktfähige Büroimmobilien in Köln durch innovative Nutzungskonzepte revitalisiert werden können und ob eine solche Umnutzung unter wirtschaftlichen Aspekten tragfähig ist.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse, einer exemplarischen Markterhebung durch eine Diplomgruppe, städtebaulichen Standortanalysen sowie ökonomischen Bewertungsverfahren wie dem Ertragswertverfahren und Projektentwicklungsrechnungen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Markt- und Leerstandsanalyse, die Entwicklung von Nutzungskonzepten, eine detaillierte Standortanalyse für den Friesenplatz, eine Konkurrenzbetrachtung sowie die konkrete Projektstudie für ein ausgewähltes Objekt inklusive Flächennachweise und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen.
Die wichtigsten Begriffe sind Projektentwicklung, Leerstand, Umnutzung, Redevelopment, Köln, Büroimmobilien und Wirtschaftlichkeit.
Der Friesenplatz wird als Mikrostandort detailliert analysiert, da er eine zentrale innerstädtische Lage aufweist, die für die geplante Umnutzung in hochwertige Wohnlofts besonders attraktiv ist und eine hohe infrastrukturelle Anbindung bietet.
Da für die Umnutzung von Büroimmobilien keine standardisierten Kostenkennwerte vorliegen, wird der Backdoor Approach genutzt, um ausgehend von erzielbaren Erträgen ein tragbares Baubudget für die Sanierung und Umnutzung zu ermitteln.
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