Bachelorarbeit, 2012
53 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Bedeutung von Potential
2.1 Potential Definition
2.2Erklärung des High-Potential Begriffs
2.3 Interesse der Unternehmen an High-Potentials
3. Auswahlverfahren
3.1 Das Bewerbungsgespräch
3.1.1 Die unterschiedlichen Formen des Bewerbungsgesprächs
3.1.2 Qualität von Bewerbungsgesprächen
3.2. Assessment-Center
3.2.1 Definition und Herkunft der Assessment-Center
3.2.2 Verfahren und Prinzipien eines Assessment-Centers
3.2.3 Ziele und Einsatzmöglichkeiten eines Assessment-Centers
3.2.4 Messqualität des Assessment-Centers in Objektivität, Reliabilität und Validität
3.2.4 Kritik an der Assessment-Center Methode
3.3 Vergleich Assessment-Center und Bewerbungsgespräch
4. Die Gestaltung von Bewerbungsgesprächen und Assessment-Center zur Identifizierung von High-Potentials
5. Fazit
Die Arbeit untersucht die Effektivität von Bewerbungsgesprächen und Assessment-Centern als Instrumente zur Identifizierung von High-Potentials. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Verfahren gestaltet sein müssen, um die besten Talente erfolgreich zu erkennen und langfristig an ein Unternehmen zu binden.
3.2.1 Definition und Herkunft der Assessment-Center
Während der Ursprung des Assessment Centers unumstritten scheint, zeigen sich in der Entwicklungsgeschichte jedoch, je nach Quelle, unterschiedliche Verlaufsformen. Einig unter allen ist der Ursprung in der Offiziersauswahl in der Weimarer Republik. Die Erfahrungen des 1. Weltkriegs und Umbrüche der Wirtschaft durch schwere Krisen ließen damals einen Bedarf an einer gewissen staatlichen Berufslenkung entstehen: „In modernen Gesellschaften ist die sog. Wissenschaftlichkeit als Ausdruck von Rationalität ein zentrales Kriterium der Legitimation. So wurde die Frage dringend, wie solche Personalentscheidungen wissenschaftlich fundiert werden konnten.“ So war das erste „Assessment-Center“ ein Auswahlverfahren auf Basis einer an der Universität Berlin entwickelten Auswahlmethode für Offiziersanwärter. Hierbei gab es erstmals Beurteilergruppen, die sich aus verschiedenen Personengruppen wie Psychologen aber auch Linienvorgesetzten und Truppenoffizieren zusammensetzten. Die dort entwickelten Praktiken mit den Bezeichnungen Postkorbübung und führerlose Gruppendiskussion finden auch heute noch Anwendung in vielen Assessment Centern.
So geht der Titel Assessment-Center auf den Psychologen Henry A. Murray (1893 – 1988) zurück. Dieser konnte mit einer Persönlichkeitstheorie und Explorationsverfahren („assessments“) nachweisen, dass Persönlichkeitstypische Merkmale die großen Entwicklungslinien des Lebens als auch die Art und Wiese der Gestaltung einzelner Tätigkeiten prägen. Murray war Leiter eines „Office of Stratetic Services OSS“, das eigens zu Rekrutierungszwecken eingerichtet worden war; er veröffentlichte über diese Versuche eine Studie, in der er die Validität des Verfahrens als hoch bezeichnen konnte.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Spitzenpersonals angesichts des demografischen Wandels und des „War for Talents“.
2. Bedeutung von Potential: Dieses Kapitel definiert den Begriff „High-Potential“ und erläutert die Beweggründe von Unternehmen, in die Identifizierung solcher Talente zu investieren.
3. Auswahlverfahren: Hier werden Bewerbungsgespräche und Assessment-Center als primäre Instrumente der Personalauswahl detailliert analysiert, hinsichtlich ihrer Gütekriterien bewertet und ihre Vor- und Nachteile gegenübergestellt.
4. Die Gestaltung von Bewerbungsgesprächen und Assessment-Center zur Identifizierung von High-Potentials: Dieses Kapitel fokussiert auf die praktische Umsetzung und die Notwendigkeit präziser Anforderungsprofile bei der Gestaltung der Auswahlverfahren.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Auswahlverfahren kontinuierlich weiterzuentwickeln, um im Wettbewerb um die besten Köpfe erfolgreich zu sein.
High-Potentials, Personalauswahl, Bewerbungsgespräch, Assessment-Center, Recruiting, Eignungsdiagnostik, Personalmarketing, Objektivität, Reliabilität, Validität, Potenzialanalyse, War for Talents, Anforderungsprofil, Führungskräfte, Personalmanagement
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen mithilfe von Bewerbungsgesprächen und Assessment-Centern qualifizierte High-Potentials identifizieren und für sich gewinnen können.
Die zentralen Themen sind die Definition von Potenzial, die Anwendung und Qualitätssicherung von Auswahlverfahren sowie die Herausforderungen bei der Rekrutierung von Führungskräften.
Das primäre Ziel ist es zu ergründen, wie Personalauswahlverfahren gestaltet sein müssen, um die Passung zwischen den Anforderungen der Position und den Fähigkeiten eines High-Potentials valide zu bestimmen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender personalwirtschaftlicher und psychologischer Ansätze zur Eignungsdiagnostik.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Potenzialträgern, die detaillierte Vorstellung und methodische Kritik von Bewerbungsgesprächen und Assessment-Centern sowie einen abschließenden Vergleich beider Methoden.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie High-Potentials, Eignungsdiagnostik, Gütekriterien (Validität, Reliabilität, Objektivität) und Personalauswahl geprägt.
Die Validität ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die durchgeführten Übungen tatsächlich die Fähigkeiten messen, die für den zukünftigen beruflichen Erfolg in der jeweiligen Zielposition relevant sind.
Während früher die interne Beförderung im Vordergrund stand, werden heute verstärkt externe Bewerber rekrutiert, wobei der Prozess zunehmend auch als Instrument des Personalmarketings und Recruiting-Events genutzt wird.
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