Hausarbeit (Hauptseminar), 2012
40 Seiten, Note: 2.3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Kurzvorstellung der Branche
2.1 Definition der Begrifflichkeit Gaststättengewerbe
2.2 Absatzmarkt im Gaststättengewerbe
2.3 Beschaffungsmarkt im Gaststättengewerbe
2.4 Die mittelständische Ausprägung
3 Prozessanalyse im Gaststättengewerbe
3.1 Einführung in die sukzessive Vorgehensweise
3.2 Definition von Prozessen
3.3 Festlegung der notwendigen Prozesse
4 Steuerung eines Unternehmens
4.1 Wichtige Kennzahlen erkennen
4.2 Controlling
4.2.1 Kennzahlenkreislauf
4.3 Die wichtigsten operativen Kennzahlen im F&B
4.4 Verhältnis von Getränke- und Speisenumsatz
4.5 Ermittlung eines Inklusispreises
5 Vorhandene Branchenlösungen für das Gaststättengewerbe
5.1 Definition Branchenlösung
5.2 Marktrecherche
6 Schlussbetrachtung
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, Gastronomen als Entscheidungshilfe für die Auswahl einer geeigneten Unternehmenssoftware zu dienen, um betriebliche Abläufe durch IT-Unterstützung zu optimieren, Kennzahlen effizienter zu nutzen und die Transparenz in der Buchführung zu erhöhen.
4.2.1 Kennzahlenkreislauf
Zum Kennzahlenkreislauf gehören die Kennzahlenvorgabe, die Kennzahlenermittlung, die Kennzahlen Darstellung, der Zeitvergleich, der Soll Ist vergleich, der Externer Kennzahlen Vergleich, die Kennzahlen Beurteilung und die Ursachenanalyse (Kreislauf der Kennzahlenauswertung).
Kennzahlenvorgabe: Hiermit beginnt und endet der Kennzahlenkreislauf. Die Ziele des Unternehmens werden schriftlich festgehalten. Diese sollten gemeinsam erarbeitet werden. Aus dem Budget, welches ein Unternehmen erstellt hat generiert es seine Kennzahlenvorgaben. Da für die Küche die Kennzahlen aus dem Budget wichtig sind, gehören zu den Vorgaben: Umsätze, Anzahl der Gäste, Wareneinsatz in € und %, Energiekosten in € und %, Weiterbildungskosten, etc. Diese Kennzahlen, sollten um Erfolg zu versprechen, täglich berechnet werden und auf diesem Wege hat der Mitarbeiter sofort Ergebnisse.
Kennzahlenermittlung: Alle Daten müssen mit der gleichen Methode regelmäßig im besten Fall täglich lückenlos ermittelt werden. Dies geschieht beispielsweise mit Excel, Access, sprich einem EDV-System. Wareneinsatzberechnungen sollten monatlich erstellt werden, da tägliche Inventuren zu aufwändig wären. Alle Zahlen, welche mit Gästen, Umsätzen und Personalkosten zu tun haben gilt es täglich zu berechnen. Das Kassensystem soll zur Erfassung der Gästezahlen benutzt werden.
1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung der Liquiditätssicherung im Gastgewerbe und führt in den methodischen Gang der Untersuchung ein.
2 Kurzvorstellung der Branche: Definiert das Gaststättengewerbe, analysiert Absatz- und Beschaffungsmärkte und beleuchtet die mittelständische Struktur der Branche.
3 Prozessanalyse im Gaststättengewerbe: Erläutert die Vorgehensweise zur Definition von Geschäftsprozessen und leitet daraus funktionale sowie nicht-funktionale Softwareanforderungen ab.
4 Steuerung eines Unternehmens: Analysiert operative Kennzahlen im F&B-Bereich, den Controlling-Prozess, den Kennzahlenkreislauf und Methoden zur Preiskalkulation.
5 Vorhandene Branchenlösungen für das Gaststättengewerbe: Definiert Branchenlösungen und vergleicht beispielhafte Softwareanbieter anhand der zuvor erarbeiteten Kriterien.
6 Schlussbetrachtung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von IT-gestützten Steuerungsinstrumenten in der Gastronomie.
Gaststättengewerbe, Controlling, Kennzahlen, Prozessanalyse, Unternehmenssoftware, Branchenlösung, Warenwirtschaftssystem, F&B-Management, Liquiditätssicherung, Kassensystem, Deckungsbeitrag, Break-Even-Analyse, Prozessmanagement, Kostenrechnung, Gastronomie
Die Arbeit behandelt die Optimierung der Unternehmensführung in der Gastronomie durch den gezielten Einsatz von IT-gestützten Steuerungsinstrumenten und Controlling-Methoden.
Die zentralen Felder sind die Prozessanalyse, das betriebswirtschaftliche Kennzahlenmanagement sowie die Marktanalyse von Softwarelösungen für das Gaststättengewerbe.
Das Ziel ist es, als Leitfaden für Gastronomen zu fungieren, um den Prozess der Anforderungsanalyse und Softwareauswahl strukturiert zu bewältigen.
Die Arbeit nutzt eine Literaturrecherche und einen prozessorientierten Ansatz zur Ableitung von Muss- und Kann-Kriterien, die in einem Vergleich marktgängiger Softwarelösungen münden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Branchenvorstellung, die Prozessanalyse, die betriebswirtschaftliche Unternehmenssteuerung mittels Kennzahlen sowie die Marktrecherche und Evaluation spezifischer Softwareanbieter.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gaststättengewerbe, Controlling, Kennzahlen, Prozessanalyse, Warenwirtschaftssystem und Deckungsbeitrag charakterisiert.
Oftmals fehlt das Fachwissen im Bereich Rechnungswesen, da die Buchführung häufig an Steuerberater ausgelagert wird, anstatt die Zahlen zeitnah intern zur operativen Steuerung zu nutzen.
Es ist essenziell, die spezifischen Geschäftsprozesse des eigenen Betriebs zu kennen und durch ein Lastenheft zwischen funktionalen Muss- und Kann-Kriterien zu unterscheiden.
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