Hausarbeit, 2012
13 Seiten
1. Einleitung
1.1. Begründung der Textauswahl
1.2. Intention der Arbeit und ihre besondere Fragestellung
2. Hauptteil
2.1. Der Text
2.2. Vergleich von Übersetzungen
2.3 Begründung der Übersetzungswahl
2.4. Textabgrenzung und Gliederung
2.5. Der Synoptische Vergleich
2.6. Traditionskritik
3. Schluss
3.1. Zusammenfassung der Ergebnisse
3.2. Fazit
4. Literaturverzeichnis
Diese Arbeit widmet sich der exegetischen Untersuchung des Gleichnisses vom Sämann, um die tiefere Bedeutung hinter der vermeintlich einfachen Sprache Jesu zu erschließen. Dabei steht die methodische Analyse der Textgrundlage, ein sprachlicher Vergleich verschiedener Bibelübersetzungen sowie die Einordnung der Perikope in den synoptischen Kontext im Vordergrund, um die Botschaft des Gleichnisses für moderne Kontexte fruchtbar zu machen.
1.1. Begründung der Textauswahl
Für ein Gleichnis als Text meiner Exegese habe ich mich entschieden, weil ich die bildhafte Sprache der Gleichnisse als sehr gelungen betrachte. Sachverhalte die sonst eher abstrakt und schwer erklärbar sind, erscheinen plötzlich ganz klar und einleuchtend. Heutzutage werden oft Gleichnisse in Predigten benutzt, um verschiedene Dinge zu erklären oder sie zumindest verständlicher darstellen zu können. In meiner Arbeit als Firmkatecheten konnte ich auch bereits sehr gute Erfahrungen mit dem Umgang von Gleichnissen erlangen. Bereits als Kind im Kommunions-, Firm- und Religionsunterricht faszinierten mich die Erzählungen Jesu. Die Gleichnisgeschichte vom Sämann habe ich ausgesucht, weil sie mir persönlich gut gefällt und ich mir vorstellen kann sie auch im Unterricht zu verwenden. Sie verdeutlicht, wie unterschiedlich die „Saat“ Jesu bei den Menschen ankommt. Bei Einigen geht die Botschaft Gottes hundertfach auf, bei Anderen bleibt sie wirkungslos. Da ich später an einem Berufskolleg unterrichten möchte, gehören besonders Jugendlich in der Pubertät zu meinen Schülern, bei denen die Botschaft Gottes vielleicht nicht immer auf fruchtbaren Boden trifft. Einige sind vielleicht interessiert an der Guten Nachricht, doch sie schämen sich dies zuzugeben, weil sie meinen es sei „uncool“, darum finde ich diese Geschichte sehr wichtig, und ich möchte diese Exegese deshalb auch nicht nur schreiben, weil ich sie schreiben muss, sondern auch weil ich denke, dass die erarbeiteten Inhalte mir später als Unterrichtsmaterial dienen können.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die persönliche Motivation zur Wahl des Gleichnisses vom Sämann und legt die zentralen Fragestellungen der Exegese fest.
2. Hauptteil: Der Hauptteil umfasst den direkten Textvergleich dreier Bibelübersetzungen, eine methodische Textabgrenzung, den synoptischen Vergleich der Evangelisten sowie eine traditionskritische Analyse des zentralen Leitbegriffs.
3. Schluss: Im Schluss werden die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Übersetzungsvergleich und der synoptischen Analyse synthetisiert und in einem persönlichen Fazit zusammengeführt.
4. Literaturverzeichnis: Hier werden alle verwendeten Quellen und Fachbücher aufgelistet, die der wissenschaftlichen Fundierung der Arbeit dienen.
Gleichnis, Sämann, Exegese, Lukas-Evangelium, Synoptischer Vergleich, Bibelübersetzung, Einheitsübersetzung, Traditionskritik, Reich Gottes, Jesus Christus, Hermeneutik, Religionspädagogik, Bibeltext, Wort Gottes, Gleichnisauslegung
Die Arbeit beschäftigt sich mit einer wissenschaftlichen Exegese der Gleichnisgeschichte vom Sämann, wie sie im Lukasevangelium überliefert ist.
Die Arbeit fokussiert sich auf den Vergleich von Bibelübersetzungen, die synoptische Analyse der Evangelientexte und die traditionskritische Deutung der Aussagen Jesu.
Ziel ist es, die tieferliegende Bedeutung des Gleichnisses vom Sämann zu ergründen und aufzuzeigen, wie sich dessen Botschaft über die Jahrhunderte und in verschiedenen Übersetzungen darstellt.
Es werden Methoden der bibelwissenschaftlichen Exegese angewendet, insbesondere der synoptische Vergleich der Evangelien und die traditionskritische Analyse.
Der Hauptteil gliedert sich in den textlichen Vergleich der Perikope, die Begründung der Übersetzungswahl, die Abgrenzung des Textes sowie die synoptische und traditionskritische Auswertung.
Die zentralen Begriffe sind Gleichnis, Sämann, Exegese, synoptischer Vergleich, Bibelübersetzung und Traditionskritik.
Der Autor entschied sich für die Einheitsübersetzung, da sie für ihn verständlicher und flüssiger lesbar ist als die Lutherbibel oder die Züricher Bibel.
Das Gleichnis fungiert als Impulsgeber, der dazu einlädt, die Saat des Wortes Gottes in die Welt zu tragen, wobei der Erfolg dieser Saat außerhalb der menschlichen Kontrolle liegt.
Durch die traditionskritische Methode untersucht der Autor die Lebenswelt der Menschen zur Zeit Jesu, um die Bedeutung des bäuerlichen Lebens als Metapher besser einordnen zu können.
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