Bachelorarbeit, 2011
54 Seiten, Note: 3
1 Einleitung
1.1 Themenstellung und Relevanz der Themenstellung
1.2 Formulierung der Forschungsfrage
1.3 Stand der Literatur
1.4 Aufbau der Arbeit und Methodik
2 Begriffe
2.1 Der akademische Titel Bachelor
2.2 Controlling, Begleiter des Managementprozesses
2.2.1 Anforderungen der PersonalvermittlerInnen an ControllerInnen
2.2.2 Anforderungen der ArbeitgeberInnen an ControllerInnen
3 Empirische Untersuchung
3.1 Das Experten-/Leitfadeninterview
3.2 Interviewfragen zu den Themenbereichen
3.3 Festlegung der Rahmenbedingungen
3.4 Informationsstand bei PersonalvermittlerInnen
3.5 Herausforderungen der PersonalvermittlerInnen
4 Zusammenfassung und Reflexion
4.1 Zusammenfassende Schlussbetrachtung
4.2 Kritische Reflexion der Arbeit
4.3 Ausblick und persönliche Betrachtung
Diese Arbeit zielt darauf ab, einen Überblick über die Akzeptanz des akademischen Bachelor-Abschlusses mit Vertiefung im Bereich Controlling bei österreichischen Personalvermittlern zu geben und deren Erfahrungswerte hinsichtlich der Qualifikation von Absolventen zu analysieren.
2.1 Der akademische Titel Bachelor
Im Jahre 1999 wurde die europäische Hochschulpolitik von Grund auf reformiert, die Wissenschaftsministerinnen und Wissenschaftsminister von 29 europäischen Ländern kamen in Bologna zusammen, um die europäische Hochschulpolitik von Grund auf aneinander anzugleichen.
Verschiedenste Abschlüsse in Europa verursachten ein Chaos, ein Wechsel ins Ausland war erschwert, da ein gegenseitiges Anerkennen von Abschlüssen oft nicht gegeben war. Beispielsweise war es für einen deutschen Arzt nicht ohne zusätzliche Anforderungen möglich ohne weiteres in Großbritannien zu ordinieren und umgekehrt. Umzüge in andere Länder während des Studiums stellten eine große Herausforderung dar, nationale Hochschulpolitiken waren unterschiedlich. Eine Studentin oder eine Student einer deutschen Hochschule möchte ins Ausland wechseln und dort sein Studium beenden, stieß dabei aber auf großen Widerstand.
47 Länder, dazu gehören alle Mitgliedstaaten der EU, haben sich der Änderung in ihrer Hochschulpolitik angeschlossen. Diese Länder sind: Albanien, Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kasachstan (seit März 2010), Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldau, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, die Russische Föderation, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Vatikan, Vereinigtes Königreich und Zypern. Mit dem Bologna-Prozess soll ein System von besser vergleichbaren Hochschulabschlüssen eingeführt werden, die leichter anerkannt werden können. Durch die Vereinheitlichung der Hochschulabschlüsse soll eine hohe Qualität der Bildung sichergestellt werden. Die Mobilität von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Lehrkräften und Studierenden soll gefördert werden und die europäische Dimension in die Hochschulbildung einbezogen werden.
1 Einleitung: Die Einleitung legt das Fundament der Arbeit durch die Erläuterung des Bologna-Prozesses, formuliert die zentrale Forschungsfrage zur Bachelor-Akzeptanz und beschreibt den methodischen Aufbau.
2 Begriffe: Dieses Kapitel definiert den akademischen Titel Bachelor im Kontext der europäischen Hochschulreform und erörtert die Anforderungen an Controller aus Sicht von Personalvermittlern und Arbeitgebern.
3 Empirische Untersuchung: Der Hauptteil dokumentiert die Durchführung von Experteninterviews mit Personalvermittlern, analysiert deren Informationsstand und diskutiert die Herausforderungen bei der Selektion von Bachelor-Absolventen.
4 Zusammenfassung und Reflexion: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert kritisch die verwendete Methodik und bietet einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung des Bachelor-Titels.
Bachelor, Controlling, Bologna-Prozess, Personalvermittlung, Experteninterview, Fachhochschule, Arbeitsmarkt, Qualifikation, Spezialisierung, Akzeptanz, Rekrutierung, Ausbildung, Studienabschluss, Gehaltsstruktur, Kompetenzen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Akzeptanz des akademischen Bachelor-Abschlusses mit einer Vertiefung im Bereich Controlling bei österreichischen Personalvermittlern.
Zentral sind die Auswirkungen der europäischen Hochschulreform, die Anforderungen an Controller im Arbeitsmarkt sowie die Einschätzungen von Experten aus der Personalvermittlungsbranche.
Die Forschungsfrage lautet: Wie hoch ist die Akzeptanz von Personalvermittlern gegenüber Absolventen eines Bachelorstudiums im Bereich Controlling?
Der Autor nutzt die Methode des qualitativen Experten- bzw. Leitfadeninterviews, um Erfahrungswerte von Fachleuten aus der Personalvermittlung systematisch zu erheben.
Der Hauptteil befasst sich mit der empirischen Untersuchung, der Vorbereitung und Durchführung der Interviews sowie der Analyse der gewonnenen Erkenntnisse über Bachelor-Absolventen und deren Akzeptanz bei Unternehmen.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Bachelor, Controlling, Bologna-Prozess, Personalvermittlung, Qualifikation und Experteninterview.
Die Akzeptanz wird durchgehend als positiv eingestuft, wobei die Experten betonen, dass der Bachelor ein gutes Grundstudium darstellt, das idealerweise durch Praxiserfahrung oder ein Masterstudium ergänzt werden sollte.
Die Spezialisierung ist für Personalvermittler relevant, jedoch steht bei der Auswahl neben den fachlichen Kenntnissen auch die Persönlichkeit und soziale Kompetenz der Kandidaten im Vordergrund.
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