Hausarbeit (Hauptseminar), 2012
23 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht den Einfluss der deutschen Kolonialzeit auf die Entwicklung der Pidginsprache Tok Pisin in Papua-Neuguinea. Ziel ist es, die Bedingungen des Sprachkontakts zu beleuchten, die Entstehung und Entwicklung von Tok Pisin nachzuvollziehen und den deutschen Einfluss auf verschiedene sprachliche Ebenen aufzuzeigen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf dem lexikalischen Bereich.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein und beschreibt den Fokus der Arbeit: die Untersuchung des deutschen Einflusses auf die Pidginsprache Tok Pisin in Papua-Neuguinea. Sie skizziert die notwendigen Schritte zur Analyse, beginnend mit der Klärung der kolonialen Voraussetzungen, der Entstehung und Entwicklung von Tok Pisin und der Erklärung, warum sich Deutsch nicht als Verständigungssprache durchsetzen konnte, aber dennoch Spuren in Tok Pisin hinterließ. Der Schwerpunkt liegt auf dem lexikalischen Einfluss, der im Detail untersucht werden soll. Die Arbeit erwähnt die begrenzte Forschungsliteratur zu diesem Thema und nennt wichtige Autoren wie Mühlhäusler und Heitfeld, deren Arbeiten als Grundlage dienen.
1.1 Die deutschen Kolonien in der Südsee: Dieses Kapitel beschreibt die Ausbreitung des deutschen Einflusses im Südpazifik, beginnend mit Forschungsexpeditionen im späten 18. Jahrhundert. Es zeigt, wie das wissenschaftliche und wirtschaftliche Interesse an den Inseln zu Handelsaktivitäten deutscher Häuser führte, vor allem mit Kopra, und zur Entwicklung von Plantagen für Kakao, Kaffee und Baumwolle. Die wirtschaftlichen Interessen führten schließlich zur Etablierung deutscher Schutzgebiete ab 1884, die bis 1900 auf verschiedene Inseln ausgedehnt wurden. Das Kapitel betont die umfassende deutsche Kontrolle über Verwaltung, Gericht, Polizei und Erziehung in diesen Gebieten und deren Ausmaß. Es endet mit der Beschreibung der Größe der Kolonien und der einheimischen Bevölkerung, bevor der Erste Weltkrieg die deutsche Herrschaft beendete.
1.2 Tok Pisin - Entstehung, Entwicklung, Bedeutung: Dieses Kapitel beschreibt die Entstehung und Entwicklung von Tok Pisin, einer Pidginsprache, die hauptsächlich in Papua-Neuguinea gesprochen wird. Es erklärt den Ursprung des Namens "Tok Pisin" und die vorherigen Bezeichnungen. Das Kapitel erläutert die Entwicklung von Tok Pisin aus einem Plantagen-Jargon, der sich unter Arbeitern aus verschiedenen ethnischen und linguistischen Hintergründen herausbildete, zunächst auf Samoa und später in den deutschen Kolonien in Neuguinea und dem Bismarck-Archipel. Der deutsche Einfluss auf die Stabilisierung und Ausbreitung von Tok Pisin wird hervorgehoben, insbesondere die Rolle der deutschen Verwaltung in der Zeit von 1884 bis 1914. Es wird betont, wie Tok Pisin sich von einer Sprache für Plantagenarbeit und Handel zu einer vielseitig genutzten lingua franca entwickelte, die in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens verwendet wurde, was den Einfluss der deutschen Verwaltung zeigt.
Tok Pisin, Deutsch, Kolonialismus, Pidginsprache, Papua-Neuguinea, Sprachkontakt, Lexik, Lehnwörter, Orthographie, Phonologie, lingua franca, Mühlhäusler, Heitfeld.
Diese Arbeit untersucht den Einfluss der deutschen Kolonialzeit auf die Entwicklung der Pidginsprache Tok Pisin in Papua-Neuguinea. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf dem lexikalischen Einfluss des Deutschen.
Die Arbeit behandelt die deutschen Kolonien in der Südsee, die Entstehung und Entwicklung von Tok Pisin als lingua franca, den Einfluss des Deutschen auf die Lexik, Orthographie und Phonologie von Tok Pisin, und die langfristigen Auswirkungen des deutschen Einflusses. Es wird auch die Problematik der Durchsetzung des Deutschen als Verständigungssprache beleuchtet.
Die Arbeit ist in drei Kapitel gegliedert: Eine Einleitung, die das Thema und die Zielsetzung beschreibt; ein Hauptteil, der den deutschen Einfluss auf Tok Pisin detailliert analysiert (mit Unterkapiteln zu den deutschen Kolonien, der Entstehung von Tok Pisin, dem lexikalischen Einfluss und dem Einfluss auf Orthographie und Phonologie); und ein Fazit.
Die Arbeit bezieht sich auf wichtige Autoren wie Mühlhäusler und Heitfeld. Die begrenzte Forschungsliteratur zu diesem Thema wird erwähnt.
Tok Pisin ist eine Pidginsprache, die hauptsächlich in Papua-Neuguinea gesprochen wird. Sie entwickelte sich aus einem Plantagen-Jargon und wurde durch den Einfluss der deutschen Kolonialverwaltung stabilisiert und verbreitet.
Der deutsche Einfluss resultiert aus der deutschen Kolonialherrschaft in Papua-Neuguinea von 1884 bis 1914. Die deutsche Verwaltung, Wirtschaft und das allgemeine Leben in den Kolonien beeinflussten die Entwicklung von Tok Pisin, vor allem im lexikalischen Bereich.
Die Arbeit untersucht den deutschen Einfluss auf die Lexik (einschließlich der Einteilung von Lehnwörtern nach semantischen und strukturellen Kriterien), die Orthographie und die Phonologie von Tok Pisin.
Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und beleuchtet die langfristigen Auswirkungen des deutschen Einflusses auf Tok Pisin. (Der genaue Inhalt des Fazits ist in der Zusammenfassung der Kapitel nicht detailliert aufgeführt.)
Schlüsselwörter sind: Tok Pisin, Deutsch, Kolonialismus, Pidginsprache, Papua-Neuguinea, Sprachkontakt, Lexik, Lehnwörter, Orthographie, Phonologie, lingua franca, Mühlhäusler, Heitfeld.
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