Masterarbeit, 2012
149 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ziele der Arbeit
1.2 Abgrenzung
1.3 Related Work
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Cloud-Computing
2.1.1 Charakteristika
2.1.2 Servicemodelle
2.1.3 Bereitstellungsmodelle
2.2 Open Source Lizenzmodelle
2.3 Webservices
2.3.1 SOAP-Webservices
2.3.1.1 Webservice Description Language (WSDL)
2.3.1.2 SOAP
2.3.2 REST-Webservices
2.4 OAGIS
2.5 Lightening und Flattening
2.6 UN/EDIFACT
2.7 Enterprise Service Bus (ESB)
2.7.1 Architekturmodelle
2.7.2 Funktionalitäten
3 Logistics Mall - Cloud-Computing für die Logistik
3.1 Konzept
3.2 Anforderungen an den ESB
4 Marktübersicht
4.1 Produkte
4.2 Übersicht und Kenndaten
5 Vergleich nach Herstellerangaben und Eingrenzung der ESBs
5.1 Pflichtkriterien
5.1.1 Open Source
5.1.2 Programmiersprache Java
5.1.3 Betriebssystem Unix/Linux
5.2 Stufe 1: Kommerzieller Support
5.2.1 Untersuchte Teilaspekte
5.2.2 Ergebnis
5.3 Stufe 2: Dokumentation und Community
5.3.1 Untersuchte Teilaspekte der Dokumentation
5.3.2 Untersuchte Teilaspekte der Community
5.3.3 Ergebnis
5.4 Stufe 3: Vitalität/Reifegrad und Zukunftssicherheit
5.4.1 Untersuchte Teilaspekte Vitalität/Reifegrad
5.4.2 Untersuchte Teilaspekte der Zukunftssicherheit
5.4.3 Ergebnis
5.5 Stufe 4: Integrationsaspekte
5.5.1 Untersuchte Teilaspekte
5.5.2 Ergebnis
5.6 Stufe 5: Direkte Gegenüberstellung der verbleibenden ESBs
6 Praktischer Vergleich der ausgewählten ESBs
6.1 Untersuchte Aspekte
6.1.1 Installation/Einrichtung
6.1.2 Entwicklung
6.1.3 Benutzeroberfläche: Intuitiv / Übersichtlichkeit / Handhabung
6.1.4 Fehlermanagement
6.1.5 Sonstiges
6.1.6 Nicht betrachtete Aspekte
6.2 Szenario
6.2.1 Versuchsabläufe
6.2.2 Versuchsaufbau
6.2.3 Austauschformate
6.2.3.1 OAGIS
6.2.3.2 UN/EDIFACT
6.2.3.3 Custom XML
6.3 Realisierung des Testaufbaus
6.3.1 Servicebeschreibungen (WSDL)
6.3.2 Shop
6.3.3 Auftragsverwaltung
6.3.4 Lagerverwaltung Süd
6.3.5 Lagerverwaltung Nord
6.4 Einbindung ESB 1: Mule ESB
6.4.1 Route: Shop → Auftragsverwaltung
6.4.2 Route: Auftragsverwaltung → Lagerverwaltung Nord/Süd
6.4.3 Route: Lagerverwaltung Nord → Auftragsverwaltung
6.4.4 Route: Lagerverwaltung Süd → Auftragsverwaltung
6.5 Einbindung ESB 2: Talend ESB
6.5.1 Route: Shop → Auftragsverwaltung
6.5.2 Route: Auftragsverwaltung → Lagerverwaltung Nord/Süd
6.5.3 Route: Lagerverwaltung Nord → Auftragsverwaltung
6.5.4 Route: Lagerverwaltung Süd → Auftragsverwaltung
6.6 Deployment und Testdurchlauf
6.6.1 ESBs auf VM 1
6.6.2 Apps auf VM 2
6.6.3 Testdurchlauf
6.7 Ergebnis
7 Abschlussbetrachtung
7.1 Zusammenfassung aller Ergebnisse
7.2 Fazit
7.3 Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die wissenschaftliche Evaluation verschiedener Open Source Enterprise Service Bus (ESB) Lösungen, um ein geeignetes System für die Cloud-basierte Logistikplattform "Logistics Mall" zu identifizieren. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Usability, um Administratoren ohne tiefgehende Softwareentwicklungs-Expertise die Konfiguration und Einbindung von Logistik-Services zu ermöglichen.
2.3 Webservices
Bei Webservices handelt es sich um modular gekapselte Dienste, die standardisiert mittels des Hypertext Transfer Protokolls (HTTP) über Netzwerke angeboten und aufgerufen werden können. Das Veröffentlichen geschieht dabei entweder über die Weitergabe der URL des Services an den entsprechenden Nutzer, oder aber durch Veröffentlichen in einen zentralen Verzeichnisdienst, wie zum Beispiel in ein UDDI-Repository (Universal Description, Discovery and Integration). Letztere Möglichkeit wurde aber von großen Unternehmen wie SAP, IBM und Microsoft zurückgezogen, da sie der Meinung sind, dass das Veröffentlichen eines Services in ein zentrales Verzeichnis nicht die Art ist, wie heutzutage Geschäfte gemacht werden (vgl. [Kri05]).
Die veröffentlichten Dienste sind Schnittstellen des Systems, auf die weitere, verteilte Systeme Zugriff haben. Durch das Komponieren von Webservices (Orchestrierung) und durch geregelte Kommunikation zwischen mehreren Services (Choreographie) können komplexe Geschäftsprozesse abgebildet werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten (Protokolle), diese Dienste bereitzustellen und aufzurufen. Dies ist zum einen über SOAP möglich und wird im folgenden Kapitel 2.3.1 erläutert. Die andere Möglichkeit bietet REST, das in Kapitel 2.3.2 beschrieben wird.
1 Einleitung: Stellt das Projekt Logistics Mall vor und definiert die Zielsetzung der Arbeit, eine geeignete ESB-Lösung durch theoretischen Vergleich und Praxistest zu finden.
2 Grundlagen: Vermittelt notwendige Konzepte zu Cloud-Computing, Open-Source-Lizenzen, verschiedenen Webservice-Technologien und dem generellen Aufbau eines ESBs.
3 Logistics Mall - Cloud-Computing für die Logistik: Erläutert das Konzept der Logistikplattform und definiert die spezifischen Anforderungen an einen ESB in diesem Umfeld.
4 Marktübersicht: Bietet einen Überblick über die initial ausgewählten Open Source ESB-Produkte und deren technologische Basis.
5 Vergleich nach Herstellerangaben und Eingrenzung der ESBs: Führt eine mehrstufige Analyse anhand von Support-Qualität, Dokumentation und technischen Kriterien durch, um die Auswahl für den Praxistest einzuschränken.
6 Praktischer Vergleich der ausgewählten ESBs: Beschreibt die konkrete Implementierung eines logistischen Szenarios zur Evaluierung von Mule ESB und Talend ESB unter realen Bedingungen.
7 Abschlussbetrachtung: Fasst die Ergebnisse zusammen, spricht eine Empfehlung für Talend ESB aus und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten.
Enterprise Service Bus, ESB, Logistics Mall, Cloud-Computing, Open Source, SOAP, REST, OAGIS, UN/EDIFACT, Middleware, Usability, Integration, SOA, XML, Web-Services
Die Arbeit evaluiert verschiedene Open Source ESB-Lösungen für den Einsatz in einer Cloud-basierten Logistikplattform, um die Kommunikation zwischen heterogenen Systemen zu ermöglichen.
Die Schwerpunkte liegen auf Cloud-Computing, Enterprise Integration, der Usability von Integrationswerkzeugen und der praktischen Anwendung von Nachrichtenaustauschformaten wie OAGIS und UN/EDIFACT.
Das Hauptziel besteht darin, den ESB zu identifizieren, der hinsichtlich Bedienbarkeit und Funktionalität am besten für die Anforderungen der Logistics Mall geeignet ist.
Die Arbeit nutzt ein mehrstufiges Evaluationsverfahren, das zunächst auf Herstellerangaben und theoretischen Kriterien basiert und anschließend in einer praktischen Implementierung eines logistischen Szenarios mündet.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Marktanalyse, die stufenweise Eingrenzung der Softwareprodukte sowie die detaillierte Beschreibung des praktischen Vergleichs von Mule ESB und Talend ESB.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Enterprise Service Bus, Logistics Mall, Cloud-Computing, Integration und Usability geprägt.
Da die Logistics Mall von einem externen Betreiber verwaltet wird, dessen Personal nicht zwingend über tiefgehende Kenntnisse in Softwareentwicklung verfügt, muss das Konfigurationswerkzeug intuitiv und leicht zu bedienen sein.
Der Autor empfiehlt Talend ESB, da dieses Produkt durch eine intuitivere grafische Benutzeroberfläche und eine sehr gute Dokumentation überzeugt.
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