Hausarbeit, 2010
15 Seiten, Note: 1,0
Einleitung
1. Allgemeines
1.1 Kennzeichen der Theaterpädagogik
2. Voraussetzungen
2.1 Phase 1: Kennen lernen
2.2 Phase 2: Gruppendynamik
3. Das Schauspielen
3.1 Theaterbezüge schaffen
3.2 Phase 3: Schauspielübungen
3.3 Das Theaterspielen
4. Die herangereifte Theatergruppe
4.1 Phase 4: Das Anwenden
4.2 Schlussworte der Verfasserin
Diese Arbeit reflektiert die im Seminar „Grundlagen der Theaterarbeit“ gesammelten Erfahrungen und beschreibt einen phasenorientierten Prozess, wie sich fremde Personen zu einer kooperativen Theatergruppe entwickeln. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der praktischen Vermittlung von Übungen zur Vertrauensbildung, Gruppendynamik und schauspielerischen Ausdrucksfähigkeit.
3.1 Theaterbezüge schaffen
Um einen Bezug zu dem Theater zu schaffen, sollte mit ein paar schauspielerischen Aufwärmspielen begonnen werden. Es ist an dieser Stelle in Ordnung damit zu beginnen, da die Personen bereits miteinander gearbeitet haben und sich langsam aneinander gewöhnen. Zum Aufwärmen können sich wieder alle Beteiligten in einen Kreis aufstellen. Eine Person beginnt mit dem Ausruf „Hey!“ und setzt dabei den Körper ein. Die Person kann frei entscheiden, welche Bewegung sie ausführt. Sie kann den ganzen Platz des Raumes nutzen, sich also auch umdrehen, einige Schritte gehen und die Arme und Beine bewegen, jedoch sollen die übrigen Gruppenmitglieder diese Bewegung nachahmen. So entstehen mehrere Versionen der Ursprungsbewegung. Nach dem Ausruf, können weitere Worte gesagt werden. Dabei sollte eine Regel eingehalten werden: Jedes Wort sollte zwei weitere Silben beinhalten. Die Worte können frei erfunden sein. Als Beispiel „Hey! Konkara! A-kon-kon-kara! Vajada de Vamossa!“ Bei dem letzten Wort, kann erneut die Freeze- Position eingenommen werden. Die Mimik und Gestik sollte jedoch nach jedem Ausruf variieren. Die Emotionen können dabei von traurig bis lustig und fröhlich wechseln. Alles sollte ausprobiert werden und alle Personen im Kreis sind an der Reihe. Eine besondere Reihenfolge muss nicht gegeben sein.
Einleitung: Die Verfasserin skizziert den Aufbau der Hausarbeit, die als Reflexion der Seminarinhalte dient, und erläutert den prozessualen Ansatz der Gruppenentwicklung.
1. Allgemeines: Dieser Abschnitt definiert den Begriff Theater und führt grundlegende Konzepte der Theaterpädagogik ein, basierend auf historischen Ansätzen von Stanislawskij und Grotowski.
2. Voraussetzungen: Hier werden die ersten beiden Phasen beschrieben, die notwendig sind, um fremde Menschen durch Kennenlernspiele und die Förderung von Gruppendynamik zur Zusammenarbeit zu bewegen.
3. Das Schauspielen: Das Kapitel detailliert praktische Übungen zum Aufwärmen, zur schauspielerischen Selbstdarstellung auf der Bühne und zur Materialbeschaffung für eine Gruppenpräsentation.
4. Die herangereifte Theatergruppe: Die letzte Phase befasst sich mit der praktischen Anwendung des Gelernten in einer Bühnenshow sowie einer abschließenden persönlichen Reflexion der Verfasserin über ihren Lernzuwachs.
Theaterpädagogik, Schauspielübungen, Gruppendynamik, Gruppenfindung, Bühnenpräsentation, Vertrauensbildung, Theaterarbeit, Körperarbeit, Lampenfieber, Reflexion, Teamfähigkeit, künstlerischer Ausdruck, Rollenverständnis, Bühnenerfahrung, Selbsterfahrung
Die Arbeit reflektiert die Lernerfolge und praktischen Erfahrungen aus dem Seminar „Grundlagen der Theaterarbeit“ an der Fachhochschule Dortmund.
Die zentralen Themen sind der Aufbau einer Theatergruppe, die Entwicklung von Gruppendynamik und die schrittweise Einführung in schauspielerische Techniken.
Das Ziel ist die Beantwortung der Fragestellung: Wie bringt man unterschiedliche Menschen zu einer Theatergruppe zusammen?
Die Arbeit basiert auf der Reflexion persönlicher Erfahrungen und Eindrücke, ergänzt durch theoretische Einordnungen zur Theaterpädagogik.
Der Hauptteil gliedert sich in vier Phasen, die vom ersten Kennenlernen über die Gruppendynamik bis hin zum Schauspielen und der finalen Bühnenpräsentation reichen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Theaterpädagogik, Gruppendynamik, Schauspielübungen, Selbsterfahrung und Bühnenpräsentation.
Der „Off Bereich“ ist essenziell, da er den Darstellern den nötigen Freiraum bietet, um sich mental auf den Auftritt vorzubereiten und den für sie richtigen Zeitpunkt für den Gang auf die Bühne zu finden.
Es fördert die Aufmerksamkeit, Schnelligkeit und die notwendige Konzentration der Gruppe, um im gleichen Rhythmus und als geschlossenes Team zu agieren.
Bei einer Gruppengröße von mehr als 10 Personen empfiehlt sie regelmäßige Pausen zur Entspannung, damit die Anspannung nach den Auftritten gezielt abfallen kann.
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