Bachelorarbeit, 2012
63 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Modellannahmen
2.2. Multikollinearität
2.2.1. Arten der Multikollinearität
2.2.2. Diagnose
2.3. Ridge-Schätzung
2.4. Ridge-Schätzer
2.4.1. Subjektive Schätzer
2.4.2. Objektive Schätzer
3. Simulation
3.1. Modell
3.2. Durchführung
3.2.1. Variation der Stichprobengröße
3.2.2. Variation der Variablenanzahl
3.2.3. Variation der Korrelationsstärke
3.2.4. Variation des Korrelationsfaktors
3.2.5. Variation der wahren Parameter
3.3. Auswertung
4. Der optimale Komplexitätsparameter
4.1. Durchführung
4.1.1. Variation der Stichprobengröße
4.1.2. Variation der Variablenanzahl
4.1.3. Variation der Korrelationsstärke
4.1.4. Variation des Korrelationsfaktors
4.1.5. Variation der wahren Parameter
4.2. Auswertung
5. Zusammenfassung
A. R-Code
Die Arbeit analysiert die Problematik der Multikollinearität in ökonometrischen Modellen und untersucht verschiedene Ansätze zur Stabilisierung der Kleinst-Quadrate-Schätzung durch das Ridge-Schätzverfahren, insbesondere mit dem Fokus auf der Bestimmung des optimalen Komplexitätsparameters.
2.4.1. Subjektive Schätzer
Die Ridge-Spur bildet alle K Elemente von β̂_k in Abhängigkeit von k ab. Der Betrachter entscheidet sich dann auf dieser Basis für ein k = k_tr, unter welchem sich die Funktionen zu stabilisieren beginnen.
Die Aussagekraft der Ridge-Spur hängt sowohl von der Erfahrung des Betrachters, als auch vom Intervall ks ab, in dem die Funktionen gezeigt werden. So könnte man bei größerem Intervall dazu verleitet werden, ein k_tr > k_opt zu wählen. Es existieren allerdings Vorschläge zur Anwendung verschiedener Skalen. Als optimales k in obiger Grafik wurde später k_opt = 0.9561 errechnet.
1. Einführung: Das Kapitel thematisiert die Problematik der Multikollinearität und führt das Ridge-Schätzverfahren als Methode zur Stabilisierung der Schätzung ein.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die Modellannahmen der linearen Regression dargelegt, Multikollinearität definiert sowie verschiedene subjektive und objektive Ridge-Schätzer hergeleitet.
3. Simulation: Dieser Teil beschreibt die künstliche Datengenerierung und die Durchführung einer Simulationsstudie zur Evaluation verschiedener Ridge-Verfahren.
4. Der optimale Komplexitätsparameter: Es wird untersucht, wie der optimale Komplexitätsparameter innerhalb der Simulation mittels Grid-Search-Verfahren bestimmt werden kann.
5. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die wesentlichen Ergebnisse, insbesondere die Eignung des iterativen Verfahrens von Lindley und Smith sowie das Auftreten negativer optimaler Komplexitätsparameter.
Multikollinearität, Ridge-Regression, Kleinst-Quadrate-Schätzung, Komplexitätsparameter, ökonometrische Simulation, Ridge-Schätzer, Bias-Varianz-Dilemma, Modellannahmen, R-Programmierung, Schätzgüte, Konditionszahl, VIF, Korrelationsmatrix, Modellstabilisierung, Parameteroptimierung.
Die Arbeit untersucht das Problem der Multikollinearität in ökonometrischen Regressionsmodellen und wie das Ridge-Schätzverfahren dazu genutzt werden kann, die Schätzungen zu stabilisieren.
Die zentralen Felder sind die theoretischen Grundlagen linearer Regressionen, die Diagnose von Kollinearität und die Evaluation verschiedener Methoden zur Bestimmung des Ridge-Parameters.
Ziel ist es, die Modellannahmen zu formulieren und verschiedene Methoden zur Wahl des optimalen Komplexitätsparameters bei der Ridge-Schätzung vorzustellen und zu vergleichen.
Die Arbeit nutzt mathematisch-theoretische Herleitungen sowie umfangreiche numerische Simulationen unter Verwendung der Programmiersprache R.
Der Hauptteil umfasst die mathematische Definition der Ridge-Schätzer, die theoretische Diagnose von Kollinearität sowie eine detaillierte Simulationsstudie zur Bewertung der Schätzverfahren.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Multikollinearität, Ridge-Regression, Komplexitätsparameter, Schätzgüte und ökonometrische Simulation.
Eine überraschende Erkenntnis der Simulation ist, dass in der Ridge-Schätzung auch negative Werte für den optimalen Komplexitätsparameter existieren können.
Da der wahre Parameter bei realen Daten unbekannt ist, muss der Komplexitätsparameter geschätzt werden, was für die Stabilität und Präzision der Regressionsergebnisse entscheidend ist.
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