Seminararbeit, 2007
16 Seiten
Die Arbeit befasst sich mit dem Korrespondenzstrang zwischen Usbek und seinem Obereunuchen im Roman "Lettres Persanes" von Montesquieu. Ziel ist es, diesen Strang im Kontext des Gesamtwerks zu analysieren und seine Bedeutung herauszuarbeiten.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Korrespondenz, Harem, Machtverhältnisse, Kontrolle, Aufklärung, Briefroman, "Lettres Persanes", Montesquieu, Usbek, Obereunuch.
Der Briefroman von 1721 nutzt die fiktive Korrespondenz zweier Perser in Frankreich, um sarkastisch die Politik, Religion und Gesellschaft der Aufklärung zu kritisieren.
Der Obereunuch ist Usbeks verlängerter Arm im Harem. Er überwacht die Frauen und ist Teil eines komplexen Macht- und Kontrollgefüges.
Die Beziehung ist durch absolute Autorität einerseits und gehorsame, aber auch leidvolle Pflichterfüllung andererseits geprägt, was die Despotie widerspiegelt.
Die Form erlaubte es ihm, verschiedene Perspektiven einzunehmen, die Zensur zu umgehen und komplexe philosophische Themen unterhaltsam zu vermitteln.
Die Arbeit untersucht erzähltechnische Aspekte wie das Zeitgerüst, die Erzählperspektive und die sprachlichen Besonderheiten der Briefe.
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