Bachelorarbeit, 2011
36 Seiten, Note: 2,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1 Einleitung
2 Lesen als Schlüsselkompetenz
2.1 Lesekompetenz
2.2 Das didaktische Modell von Lesekompetenz
2.2.1 Die Prozessebene
2.2.2 Die Subjektebene
2.2.3 Die soziale Ebene
2.3 Lesesozialisation
3 Leseförderung
3.1 Leseförderung im medialen Zeitalter
3.2 Das Konzept der Leseförderung
3.3 Literarisches Lernen
3.4 Leseanimation und Lesemotivation
4 Kinderliteratur als Mittel zur Leseförderung
4.1 Kinderbücher im Grundschulunterricht
4.2 Kinderliteratur zum Thema „Freundschaft mit Tieren“
4.3 Matthias und das Eichhörnchen
4.3.1 Inhaltliche Analyse
4.3.1.1 Inhaltsüberblick
4.3.1.2 Charakterisierung der Hauptfiguren
4.3.1.3 Problemfelder des Buches
4.3.2 Stilanalyse
4.3.2.1 Äußerliche Aufmachung und Genre
4.3.2.2 Aufbau
4.3.2.3 Sprache
5 Möglichkeiten zur didaktischen Umsetzung
5.1 Didaktische Grundüberlegungen zum Buch
5.2 Die Leserolle als Beispiel für den Umgang mit Büchern
5.3 Weitere Ideen zur didaktischen Vermittlung
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Beitrag der Kinderliteratur zur Leseförderung und Lesemotivation bei Grundschulkindern. Anhand des Buches „Matthias und das Eichhörnchen“ wird exemplarisch aufgezeigt, wie Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 und 3 unabhängig von ihrem Leistungsstand gezielt zum Lesen motiviert und in ihrer Lesekompetenz gestärkt werden können.
4.3 Matthias und das Eichhörnchen
‚Matthias und das Eichhörnchen‘ erschien 1958 als deutschsprachige Ausgabe im ‚Friedrich Oetinger Verlag‘. Die Originalausgabe veröffentlichte der schwedische Verlag ‚Rabén & Sjögren‘ unter dem Titel ‚Magnus och ekorrungen‘. Der Autor des Buches, Hans Peterson, zählt mit über einhundert Kinder- und Jugendbüchern, Novellen und Romanen zu den angesehenen schwedischen Schriftstellern des zwanzigsten Jahrhunderts. Für seine Arbeit erhielt er viel Anerkennung und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter der Literaturpreis der schwedischen Zeitung ‚Svenska Dagbladet‘ (1955), die ‚Nils-Holgersson-Plakette‘ (1958) für sein Buch ‚Matthias, Martin und Marie‘ sowie der ‚Astrid Lindgren Preis‘ (1971). Für ‚Matthias und das Eichhörnchen‘ verlieh das damalige Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Hans Peterson 1959 den ‚Deutsche Jugendliteraturpreis‘ (vgl. Verlag Friedrich Oetinger GmbH).
Die Jury begründete ihre Wahl für die Auszeichnung als bestes Kinderbuch wie folgt:
„Was soll ein kleiner Junge mit sich selbst anfangen, wenn er keine Spielgefährten hat, in einem großen Haus wohnt, in dem der Hausmeister alles, aber auch alles verbietet und der sich vor den großen frechen Jungen fürchtet? Es gibt viele kleine Jungen wie ihn in den Großstädten, die einfach spielen möchten. Matthias sehnt sich nach einem großen Freund und einem kleinen Eichhörnchen. – Ein warmherziges Buch, das mit feiner Beobachtungsgabe die Empfindungswelt des Kindes widerspiegelt und zur Tierliebe und Verantwortung erzieht.“ (Arbeitskreis für Jugendschriftentum 1959, S. 1).
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Lesen als Schlüsselkompetenz dar und definiert das Ziel der Arbeit, die Leseförderung mittels Kinderliteratur zu untersuchen.
2 Lesen als Schlüsselkompetenz: Es werden die theoretischen Grundlagen der Lesekompetenz sowie das komplexe Zusammenspiel von kognitiven, subjektiven und sozialen Faktoren bei der Lesesozialisation erläutert.
3 Leseförderung: Dieses Kapitel erörtert verschiedene Konzepte der Leseförderung, das literarische Lernen sowie Strategien zur Steigerung der Lesemotivation und Animation.
4 Kinderliteratur als Mittel zur Leseförderung: Hier wird die Rolle der Kinderliteratur im Unterricht analysiert, das beispielhafte Werk „Matthias und das Eichhörnchen“ inhaltlich und stilistisch untersucht sowie die Thematik der Freundschaft mit Tieren beleuchtet.
5 Möglichkeiten zur didaktischen Umsetzung: Das Kapitel liefert praktische Ansätze für den Unterricht, wobei insbesondere die „Leserolle“ als Methode zur aktiven Auseinandersetzung mit Büchern detailliert vorgestellt wird.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der richtigen Buchauswahl für den Unterricht zusammen und betont die Aufgabe der Lehrkräfte, die „Magie“ des Lesens für Kinder erlebbar zu machen.
Lesekompetenz, Leseförderung, Kinderliteratur, Lesemotivation, Lesesozialisation, Grundschulpädagogik, Literarisches Lernen, Matthias und das Eichhörnchen, Didaktische Umsetzung, Leserolle, Leseverhalten, Lesefreude, Freundschaft mit Tieren, Hans Peterson.
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Kinderliteratur als wirksames Instrument zur Förderung der Lesekompetenz und Lesemotivation bei Schülerinnen und Schülern der Klassen 2 und 3.
Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen der Lesesozialisation, Konzepte des literarischen Lernens, die Analyse des Kinderbuchs „Matthias und das Eichhörnchen“ sowie methodische Ansätze zur didaktischen Umsetzung.
Ziel ist es, den Beitrag der Kinderliteratur zur Leseentwicklung zu untersuchen und aufzuzeigen, wie Lehrer durch gezielte Auswahl und methodische Ansätze wie die „Leserolle“ alle Kinder zum Lesen motivieren können.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der didaktischen Analyse des Werks „Matthias und das Eichhörnchen“ basiert.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Aspekte der Lesekompetenz und Leseförderung definiert. Anschließend erfolgt eine detaillierte inhaltliche und stilistische Analyse des ausgewählten Kinderbuchs, gefolgt von konkreten didaktischen Unterrichtsvorschlägen.
Die wichtigsten Begriffe sind Lesekompetenz, Leseförderung, Kinderliteratur, Lesemotivation, Lesesozialisation und literarisches Lernen.
Das Buch wurde ausgewählt, da es das für Kinder hochrelevante Thema „Freundschaft mit Tieren“ behandelt, eine warmherzige Erzählweise besitzt und sich aufgrund seiner sprachlichen Gestaltung gut für die Klassen 2 und 3 eignet.
Die Leserolle ist eine kreative Methode, bei der Schülerinnen und Schüler über einen längeren Zeitraum hinweg eine „Dose“ mit verschiedenen Aufgaben zum gelesenen Buch füllen und so ihre Auseinandersetzung mit dem Werk dokumentieren und präsentieren.
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