Diplomarbeit, 2003
72 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Das Direktmarketing
2.1 Die Grundlagen
2.1.1 Begriff und Kenzeichen
2.1.2 Ziele des Direktmarketing
2.2 Triebkräfte und Entstehungsgründe des Direktmarketing
2.3 Elemente und Weiterentwicklung des Direktmarketing
2.3.1 Online Marketing
2.3.2 Computer Aided Selling
3. Database Marketing - das Kernelement des Direktmarketing
3.1 Der Bezug des Database Marketing zum Direktmarketing
3.2 Nutzenpotenzial des Database Marketing für das Direktmarketing
3.3 Grenzen des Database Marketing
4. Internet und World Wide Web
4.1 Internetdienste
4.1.1 E-Mail
4.1.2 World Wide Web (WWW)
4.1.3 Sonstige Dienste
4.2 Nutzerpotenzial
4.2.1 Internetwachstum in Deutschland
4.2.2 Soziodemographische Merkmale der Internet-Nutzer
4.2.3 Konsumentenverhalten im Internet
4.2.4 Multi-Channel-Vertrieb
4.3 Usertracking – Analyse des Besucherverhaltens im Internet
5. Möglichkeiten und Grenzen des Direktmarketing im Internet
5.1 „Neue Medien“ für das Direktmarketing
5.2 Die Nutzung des Internet als Chance für das Direktmarketing
5.2.1 Distributionsstrukturen
5.2.2 Der Kommunikationsprozess
5.2.3 Personalisierung des Internetauftritts
5.2.4 Elektronische Post
5.3 Restriktionen bei der Nutzung des Internet für das Direktmarketing
5.3.1 Technische Aspekte
5.3.2 Sicherheitsaspekt
5.3.3 Rechtliche Faktoren
5.3.4 Spamming
5.4 Permission Marketing als erfolgversprechender Marketingansatz
5.4.1 Motive und Hintergründe
5.4.2 Eckpunkte des Permission Marketing
6. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht das enorme Potenzial des Internets für das Direktmarketing, analysiert jedoch kritisch die damit verbundenen technischen, rechtlichen und sicherheitsbezogenen Hemmnisse, um einen Ansatz für eine erfolgsversprechende Direktmarketingstrategie aufzuzeigen.
2.1.1 Begriff und Kennzeichen
Um sich mit dem Begriff des Direktmarketing vertraut zu machen, werden zunächst einige gängige Begriffsdefinitionen aufgezeigt. Aufgrund der vielseitigen Erscheinungsformen und des stetig zunehmenden Anspruchsspektrums hat sich bis heute keine eindeutig gebräuchliche Definition durchgesetzt.1
• Der DEUTSCHE DIREKTMARKETINGVERBAND (DDV) stellt bei seiner Definition das Ziel der interaktiven Beziehung sowie der messbaren Response in den Vordergrund.
„Direktmarketing, häufig auch als Dialogmarketing bezeichnet, umfasst alle Marketingaktivitäten, bei denen Medien mit der Absicht eingesetzt werden, eine interaktive Beziehung zu Zielpersonen herzustellen, um sie zu einer individuellen, messbaren Reaktion (Response) zu veranlassen.“2
• HANS LÖFFLER und ANDREAS SCHERFKE kennzeichnen das Direktmarketing folgendermaßen:
„Die wesentlichen Elemente des Direktmarketing sind ein zielgerichteter Kommunikationsprozess mit bekannten Empfängern, gestützt auf eine Datenbank, es verwendet ein oder mehrere Medien und erlaubt eine Reaktion des Kunden.“3
• HEINZ DALLMER bezieht bei seiner Definition den Distributionsgedanken mit ein:
„Direct Marketing umfasst alle Marketingaktivitäten, die sich einstufiger (direkter) Kommunikation und/oder des Direktvertriebs bzw. des Versandhandels bedienen, um Zielgruppen in individueller Einzelansprache gezielt zu erreichen. Direct Marketing umfasst ferner solche marktgerichteten Aktivitäten, die sich mehrstufiger Kommunikation bedienen, um einen direkten individuellen Kontakt herzustellen.“4
In Kurzform kennzeichnet er das Direktmarketing wie folgt:
„Direct Marketing bedient sich direkter Kommunikation und/oder des Direktvertriebs, um Zielgruppen gezielt zu erreichen, und mehrstufiger Kommunikation, um einen direkten Kontakt herzustellen.“5
1. Einleitung: Diese Einleitung begründet den Wandel vom klassischen Massenmarketing zum personalisierten Direktmarketing durch das Internet und benennt die zentralen Chancen sowie Hemmnisse.
2. Das Direktmarketing: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen, Ziele und Triebkräfte des Direktmarketings und stellt moderne instrumentelle Elemente wie Online Marketing und CAS vor.
3. Database Marketing - das Kernelement des Direktmarketing: Hier wird die Datenbank als essenzielles Werkzeug für gezielte Kundenansprache und -bindung beschrieben, wobei auch der hohe Ressourcenaufwand zur Pflege und Datenschutzaspekte thematisiert werden.
4. Internet und World Wide Web: Dieser Abschnitt bietet eine technische Einführung, analysiert das Nutzerpotenzial in Deutschland und erläutert Methoden zur Messung des Besucherverhaltens im Internet.
5. Möglichkeiten und Grenzen des Direktmarketing im Internet: Das Kernkapitel analysiert Distributionskanäle, Kommunikationsmöglichkeiten und Personalisierungsstrategien unter Berücksichtigung von Sicherheitsrisiken, rechtlichen Rahmenbedingungen und der Spam-Problematik.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit unterstreicht das Internet als unverzichtbare Kommunikationsplattform und empfiehlt Permission Marketing als Win-Win-Strategie zur Steigerung der Marketingeffizienz bei gleichzeitigem Respektieren der Nutzerbedürfnisse.
Direktmarketing, Internet, Database-Marketing, Online-Marketing, Computer Aided Selling, E-Mail-Marketing, Personalisierung, Usertracking, Permission Marketing, Datensicherheit, Fernabsatzrecht, Kundenbindung, CRM, Online-Distribution, Multi-Channel-Vertrieb.
Die Arbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten, Potenziale und Grenzen des Direktmarketings im Medium Internet, insbesondere im Hinblick auf den Wandel hin zu einer individualisierten Kundenansprache.
Zu den Schwerpunkten gehören das Database-Marketing, die Analyse von Online-Nutzerpotenzialen, die verschiedenen Ausprägungen der Online-Distribution und Kommunikation sowie die rechtlichen und sicherheitstechnischen Restriktionen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen die Potenziale des Internets für ein effizientes Direktmarketing nutzen und gleichzeitig die zahlreichen Hemmnisse sowie rechtlichen Anforderungen erfolgreich meistern können.
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf der Auswertung bestehender Fachliteratur, empirischer Studien (wie der ARD/ZDF-Online-Studie) und praxisnaher Fallbeispiele basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Grundlagen, die Bedeutung des Database-Marketings, die technische Analyse des Internet, die differenzierte Betrachtung von Möglichkeiten und Grenzen sowie die Vorstellung von Permission Marketing als Lösungsansatz.
Kernbegriffe sind Direktmarketing, Internet, Database-Marketing, Personalisierung, Permission Marketing, Datensicherheit, Usertracking und Kundenbindung.
Es wird als besonders erfolgversprechender, kundenorientierter Ansatz dargestellt, der durch das Opt-in-Verfahren das Vertrauen der Nutzer stärkt und die Effizienz von Direktmarketing-Maßnahmen signifikant steigert.
Sie ermöglicht es, auf die zunehmende Individualisierung der Gesellschaft zu reagieren, indem Produktangebote und Benutzeroberflächen spezifisch auf die Interessen und Profile einzelner Kunden abgestimmt werden.
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