Masterarbeit, 2008
48 Seiten, Note: 1
1. Ausgangsituation
1.1 Auszug aus dem Lehrplan für Soziales Lernen, HS Grünburg, 2000
1.2 Vorschlag für die neue Jahresplanung
2. Begriffserklärung Soziale Kompetenz
2.1 Soziale Kompetenzen nach Karl Ludwig Holtz 1994
2.2 Soziale Kompetenzen nach Elke Fahl 1996
2.3 Soziale Kompetenzen nach Hatch und Gardener1997
2.4 Gemeinsamkeiten und Schlüsselstellen
3. Ziel der Untersuchung
3.1 Vorgehensweise
4. Ergebnisse der Untersuchung
4.1 Gesamtergebnis
4.2 Gesamtergebnis nach Geschlecht und Klassen
4.3 Soziale Kompetenzen nach dem Ort des Erlernens
4.3.1 Knaben
4.3.2 Mädchen
4.4 Soziale Kompetenzen nach Geschlecht und Schulstufen
4.4.1 5. Schulstufe
4.4.2 6. Schulstufe
4.4.3 7. Schulstufe
4.4.4 8. Schulstufe
5. Zusammenfassung der Ergebnisse
5.1 Werte und Kompetenzen für eine zukunftsfähige Schule
5.1.1 Demokratie
5.1.2 Erfolgreich selbständig handeln können
5.1.3 Soziale Integration
6. Empfehlungen und Visionen für die Praxis
6.1 Realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten
6.1.1 Aufgabenstellung
6.1.2 Lernbetreuung
6.2 Lernen in Gruppen
6.2.1 Lernsettings für Schüler/innen
6.2.2 Lernsettings für Lehrer/innen
7. Persönliche Schlussgedanken
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit der Schwerpunktsetzung der Hauptschule Grünburg im Bereich des sozialen und kommunikativen Lernens. Das primäre Ziel ist es, den Beitrag dieser Schwerpunktsetzung zur sozialen Kompetenzerweiterung der Schülerinnen und Schüler zu evaluieren und durch eine empirische Erhebung festzustellen, inwieweit diese Kompetenzen im Unterricht erworben wurden.
Soziale Kompetenzen nach Karl Ludwig Holtz 1994
Die Ausdrucksfähigkeit: Man kann sich anderen verständlich machen und eigenes Wissen, Wünsche und Meinungen in eine Gruppe einbringen.
Die Fähigkeit empfangen zu können: Man kann zuhören, andere Gruppenmitglieder beobachten sowie Ereignisse und Prozesse in der Gruppe wahrnehmen.
Die Bereitschaft zur Offenheit: Man ist offen für Anregungen, kann Kritik akzeptieren und ist bereit, sich mit anderen auseinander zu setzten.
Die Fähigkeit zur Kooperation: Man kann eigene Handlungsmöglichkeiten und Verantwortlichkeiten erkennen und umsetzen und sich darüber hinaus auf die Handlungen von anderen einstellen und sich anpassen.
Die Fähigkeit zur Gestaltung: Man kann Beziehungen aufnehmen und gestalten, sich in einer Gruppe zurechtfinden, entsprechend der jeweiligen Situation in passender Form Kritik üben und Prozesse in der Gruppe leiten.
Fähigkeit zur Identifikation: Man hat ein Bewusstsein für die eigenen Möglichkeiten und Grenzen, kann sich gut auf andere einstellen, mit Konflikten situationsgemäß umgehen und zugleich eine gute Balance zwischen Engagement und Abgrenzung behalten.
1. Ausgangsituation: Vorstellung des Leitbildes der Hauptschule Grünburg mit Fokus auf soziale Schwerpunkte sowie Integration von Heimschülern und Schülern mit Migrationshintergrund.
2. Begriffserklärung Soziale Kompetenz: Theoretische Auseinandersetzung mit Modellen sozialer Kompetenz nach verschiedenen Autoren wie Holtz, Fahl sowie Hatch und Gardener.
3. Ziel der Untersuchung: Darstellung der Forschungsfrage zur Qualität der schulischen Schwerpunktsetzung und der methodischen Vorgehensweise bei der Datenerhebung.
4. Ergebnisse der Untersuchung: Präsentation und Analyse der Fragebogendaten, aufgeschlüsselt nach Gesamtergebnis, Geschlecht, Schulstufen und dem Ort des Erlernens.
5. Zusammenfassung der Ergebnisse: Resümee der Untersuchungsergebnisse und Diskussion von Werten und Kompetenzen für eine zukunftsfähige Schule wie Demokratie und soziale Integration.
6. Empfehlungen und Visionen für die Praxis: Konkrete Handlungsempfehlungen zur Förderung der sozialen Kompetenz durch Lernbetreuung und methodische Lernsettings für Schüler und Lehrer.
7. Persönliche Schlussgedanken: Reflektion der eigenen Rolle als Lehrkraft und Zusammenfassung der Notwendigkeit einer lernförderlichen Schulkultur.
Soziale Kompetenz, Soziales Lernen, Schulentwicklung, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Sozialisation, Selbstkompetenz, Kooperationsbereitschaft, Schülerbefragung, Lernsettings, Integration, Demokratische Erziehung, Persönlichkeitsentwicklung, Gender-Aspekt, Schulhauskultur.
Die Arbeit untersucht die Effektivität des sozialen und kommunikativen Schwerpunkts an der Hauptschule Grünburg.
Im Mittelpunkt stehen soziale Kompetenzmodelle, der Erwerb dieser Kompetenzen im schulischen Alltag sowie geschlechtsspezifische Unterschiede.
Es soll geklärt werden, welchen Beitrag die Schule zur sozialen Kompetenzerweiterung leistet und ob die Schüler ihre sozialen Fähigkeiten tatsächlich im Unterricht erwerben.
Die Autorin führte eine quantitative Befragung der Schüler mittels Fragebögen durch, ergänzt durch qualitative Experteninterviews mit Kollegen.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Begriffsklärung, die Darstellung und detaillierte Analyse der Umfrageergebnisse sowie Empfehlungen für die Unterrichtspraxis.
Schlüsselbegriffe sind Soziale Kompetenz, Schulentwicklung, Soziales Lernen, Konfliktfähigkeit und Schulkultur.
Die Ergebnisse zeigen geschlechtsspezifische Unterschiede: Während Mädchen oft zugänglicher in der Kommunikation sind, zeigen Knaben häufig eine aggressivere Konfliktaustragung, sind aber weniger nachtragend.
Die Studie zeigt, dass der Unterricht zwar eine Rolle spielt, aber oft hinter dem Einfluss von Familie und Freunden zurückbleibt, was die Notwendigkeit für eine gezieltere Integration sozialer Maßnahmen unterstreicht.
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