Masterarbeit, 2012
118 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Methoden der Wertpapieranalyse
2.1 Fundamentalanalyse
2.1.1 Ziele der Fundamentalanalyse
2.1.2 Top-Down-Analyse
2.1.3 Ertrags- und Substanzwertmethode
2.2 Technische Analyse
2.2.1 Charttechnik
2.2.1.1 Definition und Ziele der Charttechnik
2.2.1.2 Arten der Chartdarstellung
2.2.1.3 Charttechnische Formationen
2.2.2 Markttechnik
2.2.2.1 Definition und Ziele der Markttechnik
2.2.2.2 Indikatoren: Trendfolger
2.2.2.3 Indikatoren: Oszillatoren
2.2.2.4 Indikatoren: Sonstige
2.3 Chart- und Markttechnik im wissenschaftlichen Umfeld
2.3.1 Effizienzmarkthypothese
2.3.2 Random Walk-Theorie
2.3.3 Behavioral Finance
2.3.4 Beurteilung der Chart-/Markttechnik in der Wissenschaft
3. Notwendigkeit zur Bewertung chart- und markttechnischer Handelsstrategien
3.1 Ausbleibender Handelserfolg
3.2 Handelsstrategien in der Literatur
3.2.1 Logische Widersprüche der Interpretation
3.2.2 Nicht prüfbare Behauptungen
3.3 Voraussetzungen für eine nachvollziehbare Bewertung von Handelsstrategien
4. Entwicklung einer Testumgebung zur Bewertung von Handelsstrategien
4.1 Technische Ressourcen
4.2 Getestete Märkte und Zeiträume
4.3 Testbedingungen
4.3.1 Handelsrichtung Long/Short
4.3.2 Kapitalentwicklung
4.3.3 Gebühren und Zinsen
4.3.4 Delay und Kurswahl
4.4 (Über-)Optimierung von Handelsstrategien
4.5 Auswahl von Kennzahlen
5. Bewertung und Optimierung chart- und markttechnischer Handelsstrategien
5.1 Gleitende Durchschnitte (GD)
5.1.1 Beschreibung und Aussagekraft des Indikators
5.1.2 Handelsstrategie in der Literatur
5.1.3 Ergebnis bei Handel nach Literaturempfehlung
5.1.4 Bewertung und Optimierung der Handelsstrategie
5.1.5 Ergebnis der Handelsstrategie nach Optimierung
5.2 Momentum-Indikator
5.2.1 Beschreibung und Aussagekraft des Indikators
5.2.2 Handelsstrategie in der Literatur
5.2.3 Ergebnis bei Handel nach Literaturempfehlung
5.2.4 Bewertung und Optimierung der Handelsstrategie
5.2.5 Ergebnis der Handelsstrategie nach Optimierung
5.3 Moving Average Convergence Divergence (MACD)
5.3.1 Beschreibung und Aussagekraft des Indikators
5.3.2 Handelsstrategie in der Literatur
5.3.3 Ergebnis bei Handel nach Literaturempfehlung
5.3.4 Bewertung und Optimierung der Handelsstrategie
5.3.5 Ergebnis der Handelsstrategie nach Optimierung
5.4 Relative Strength Index nach Wilder (RSI)
5.4.1 Beschreibung und Aussagekraft des Indikators
5.4.2 Handelsstrategie in der Literatur
5.4.3 Ergebnis bei Handel nach Literaturempfehlung
5.4.4 Bewertung und Optimierung der Handelsstrategie
5.4.5 Ergebnis der Handelsstrategie nach Optimierung
5.5 Stochastik-Indikator
5.5.1 Beschreibung und Aussagekraft des Indikators
5.5.2 Handelsstrategie in der Literatur
5.5.3 Ergebnis bei Handel nach Literaturempfehlung
5.5.4 Bewertung und Optimierung der Handelsstrategie
5.5.5 Ergebnis der Handelsstrategie nach Optimierung
6. Zusammenfassung
Die Masterthesis verfolgt das Ziel, die Leistungsfähigkeit klassischer Handelsstrategien der technischen Wertpapieranalyse kritisch zu hinterfragen und zu optimieren. Dabei wird untersucht, ob durch die computergestützte Anwendung und systematische Individualisierung technischer Indikatoren eine Outperformance gegenüber passiven Marktstrategien möglich ist.
2.2.1.2 Arten der Chartdarstellung
Charts sind graphische Darstellungen von Wertpapierkursen in einem Preis-Zeit-Diagramm. Auf der Ordinate werden dabei die Preise in der jeweiligen Handelswährung (bei Indizes in Punkten) abgetragen. Die Abszisse ist die Zeitachse. Ihre Skalierung lässt sich annähernd beliebig an die Bedürfnisse anpassen: Die kleinste Unterteilung der Abszisse ergibt sich durch einen „tick-by-tick Chart“. Dabei wird jeder zustande gekommene Wertpapierkurs eingetragen. Durch den heutzutage computergestützten Handel sind so mehrere Kurse pro Sekunde keine Seltenheit. Diese Darstellungsart wird jedoch fast ausschließlich für den spekulativen, extrem kurzfristigen Handel (sog. Scalping) genutzt, bei dem die Haltedauer der gekauften Wertpapiere in der Regel nur wenige Sekunden beträgt. Je länger der Handelshorizont ist, desto mehr historische Kurse müssen analysiert werden. Deshalb empfiehlt es sich in solchen Fällen, eine größere Skalierung der Zeitachse zu wählen. Bei einer Tages-Skalierung bspw. wird im Chart pro Tag nur ein Kurs abgetragen. Dies ist die häufigste Skalierung von Charts. Sollen die Kurse über einen noch längeren Zeitraum hinweg untersucht werden, sind Wochen- oder Monatscharts beliebt. Heutige PC-Programme zur Chartanalyse erlauben es dem Anwender, jede beliebige Periodenlänge für die Skalierung einzustellen und die Charts somit exakt den Bedürfnissen anzupassen. Neben der Achsen Skalierung ist der Chart-Typ das wesentliche Merkmal, welches das Aussehen und den Informationsgehalt von Charts bestimmt.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz der technischen Wertpapieranalyse für Privatanleger und das wachsende Feld des computergestützten Handels dar, um die Notwendigkeit kritischer Analysen zu begründen.
2. Methoden der Wertpapieranalyse: Das Kapitel differenziert zwischen Fundamentalanalyse und technischer Analyse (Chart-, Markt- und Zyklentechnik) und beleuchtet deren theoretische Fundierung, unter anderem durch die Effizienzmarkthypothese und Behavioral Finance.
3. Notwendigkeit zur Bewertung chart- und markttechnischer Handelsstrategien: Hier werden die Gründe für den häufig ausbleibenden Handelserfolg untersucht und die Notwendigkeit aufgezeigt, tradierte, teils ungeprüfte Handelsregeln kritisch zu hinterfragen.
4. Entwicklung einer Testumgebung zur Bewertung von Handelsstrategien: Dieser Abschnitt beschreibt methodische Standards für Backtests, inklusive technischer Parameter, der Auswahl von Testmärkten und der Definition notwendiger Kennzahlen.
5. Bewertung und Optimierung chart- und markttechnischer Handelsstrategien: Das Hauptkapitel wendet die zuvor definierten Testmethoden auf bekannte Indikatoren an, zeigt deren Schwächen auf und verdeutlicht Optimierungsmöglichkeiten durch logische Filter.
6. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass klassische Strategien meist keinen Mehrwert bieten, ihre Leistungsfähigkeit jedoch durch individuelle Anpassungen und moderne Filterregeln signifikant gesteigert werden kann.
Technische Wertpapieranalyse, Charttechnik, Markttechnik, Backtest, Handelsstrategien, Gleitender Durchschnitt, Momentum-Indikator, MACD, Relative Strength Index, Stochastik, Effizienzmarkthypothese, Behavioral Finance, Renditeoptimierung, Kapitalentwicklung, Trading-Indikatoren.
Die Arbeit analysiert kritisch die gängigen Methoden der chart- und markttechnischen Analyse von Wertpapieren und bewertet deren Wirksamkeit anhand von systematischen Tests.
Die Schwerpunkte liegen auf der technischen Wertpapieranalyse, der Entwicklung von Testumgebungen für Handelsstrategien (Backtesting) sowie der Optimierung von Indikatoren zur Performance-Steigerung.
Das Hauptziel ist es, die Praxistauglichkeit klassischer technischer Handelsstrategien zu prüfen und aufzuzeigen, wie durch methodische Anpassungen der Handelserfolg verbessert werden kann.
Die Autor setzt auf das Backtesting-Verfahren, bei dem historische Kursdaten genutzt werden, um die Performance von Handelsregeln unter realistischen Bedingungen – inklusive Slippage und Gebühren – objektiv zu simulieren.
Der Hauptteil evaluiert fünf bekannte markttechnische Indikatoren (GD, Momentum, MACD, RSI, Stochastik) anhand eines Portfolios aus europäischen Aktienindizes und Einzelwerten.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Technische Analyse, Backtesting, Handelsstrategien, Marktineffizienz und Performance-Optimierung zusammenfassen.
Die Analyse zeigt, dass viele klassische Regeln zu starr sind und auf veralteten Marktannahmen basieren; bei standardisierter Anwendung führen sie oft zu Fehlsignalen, die das eingesetzte Kapital schmälern.
Durch die Integration von Trendfiltern (z.B. GD-basierte Filter) und die individuelle Anpassung der Parameter kann die Anzahl verlustbringender Signale signifikant reduziert und der Netto-Profit nachhaltig gesteigert werden.
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