Doktorarbeit / Dissertation, 2009
316 Seiten, Note: Befriedigend
Einleitung
Vorwort
Zur Seele: Ar-rūḥ und an-nafs
Zur Tafsīrliteratur
Hauptteil: Die Seele in den einzelnen tafsīren
I Die Grundwerke „Ummahāt at-tafāsīr“
1 Aṭ-Ṭabarī
1.1 Biographie
1.1.1 Leben
1.1.2 Seine theologischen Auffassungen
1.1.3 Seine Werke
1.1.4 Tafsīr-Charakter
1.2 Die Auffassungen
1.2.1 Ar-rūḥ
1.2.2 Die Schöpfung
1.2.2.1 Die Ungeduld
1.2.2.2 Die Fristen
1.2.2.3 Das Sterben
1.2.2.4 Die Auferstehung
1.2.2.5 Das Leugnen der Auferstehung
1.2.3 Die Gattinnen
1.2.4 ‘Uzayr
1.2.5 Ibrāhīm
1.2.6 Mūsā
1.2.7 ‘Īsā
1.2.8 Die Nachtreise
1.2.9 Gabriel
1.2.10 Die Märtyrer
1.2.11 Alles preist Allāh
1.2.12 Die Reue
1.2.13 Das Paradies
2 Az-Zamaḫšarī
2.1 Biographie
2.1.1 Leben
2.1.2 Seine theologischen Auffassungen
2.1.3 Seine Werke
2.1.4 Tafsīr-Charakter
2.2 Die Auffassungen
2.2.1 Ar-rūḥ
2.2.2 Die Schöpfung
2.2.2.1 Die Ungeduld
2.2.2.2 Das Sterben
2.2.2.3 Die Auferstehung
2.2.2.4 Das Leugnen der Auferstehung
2.2.3 Ibrāhīm
2.2.4 ‘Īsā
2.2.5 Gabriel und die Engel
2.2.6 Die Märtyrer
3 Aṭ-Ṭabarsī
3.1 Biographie
3.1.1 Leben
3.1.2 Seine theologischen Auffassungen
3.1.3 Seine Werke
3.1.4 Tafsīr-Charakter
3.2 Die Auffassungen
3.2.1 Ar-rūḥ
3.2.2 Die Schöpfung
3.2.2.1 Die Ungeduld
3.2.2.2 Die Fristen
3.2.2.3 Das Sterben
3.2.2.4 Die Auferstehung
3.2.3 Ibrāhīm
3.2.4 ‘Īsā
3.2.5 Gabriel
3.2.6 Die Märtyrer
3.2.7 Alles preist Allāh
3.2.8 Die Tiere
4 Ar-Rāzī
4.1 Biographie
4.1.1 Leben
4.1.2 Seine theologischen Auffassungen
4.1.3 Seine Werke
4.1.4 Tafsīr-Charakter
4.2 die Auffassungen
4.2.1 Von den Eigenschaften der rūḥ
4.2.2 Die Schöpfung
4.2.2.1 Das Sterben
4.2.2.2 Die Auferstehung
4.2.3 Der Prophet Muḥammad
4.2.4 Die Beziehung zwischen der rūḥ und dem Körper
4.2.5 Die Erwähnung
4.2.6 Die Erziehung der rūḥ
4.2.7 Wie oft sterben und leben die Menschen?!
5 Al-Qurṭubī
5.1 Biographie
5.1.1 Leben
5.1.2 Seine theologischen Auffassungen
5.1.3 Seine Werke
5.1.4 Tafsīr-Charakter
5.2 Die Auffassungen
5.2.1 Ar-rūḥ
5.2.2 Die Schöpfung
5.2.2.1 Die Fristen
5.2.2.2 Das Sterben
5.2.2.3 Die Auferstehung
5.2.2.4 Das Leugnen der Auferstehung
5.2.3 Die Gattinnen
5.2.4 ‘Uzayr
5.2.5 ‘Īsā
5.2.6 Gabriel
5.2.7 Die Tiere
6 Al-Bayḍāwī
6.1 Biographie
6.1.1 Leben
6.1.2 Seine theologischen Auffassungen
6.1.3 Seine Werke
6.1.4 Tafsīr-Charakter
6.2 Die Auffassungen
6.2.1 Ar-rūḥ
6.2.2 Die Schöpfung
6.2.2.1 Die Ungeduld
6.2.2.2 Das Sterben
6.2.2.3 Die Auferstehung
6.2.3 Ibrāhīm und seine Vögel
6.2.4 Mūsā
6.2.5 ‘Īsā
6.2.6 Gabriel
6.2.7 Die Märtyrer
6.2.8 Die Tiere
6.2.9 Die Spende
7 Ibn Kaṯīr
7.1 Biographie
7.1.1 Leben
7.1.2 Seine theologischen Auffassungen
7.1.3 Seine Werke
7.1.4 Tafsīr-Charakter
7.2 Die Auffassungen
7.2.1 Ar-rūḥ
7.2.2 Die Schöpfung
7.2.2.1 Die Ungeduld
7.2.2.2 Die Fristen
7.2.2.3 Das Sterben
7.2.2.4 Die Auferstehung
7.2.2.5 Das Leugnen der Auferstehung
7.2.3 Die Gattinnen
7.2.4 ‘Īsā
7.2.5 Die Himmelsreise
7.2.6 Gabriel
7.2.7 Alles preist Allāh
7.2.8 Die Reue
8 Al-Maḥallī und as-Suyūṭī
8.1 Biographien
8.1.1 Al-Maḥallī
8.1.1.1 Leben
8.1.1.2 Seine theologischen Auffassungen
8.1.1.3 Seine Werke
8.1.1.4 Tafsīr-Charakter
8.1.2 As-Suyūṭī
8.1.2.1 Leben
8.1.2.2 Seine theologischen Auffassungen
8.1.2.3 Seine Werke
8.1.2.4 Tafsīr-Charakter
8.2 Die Auffassungen
8.2.1 Die Schöpfung
8.2.1.1 Das Sterben
8.2.1.2 Die Auferstehung
8.2.1.3 Das Leugnen der Auferstehung
8.2.2 ‘Uzayr
8.2.3 ‘Īsā
8.2.4 Gabriel
8.2.5 Die Tiere
9 Aš-Šawkānī
9.1 Biographie
9.1.1 Leben
9.1.2 Seine theologischen Auffassungen
9.1.3 Seine Werke
9.1.4 Tafsīr-Charakter
9.2 Die Auffassungen
9.2.1 Ar-rūḥ
9.2.2 Die Schöpfung
9.2.2.1 Die Ungeduld
9.2.2.2 Die Fristen
9.2.2.3 Das Sterben
9.2.2.4 Die Auferstehung
9.2.3 Die Gattinnen
9.2.4 ‘Uzayr
9.2.5 ‘Īsā
9.2.6 Die Himmelsreise
9.2.7 Gabriel
9.2.8 Die Tiere
II Ṣūfische Qur’ānkommentare „Die Ṣūfīs“
1 Sahl at-Tustarī
1.1 Biographie
1.1.1 Leben
1.1.2 Seine theologischen Auffassungen
1.1.3 Seine Werke
1.1.4 Tafsīr-Charakter
1.2 Die Auffassungen
1.2.1 Ar-rūḥ
1.2.2 Die Erwähnung
1.2.3 Die Beziehung zwischen der rūḥ und der nafs
2 As-Sulamī
2.1 Biographie
2.1.1 Leben
2.1.2 Seine theologischen Auffassungen
2.1.3 Seine Werke
2.1.4 Tafsīr-Charakter
2.2 Die Auffassungen
2.2.1 Ar-rūḥ
2.2.2 Die Schöpfung
2.2.3 Die Nachtreise
2.2.4 Von den Eigenschaften der rūḥ
2.2.5 Die Beziehung zwischen der rūḥ und dem Körper
2.2.6 Die Beziehung zwischen der rūḥ und der nafs
2.2.7 Die Kenntnis und das Wissen
2.2.8 Das Licht
2.2.9 Der Friede
2.2.10 Die Liebe
3 Al-Qušayrī
3.1 Biographie
3.1.1 Leben
3.1.2 Seine theologischen Auffassungen
3.1.3 Seine Werke
3.1.4 Tafsīr-Charakter
3.2 Die Auffassungen
3.2.1 Von den Eigenschaften der rūḥ
3.2.2 Die Schöpfung
3.2.2.1 Das Sterben
3.2.2.2 Das Leugnen der Auferstehung
3.2.3 ‘Īsā
3.2.4 Die Prüfung durch Allāh
3.2.5 Das Fasten
3.2.6 Die Verführung
3.2.7 Die Spende
3.2.8 Die Liebe
4 Ibn ‘Ağība
4.1 Biographie
4.1.1 Leben
4.1.2 Seine theologischen Auffassungen
4.1.3 Seine Werke
4.1.4 Tafsīr-Charakter
4.2 Die Auffassungen
4.2.1 Von den Eigenschaften der rūḥ
4.2.2 Die Schöpfung
4.2.3 ‘Īsā
4.2.4 Die Offenbarung
4.2.5 Die Beziehung zwischen der rūḥ und dem Körper
4.2.6 Die Beziehung zwischen der rūḥ und der nafs
4.2.7 Die Erwähnung
4.2.8 Die Prüfung durch Allāh
4.2.9 Die Gnade Allāhs
4.2.10 Die Gleichnisse im Qur’ān
4.2.11 Die Wichtigkeit der rūḥ
4.2.12 Die Macht der rūḥ
4.2.13 Die Erziehung der rūḥ
4.2.14 Die Nahrung der rūḥ
4.2.15 Die Freundschaft und Liebe der rūḥ
4.2.16 Die Gesundheit der rūḥ
4.2.17 Die Ewigkeit der rūḥ
4.2.18 Die Erkenntnis der rūḥ
4.2.19 Die Wichtigkeit der Erziehungsgelehrten
4.2.20 Der Bund Allāhs
II Zur Seele im Islam
1 Die Seele in den tafsīren
2 Die Seele in der islamischen Philosophie
Die vorliegende Arbeit untersucht das Verständnis des Begriffs „Seele“ (rūḥ) in ausgewählten arabischen Korankommentaren. Ziel ist es, das islamische Verständnis dieser spirituellen Konstituente durch eine tiefgehende Analyse klassischer und sufischer Exegesen zu explizieren und in den breiteren theologischen sowie philosophischen Diskurs einzuordnen.
1.2.6 Mūsā
In der Geschichte der Menschheit finden wir eine sehr wichtige Person, den Gesandten Mūsā. Obwohl er ein Gesandter ist, ist er aber auch Mensch wie alle anderen Menschen. Es heißt, dass er aus Körper und rūḥ bestehe. Seine rūḥ wünschte sich die Hoheit und Segen Allāhs. Aṭ-Ṭabarī berichtet aus dem Qur’ān von diesem Wunsch Mūsās:
Mūsā kam zu dem von Allāh festgesetzten Zeitpunkt und Allāh sprach zu Mūsā unmittelbar (direkt, nicht durch die Vermittlung eines Engels); Mūsā sagte: „Mein Herr, zeige Dich mir, damit ich Dich sehen kann!“ Da sagte Allāh: „Niemals wirst du Mich sehen können. Doch schaue auf diesen Berg. Wenn er unverrückt fest stehen bleibt, so wirst du Mich sehen.“ Doch als Allāh sich auf dem Berg enthüllte, machte Er ihn zu Staub. Und Mūsā fiel ohnmächtig zu Boden. Als er wieder zu sich kam, sagte er: Erhaben bist Du! Dir wende ich mich reuevoll wieder zu.“
1 Aṭ-Ṭabarī: Detaillierte Darstellung der Biographie, der theologischen Ansätze und der Tafsīr-Methodik von aṭ-Ṭabarī sowie eine Analyse seiner Interpretationen zu zentralen Begriffen wie rūḥ, Schöpfung und prophetischen Ereignissen.
2 Az-Zamaḫšarī: Erläuterung der mu‘tazilitisch geprägten Exegese von az-Zamaḫšarī und seiner Interpretation der Seele als Wundergeschöpf im Rahmen seines Korankommentars.
3 Aṭ-Ṭabarsī: Betrachtung der schiitischen Perspektive von aṭ-Ṭabarsī mit Fokus auf seine juridische und theologische Methodik sowie die Diskussion über die Eigenschaften der rūḥ.
4 Ar-Rāzī: Tiefgehende philosophische und theologische Analyse von ar-Rāzī, der die rūḥ in den Kontext seiner Anthropologie rückt und mit philosophischen Argumenten untermauert.
5 Al-Qurṭubī: Untersuchung der mālikitischen Auslegungstradition durch al-Qurṭubī mit besonderer Berücksichtigung der praktischen Anwendungen und der Bedeutung von rūḥ im Sterbeprozess.
6 Al-Bayḍāwī: Zusammenfassung der maßgeblichen Lehren von al-Bayḍāwī, der eine Verbindung zwischen philologischer Präzision und theologischem Diskurs herstellt.
7 Ibn Kaṯīr: Darstellung der traditionellen Exegese von Ibn Kaṯīr, die insbesondere auf die Zuverlässigkeit der Berichte und die Ablehnung fremder Einflüsse Wert legt.
8 Al-Maḥallī und as-Suyūṭī: Analyse des „Tafsīr al-Ğalālayn“, eines der am weitesten verbreiteten Korankommentare, und seiner prägnanten Erläuterung der spirituellen Konzepte.
9 Aš-Šawkānī: Untersuchung der Perspektive von aš-Šawkānī, der als Erneuerer der islamischen Wissenschaften gilt und rationale sowie traditionelle Methoden vereint.
Seele, rūḥ, nafs, Koranexegese, Tafsīr, Islamwissenschaft, Schöpfungsgeschichte, prophetische Geschichten, islamische Philosophie, Sufismus, Auferstehung, Tod, Jenseits, Allāh, Offenbarung.
Die Arbeit untersucht die Vorstellung von „Seele“ (rūḥ) in der arabischen Korankommentarliteratur, um den Begriff und seine verschiedenen Interpretationen innerhalb der islamischen Tradition aufzuarbeiten.
Die Untersuchung beleuchtet die theologische Einordnung der Seele, die Beziehung zwischen rūḥ und dem menschlichen Körper sowie deren Zustand nach dem Tod und bei der Auferstehung.
Das Hauptziel ist es, die in der islamischen Literatur vorhandenen, oft divergierenden Meinungen zur Natur der Seele zu systematisieren und ein klareres Bild ihrer Rolle im islamischen Verständnis zu zeichnen.
Es handelt sich um eine philologisch-theologische Textanalyse, bei der eine Auswahl bedeutender Korankommentare (Tafsīr-Werke) auf ihre Aussagen zum Begriff der Seele hin untersucht und vergleichend gegenübergestellt werden.
Der Hauptteil widmet sich in einer systematischen Analyse der Auffassungen einzelner Exegeten, sowohl klassischer als auch sufischer Autoren, zu spezifischen Themenbereichen wie der Schöpfung, dem Sterben und der Auferstehung.
Die Begriffe rūḥ (Geist/Seele) und nafs (Selbst/Seele) sind die zentralen Konzepte, um die sich die philologischen und theologischen Analysen der Arbeit drehen.
Die sufische Exegese integriert häufiger mystische Selbstreflexion und nutzt spirituelle Metaphern, um das Verhältnis der Seele zu Gott und ihre Reinigung zu erklären, wohingegen klassische Exegeten stärker dogmatisch-theologische oder philologische Ansätze verfolgen.
Die Autoren diskutieren diese Beziehung kontrovers: Einige betrachten die Seele als eine vom Körper trennbare Substanz, andere sehen sie stärker in funktionaler oder spiritueller Abhängigkeit vom physischen Organismus.
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