Hausarbeit, 2012
12 Seiten, Note: 2,3
1 Einführung in die Hands Programme
2 Entwicklung des Demokratiebildungsprogramms
3 Hands for Kids
4 Hands across the Campus
5 Kritische Würdigung
5.1 Vorteile
5.2 Problematisierung
5.3 Bedeutung für die Demokratiepädagogik
Die vorliegende Arbeit untersucht die Demokratiebildungsprogramme „Hands for Kids“ und „Hands across the Campus“ im Hinblick auf ihre Bedeutung für eine lebendige Schulkultur, die Vermittlung demokratischer Werte sowie ihre praktische Umsetzung und Herausforderungen im Schulalltag.
3 Hands for Kids
Wie oben bereits beschrieben ist „Hands for Kids“ eine Weiterentwicklung des Programms „Hands across the Camps“, mit einem entsprechenden Grundwertecurriculum für Grundschulen. Hier sind Kinder von sieben bis zwölf Jahren, also die Jahrgangsstufen 1-6, die Zielgruppe. Ihnen soll es ermöglicht werden, sich frühzeitig und aktiv mit demokratischen Grundwerten auseinander zu setzen. Der Anspruch des Programms ist es, Demokratie in der Schule zu leben, sowie Anerkennung und Partizipation erfahrbar zu machen. Zudem wird die Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Schülern, Eltern und auch mit der unmittelbaren Umgebung gefördert.
Die Identität zu stärken, Selbstbewusstsein zu fördern und Respekt gegenüber anderen Menschen zu haben sind auch hier die Demokratiekompetenzen, welche vorrangig vermittelt werden sollen. Das Programm ist fächerübergreifend und wird in den vorhandenen Lehrplan integriert. Es führt gemäß Wolfgang Edelstein zu einem guten Schulklima und wirkt präventiv gegen Gewalt und Rechtsextremismus. Es wird für sich selbst und für die Schule Verantwortung übernommen. Zudem steigert ein angenehmes Schulklima die Lernleistung der Schüler.
Das Programm ist in Bausteine gegliedert und gibt den Lernbegleitern stets didaktische sowie methodische Hinweise an die Hand. Es verbindet politische Bildung und Demokratielernen. Auch werden die Lernbegleiter in die Lage versetzt, die Inhalte auf die jeweilige Situation flexibel zu übertragen. Der Hauptteil sind die fünf Bausteine: „Identität“, „Kinder sind stark“, „Demokratie leben“, „Verantwortung übernehmen“, „Alle Kinder haben Rechte“ und „Global Kids“.
1 Einführung in die Hands Programme: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Zielsetzung der Programme und deren Fokus auf die Vermittlung demokratischer Grundwerte durch ein spezifisches Curriculum.
2 Entwicklung des Demokratiebildungsprogramms: Hier wird der historische Kontext der Programme sowie deren theoretische Fundierung in der Pädagogik von John Dewey beleuchtet.
3 Hands for Kids: Dieses Kapitel erläutert die Struktur und das Konzept des Programms für Grundschulen, das auf fächerübergreifende demokratische Bildung setzt.
4 Hands across the Campus: Es wird die Ausrichtung der Programme für die Sekundarstufen beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf kooperativem Lernen und dem „Youth Leadership Program“ liegt.
5 Kritische Würdigung: In diesem Hauptteil erfolgt eine Analyse der Vorteile und Implementierungsschwierigkeiten sowie die Einordnung der Programme in die Demokratiepädagogik.
Demokratiebildung, Hands for Kids, Hands across the Campus, Demokratiepädagogik, Grundwerte, Schulkultur, Partizipation, Lernbegleiter, Sozialkompetenz, John Dewey, Klassenrat, Kooperatives Lernen, Schulentwicklung, Selbstbestimmung, Toleranz.
Die Programme zielen darauf ab, demokratische Werte und Kompetenzen direkt in den Schulalltag zu integrieren, um eine lebendige, auf Partizipation basierende Schulkultur zu fördern.
Die Programme richten sich an Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, die gemeinsam an Aushandlungsprozessen zur Schulgestaltung teilnehmen.
Das Ziel ist die Ausbildung gesellschaftsfähiger Bürger, die in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen, mit Konflikten konstruktiv umzugehen und aktiv am demokratischen Leben teilzuhaben.
Die Programme basieren auf dem kooperativen Lernen und dem Grundsatz „Learning by doing“, wobei Lehrer als Lernbegleiter fungieren.
Der Hauptteil behandelt die detaillierte Darstellung der beiden Programme „Hands for Kids“ und „Hands across the Campus“ sowie eine kritische Reflexion ihrer Anwendung.
Wichtige Begriffe sind Demokratieerziehung, Partizipation, Schulklima, Grundwertecurriculum und die Rolle des Lehrers als Dialogpartner.
Obwohl die Konzepte vorliegen, erfordert die tatsächliche Durchführung zeitliche Kapazitäten und personelle Begleitung, die oft mit zusätzlichen Kosten verbunden sind.
Der Klassenrat dient als praktisches Beispiel, in dem Schüler ihre eigenen Belange verhandeln und so frühzeitig lernen, Verantwortung für das soziale Miteinander zu übernehmen.
Durch die Einbeziehung der Eltern und die Rückmeldung der Kinder mit neuen Erfahrungen kann auch das häusliche Miteinander demokratischer gestaltet werden.
Der Wechsel von Frontalunterricht zu selbstgesteuertem Lernen erzeugt bei Lehrern Unsicherheit, da der Unterrichtsverlauf weniger stringent und schwerer vorhersehbar wird.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

