Diplomarbeit, 2012
93 Seiten, Note: "-"
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
1.1. Zielsetzung
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Web 2.0 im Überblick
2.1. Internetnutzer und Web 2.0 Nutzer
2.2. Soziale Netzwerke & Communities
2.2.1. Facebook
2.2.2. Xing – das professionelle Netzwerk
2.2.3. LinkedIn
2.3. Wikis
2.4. Weblogs
2.5. Social Tagging
2.6. Media-Sharing mit YouTube
2.7. Twitter
2.8. Social Media Richtlinien
2.9. Social Media Recruitment
3. Rechtliche Betrachtung
3.1. Regelungen für die Nutzung technischer Betriebsmittel
3.1.1. Regelung im Arbeitsvertrag
3.1.2. Regelung durch Weisung
3.1.3. Mitbestimmung durch den Betriebsrat
3.1.4. Regelungen für private Nutzung
3.2. Zulässigkeit der Auswertung von Social Media Einträgen und Kontrolle durch den Arbeitgeber
4. Auswirkungen auf die moderne Arbeitswelt
4.1. Merkmale der modernen Arbeitswelt
4.2. Autonomie in der modernen Arbeitswelt
4.3. Entgrenzung von Arbeit und Leben
4.3.1. Die Entgrenzung von Arbeitszeit
4.3.2. Entgrenzung von Raum
4.3.3. Die Subjektivierung von Arbeit
4.4. Flexible Beschäftigungsformen
4.4.1. Telearbeit
4.4.2. Der Arbeitskraftunternehmer
4.5. Work-Life Balance als Lösungsansatz?
5. Empirische Untersuchung
5.1. Vorstudie
5.2. Forschungsfrage
5.3. Experteninterview
5.3.1. Interviewleitfaden
5.3.2. Aufzeichnung des Interviews
5.4. Zusammenfassung der Interviews
5.4.1. Oberbank- 3 Banken Gruppe
5.4.2. Raiffeisen Landesbank Oberösterreich
5.4.3. BAWAG – PSK
5.5. Auswertung und Interpretation der Ergebnisse
6. Schlussbetrachtung
Die Diplomarbeit untersucht den Einfluss moderner Web 2.0-Technologien auf die moderne Arbeitswelt, analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen für die betriebliche Internetnutzung und beleuchtet die Auswirkungen auf Arbeitnehmer sowie Unternehmen anhand einer empirischen Studie im Bankensektor.
2.4. Weblogs
Der große Vorteil von Weblogs ist die rasche Überschaubarkeit verschiedenster Beiträge auf einer Webseite, wobei die aktuellsten Beiträge immer ganz oben erscheinen. Bei einem Weblog handelt es sich um eine Webseite auf der Inhalte in Form von Videos, Bildern, Texten oder Sounds chronologisch dargestellt werden. Dabei besitzt jeder einzelne Beitrag eine eigene URL und kann von Lesern kommentiert werden. Mittels eines Verweises eines Weblog- Autors auf einen anderen Weblog wird eine automatische Benachrichtigung, Trackback genannt, durchgeführt. Eine zusätzliche Funktion bieten sogenannte Pings, welche neue Einträge automatisch an Blog- Portale melden.
Für den Arbeitsalltag in Unternehmen ist diese Web 2.0 Anwendung deshalb interessant, da mit Hilfe von Weblogs Wissensmanagement und Lerntools installiert werden können, die wissensbasierte Arbeitsprozesse unterstützen. Darüber hinaus wird dadurch ein neues Marketing- und Kommunikationsinstrument bedient, welches Unternehmen ermöglicht ihre Kunden auf eine neue innovative Art und Weise anzusprechen.
Unternehmen können Weblogs auf zwei verschiedenen Ebenen nutzen. Einerseits als externe Unternehmenskommunikation, sogenannten Corporate Blogs oder CEO – Blogs, um einen zusätzlichen Kommunikationskanal zu bedienen. Andererseits wird mittels Weblogs der internen Unternehmenskommunikation, wobei hierfür der Begriff Enterprise 2.0 benutzt wird, der Aufbau bzw. die Erhaltung des Wissensmanagements gefördert. Dabei stellen MitarbeiterInnen ihr gesammeltes implizites Wissen, deren Erfahrungen und Ideen anderen MitarbeiterInnen zur Verfügung.
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Einfluss des Internets und des Web 2.0 auf die moderne Arbeitsgesellschaft sowie die damit einhergehenden Veränderungen und Herausforderungen.
2. Web 2.0 im Überblick: Hier werden die wichtigsten Web 2.0-Plattformen, wie soziale Netzwerke, Wikis und Blogs, vorgestellt und deren Relevanz für Unternehmen und Nutzer erläutert.
3. Rechtliche Betrachtung: Dieses Kapitel behandelt die arbeitsrechtliche Einordnung der Internetnutzung im Betrieb, die Rolle von Betriebsvereinbarungen sowie die Kontrollmöglichkeiten des Arbeitgebers.
4. Auswirkungen auf die moderne Arbeitswelt: Hier werden die Flexibilisierung, die Entgrenzung von Arbeit und Leben sowie neue Beschäftigungsformen wie die Telearbeit analysiert.
5. Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse von Experteninterviews in drei Bankinstituten bezüglich deren Social-Media-Nutzung, rechtlicher Vorgaben und Arbeitszeitmodelle.
6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einem Resümee über die Chancen und Risiken der modernen Kommunikationstechniken für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ab.
Web 2.0, moderne Arbeitswelt, soziale Netzwerke, Arbeitsrecht, Internetnutzung, Entgrenzung von Arbeit, Flexibilisierung, Wissensmanagement, Social Media Richtlinien, Arbeitgebermarke, Personalmanagement, Telearbeit, Work-Life Balance, empirische Untersuchung, Bankensektor
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss des Web 2.0 auf die heutige Arbeitswelt und wie moderne Kommunikationstechnologien den Arbeitsalltag sowie die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verändern.
Zentrale Themen sind die Nutzung von Web 2.0-Plattformen in Unternehmen, die rechtlichen Rahmenbedingungen der Internetnutzung am Arbeitsplatz sowie die Auswirkungen auf Arbeitszeit, Autonomie und Flexibilität.
Die Arbeit zielt darauf ab, die Chancen und Risiken des Web 2.0 für beide Seiten – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen auf diese technologische Entwicklung reagieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einer empirischen Untersuchung, bei der Experteninterviews mit Betriebsräten aus drei verschiedenen österreichischen Banken durchgeführt wurden.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Web 2.0-Diensten, rechtliche Aspekte der Mitarbeiterkontrolle und Auswirkungen wie die Entgrenzung von Arbeit und Leben sowie flexible Beschäftigungsformen detailliert diskutiert.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Web 2.0, Arbeitsrecht, Entgrenzung von Arbeit, Work-Life Balance, Soziale Netzwerke und Flexibilisierung.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, ob und wie die private Internetnutzung während der Arbeitszeit durch Richtlinien, Arbeitsverträge oder Betriebsvereinbarungen geregelt werden darf und wo die Grenzen der Überwachung liegen.
Die Studie zeigt, dass die untersuchten Banken Social Media sehr unterschiedlich einsetzen – von restriktiver Zurückhaltung bis hin zur aktiven Nutzung von Facebook für Rekrutierung und Marketing.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

