Bachelorarbeit, 2012
78 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 THEMENFINDUNG
2.1 PROBLEMSTELLUNG
2.2 RECHERCHE UND INFORMATIONSQUELLEN
3 DIE BETEILIGTEN INSTITUTIONEN UND IHRE DATEN
3.1 DIE GEMA
3.2 DER BUNDESVERBAND MUSIKINDUSTRIE E.V.
4 VERWERTUNGSMODELLE UND PLÄNE DER GEMA
4.1 DIE VERTEILUNGSPLÄNE
4.1.1 VERTEILUNGSPLAN A AUFFÜHRUNGS- UND SENDERECHT
4.1.2 VERTEILUNGSPLAN B MECHANISCHES VERVIELFÄLTIGUNGSRECHT
4.1.3 VORLÄUFIGER VERTEILUNGSPLAN C NUTZUNGSBEREICH ONLINE
4.2 DER VERTEILUNGSSCHLÜSSEL
4.3 AUSSCHÜTTUNGSSTRUKTUR
4.3.1 INDIVIDUELLE VERTEILUNG
4.3.2 KOLLEKTIVE VERRECHNUNG
4.4 DATEN UND FAKTEN IN ZAHLEN
4.4.1 ZAHLEN DER GEMA
4.4.2 DIE ZAHLEN DES BUNDESVERBAND MUSIKINDUSTRIE E.V.
5 EXPERTENINTERVIEW
5.1 EXPERTEN
5.2 DIE FRAGEN DES INTERVIEWS
5.3 ERGEBNISSE DER INTERVIEWS
5.3.1 DIE GEMA ALS INSTITUTION UND IHRE DASEINSBERECHTIGUNG
5.3.2 DIE GEMA UND DIE VERWERTUNG IM DIGITALEN UMFELD
5.3.3 DER PRO-FAKTOR UND DIE VERTEILUNG AN DIE EINZELNEN KÜNSTLER
5.3.4 ANFORDERUNGEN AN DIE VERTEILUNG IM DIGITALEN GESCHÄFTSFELD
5.3.5 CREATIVE COMMON LIZENZEN ALS ALTERNATIVE
5.4 RESULTAT DER EXPERTENINTERVIEWS
6 LÖSUNGSANSATZ UND STRUKTURMODELL
6.1 NUTZUNGSBASIERTE VERTEILUNG IM BEREICH ONLINE
6.1.1 STRUKTURMODELL ZUR NICHT-KOMMERZIELLEN NUTZUNG
6.1.2 STRUKTURMODELL ZUR KOMMERZIELLEN NUTZUNG
6.2 TECHNISCHE UMSETZUNG ZUR ERHEBUNG DER NUTZUNGSDATEN
6.2.1 MONITORING-VERFAHREN
6.2.2 INTERNATIONALE VERWENDUNG DES ISRC
6.3 ENTSCHÄRFUNG DER ÖFFENTLICHEN DEBATTE
7 AUSBLICK UND SCHLUSSWORT
Die Arbeit untersucht die unzureichende Verwertung von Musik im digitalen Bereich und entwickelt auf Basis einer Analyse bestehender GEMA-Strukturmodelle sowie Experteninterviews neue, nutzungsbasierte Ansätze, um eine gerechtere und transparentere Verteilung der Tantiemen zu ermöglichen.
4.1.1 Verteilungsplan A Aufführungs- und Senderecht
Der Verteilungsplan A und die dazugehörigen Bestimmungen setzten fest, welche Beteiligungen und Verteilungen stattfinden, wenn Gebühren für Aufführungen oder Sendungen im Fernsehen, Rundfunk, Live-Veranstaltungen, Bühnen oder auch Diskotheken und anderen gastronomischen Einrichtungen, zu verteilen sind.
Nach Verteilungsplan A sind diejenigen bezugsberechtigt, die Komponisten, Texter, Verleger und Bearbeiter sind, deren Werke ordnungsgemäß angemeldet sind und deren Werk im laufenden Geschäftsjahr zur Aufführung gebracht werden. In § 4 des Verteilungsplans A wird die Verteilungssumme nach den Anteilen wie in Tabelle 2 verteilt, soweit in bestimmten Fällen die Ausführungsbestimmungen nichts anderes vorgeben.
1 EINLEITUNG: Beschreibt die rasanten Veränderungen durch die digitale Mediamorphose und die damit verbundenen Herausforderungen für die Verwertung von Musik.
2 THEMENFINDUNG: Definiert die Problemstellung der digitalen Lizenzierung und stellt die methodische Vorgehensweise sowie die verwendeten Informationsquellen vor.
3 DIE BETEILIGTEN INSTITUTIONEN UND IHRE DATEN: Gibt einen Überblick über die GEMA sowie den Bundesverband Musikindustrie e.V. und deren jeweilige Rolle im Verwertungssystem.
4 VERWERTUNGSMODELLE UND PLÄNE DER GEMA: Analysiert detailliert die bestehenden Verteilungspläne A, B und C sowie die Ausschüttungsstrukturen und das PRO-Verfahren.
5 EXPERTENINTERVIEW: Präsentiert die Ergebnisse der Interviews mit Branchenexperten zu Themen wie Vergütung, Urheberrecht und der Zukunft der GEMA.
6 LÖSUNGSANSATZ UND STRUKTURMODELL: Entwirft konkrete, nutzungsbasierte Strukturmodelle für die Online-Verwertung sowie technische Ansätze zur Datenermittlung.
7 AUSBLICK UND SCHLUSSWORT: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Notwendigkeit einer strukturellen Reform sowie die politische Bedeutung des Schutzes von Urheberrechten.
GEMA, Urheberrecht, Online-Verwertung, Musikmanagement, Verteilungsplan, digitale Mediamorphose, Tantiemen, PRO-Verfahren, Musikindustrie, Urheber, Nutzungsdaten, ISRC, Lizenzierung, Kollektive Verrechnung, Urheberrechtswahrnehmung.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Vergütung von Musikurhebern im digitalen Zeitalter und hinterfragt die Effizienz der aktuellen GEMA-Verteilungsstrukturen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der GEMA-Verteilungspläne, dem Vergleich zwischen physischer und digitaler Verwertung sowie der Erarbeitung von Lösungsansätzen für eine nutzungsbasierte Vergütung.
Das Ziel ist die Entwicklung eines zukunftsorientierten Strukturmodells, das eine gerechtere und einzelfallbezogene Vergütung von Online-Musiknutzungen ermöglicht.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse der GEMA-Geschäftsordnung und Branchenstudien, ergänzt durch qualitative Experteninterviews mit Akteuren der Musikbranche.
Der Hauptteil analysiert die bestehenden Verteilungspläne, die statistischen Daten der GEMA und des BVMI sowie die Ergebnisse der Expertenbefragung, um daraus ein neues Modell abzuleiten.
Wesentliche Begriffe sind Urheberrecht, digitale Mediamorphose, GEMA-Verteilungspläne, nutzungsbasierte Vergütung und Transparenz der Verwertung.
Die Experten sehen das PRO-Verfahren als notwendiges Mittel an, um eine erfolgsbezogene und gerechte Ausschüttung zu ermöglichen, auch wenn der damit verbundene Verwaltungsaufwand kritisch hinterfragt wird.
Der ISRC wird als entscheidendes technisches Instrument angesehen, um eine standardisierte und lückenlose Erfassung der Musiknutzung im digitalen Umfeld zu ermöglichen.
Die Mehrheit der befragten Experten lehnt eine Kulturflatrate ab, da sie diese als Enteignung der Urheber betrachtet und eine faire, leistungsorientierte Vergütung verhindert sieht.
Die Experten fordern eine höhere Transparenz und Vereinfachung der Verteilungsstrukturen, damit Urheber besser nachvollziehen können, warum und wie ihre Tantiemen berechnet werden.
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