Examensarbeit, 2012
28 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
I. Einleitung
II. Beschreibung der Lerngruppe
III. Wortschatzarbeit im Fremdsprachenunterricht (Englisch)
3.1 Theoretische Grundlagen
3.1.1 The mental lexicon
3.1.2 Ordnungskriterien beim Abspeichern eines Wortes
3.2 Vokabellernstrategien und deren Potential
IV. Vokabellernstrategien in der Klasse xy
4.1 Didaktische Entscheidung für die Einführung von Vokabellernstrategien
4.2 Didaktisch-methodisches Vorgehen
V. Evaluation der Wortschatzarbeit im Untersuchungszeitraum
5.1 Entwicklungen nach Einführung der Vokabellernstrategien
5.2 Evaluation durch die Schülerinnen und Schüler
VI. Reflexion des Einsatzes von Vokabellernstrategien
VII. Abschließende Reflexion bezüglich der Kompetenzentwicklung
VIII. Anhang
IX. Literatur
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit der gezielte Einsatz von Vokabellernstrategien im Englischunterricht einer fünften Hauptschulklasse den Lernprozess beim Erwerb neuer Wörter unterstützen und die Methodenkompetenz der Lernenden fördern kann.
3.1.1. The mental lexicon
Die Planung und Durchführung von Unterricht erfordert immer auch die Auseinandersetzung mit neurobiologischen und psychologischen Erkenntnissen. Grundlage des durchgeführten Unterrichtsversuchs sind dementsprechend wissenschaftliche Theorien über Lernprozesse, die im Gehirn der Lernenden ablaufen. Zentral ist in diesem Zusammenhang die Frage, wo der Wortschatz abgespeichert ist und was im Gehirn geschieht, wenn der Lerner mit einem neuen Wort konfrontiert wird.
Der Begriff „Mentales Lexikon“ wird in der englischen Sprachwissenschaft verwendet, wenn es um die Beschreibung des Ordnungssystems geht, in dem der Wortschatz eines Lerners abgespeichert ist. Dabei ist das mentale Lexikon als ein theoretisches Konstrukt zu verstehen, dessen Funktionsweise auf wissenschaftlichen Hypothesen beruht. Man nimmt an, dass Wörter einfacher zu behalten sind, wenn sie in geordneter, vernetzter Form gelernt und in das mentale Lexikon „einsortiert“ werden. Dieses „Andocken“ neuer an bereits bekannte Wörter in der Nachbarschaft erhöht insbesondere die Abrufsicherheit. Es ist weiterhin davon auszugehen, dass ein Wort multisensorisch kodiert und nach verschiedenen Aspekten abgespeichert werden kann: Abstrakt, visuell, auditiv, taktil, motorisch, affektiv und erweitert (etwa durch Selbsterlebtes oder Beobachtetes).
I. Einleitung: Dieses Kapitel skizziert die Leitfrage der Arbeit und beschreibt den Aufbau des Unterrichtsversuchs, bei dem fünf Vokabellernstrategien in einer fünften Hauptschulklasse implementiert und evaluiert wurden.
II. Beschreibung der Lerngruppe: Hier werden die heterogenen Lernvoraussetzungen sowie die Motivation und das Arbeitsverhalten der Klasse zu Beginn des Schuljahres dargestellt.
III. Wortschatzarbeit im Fremdsprachenunterricht (Englisch): Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen dar, indem es das Konzept des mentalen Lexikons und die Klassifizierung von Vokabellernstrategien erläutert.
IV. Vokabellernstrategien in der Klasse xy: Der Autor begründet hier didaktisch die Auswahl der eingesetzten Lernstrategien und beschreibt das konkrete methodische Vorgehen im Unterricht.
V. Evaluation der Wortschatzarbeit im Untersuchungszeitraum: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Strategieeinführung, sowohl auf Basis von Lehrerbeobachtungen als auch durch die Auswertung einer Schülerbefragung.
VI. Reflexion des Einsatzes von Vokabellernstrategien: Hier wird der Unterrichtsversuch kritisch analysiert und der Nutzen der Strategien für die Methodenkompetenz der Schüler im Kontext des Kerncurriculums bewertet.
VII. Abschließende Reflexion bezüglich der Kompetenzentwicklung: Der Autor reflektiert seine persönliche Professionalisierung im Hinblick auf die Anforderungen der APVO und diskutiert die Verknüpfung von Theorie und Praxis.
VIII. Anhang: Dieser Teil enthält ergänzende Materialien wie Strategieübersichten, Arbeitsblätter und die verwendeten Erhebungsinstrumente.
IX. Literatur: In diesem Abschnitt werden alle verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Fachdidaktik-Werke aufgelistet.
Vokabellernstrategien, Englischunterricht, mentaler Lexikon, Wortschatzarbeit, Hauptschule, Methodenkompetenz, Lernprozesse, Depth of Processing Hypothesis, Evaluation, Schülerbefragung, Sprachdidaktik, Fremdsprachenerwerb, Lernmotivation, Unterrichtsversuch, autonomes Lernen.
Die Arbeit untersucht, ob und wie der Einsatz spezifischer Vokabellernstrategien den Erwerb neuer englischer Wörter bei Schülern einer fünften Hauptschulklasse unterstützen kann.
Die zentralen Themenfelder umfassen die neurobiologischen und psychologischen Grundlagen des Vokabellernens, die didaktische Einbettung von Lernstrategien und die praktische Reflexion des Unterrichtsgeschehens.
Das Ziel ist es, ein begründetes Urteil darüber zu fällen, in welchem Maße Schüler von der gezielten Nutzung von Vokabellernstrategien profitieren und wie diese ihre Methodenkompetenz steigern.
Der Autor wählte einen handlungsorientierten Unterrichtsversuch mit anschließender Evaluation durch Lehrerbeobachtungen sowie einen schriftlichen Fragebogen zur Schülerreflexion.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung, der methodischen Auswahl (u.a. Mindmaps, Bildertechnik, Total Physical Response) und der anschließenden Analyse der Lernergebnisse in der Klasse.
Wichtige Begriffe sind Vokabellernstrategien, Wortschatzarbeit, mentaler Lexikon, Methodenkompetenz, Lernmotivation und Evaluation.
Eingesetzt wurden fünf Strategien: Mindmaps, Bildertechnik (Picture words), Einbettung in Sätze, Arbeit mit Wortlisten und die Total Physical Response (Bewegungstechnik).
Die Evaluation zeigt ein überwiegend positives Meinungsbild; die Schüler empfinden das Lernen mit Strategien als freudvoller und fühlen sich im Umgang mit neuem Wortschatz sicherer.
Ja, der Autor reflektiert eine gesteigerte Professionalität in der praktischen Umsetzung theoretischer Anforderungen des Kerncurriculums und der APVO.
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