Bachelorarbeit, 2012
43 Seiten, Note: 1,3
Zusammenfassung
1 Einleitung
2 Theoretischer Überblick: Optimismus und Pessimismus
2.1 Definition & Abgrenzung
2.2 Dimensionalität
2.3 Woher kommt eine optimistische bzw. pessimistische Einstellung?
2.3.1 Erlernter Optimismus
2.3.2 Dispositioneller Optimismus
2.3.3 Situationsabhängiger Optimismus
3 Macht Optimismus glücklicher?
3.1 Vorzüge einer optimistischen Einstellung
3.1.1 Optimismus & Gesundheit
3.1.2 Optimismus & Soziales
3.2 Schattenseiten von Optimismus & Vorteile von Pessimismus
3.2.1 Riskantes Verhalten: Glücksspiele
3.2.2 Situationsabhängiger Wechsel: Schutz vor negativen Affekten
3.2.3 Unrealistischer Optimismus
3.2.4 Defensiver Pessimismus
4 Fazit
5 Literatur
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Forschungsfrage, ob Optimismus tatsächlich zu einem glücklicheren Leben führt, indem sie den theoretischen Hintergrund und die psychologische Evidenz für die Vor- und Nachteile optimistischer sowie pessimistischer Einstellungen analysiert.
3.1.1 Optimismus & Gesundheit
Einige Forschung zum Optimismus wurde im Bereich der Gesundheitspsychologie durchgeführt. Vorteile von Optimismus im Hinblick auf die Gesundheit eines Menschen werden oftmals dem Umstand zugeschrieben, dass optimistisch denkende Menschen besser mit Stress umgehen können und demnach effektivere Stressbewältigungskompetenzen verfügen (hier ist Optimismus im Sinne einer Disposition gemeint) (Carver et al., 2010). Ein effektiverer Umgang mit Stress kann in der Folge zu einer besseren physikalischen und mentalen Gesundheit führen (Conversano et al., 2010). Brissette, Scheier und Carver (2002) konnten in einer Studie mit College-Studenten beispielsweise aufzeigen, dass größerer Optimismus zu Beginn des ersten Semesters mit einem weniger starken Anstieg an Stress während desselben Semesters einherging. Darüber hinaus wird nicht selten davon ausgegangen, dass optimistisch denkende Menschen ihre Gesundheit aktiver fördern: So stellten Scheier und Carver (1992) in einer Studie mit Koronararterien-Bypass-Patienten fest, dass optimistische Menschen im Gegensatz zu pessimistischen Menschen eher dazu bereit waren, Vitamine einzunehmen, fettreduziert zu essen und an Rehabilitationsprogrammen teilzunehmen.
Zusammenfassung: Bietet einen Überblick über die Zielsetzung und die Kernbotschaft der Arbeit bezüglich der Komplexität optimistischer und pessimistischer Lebenshaltungen.
1 Einleitung: Führt in die Relevanz des Themas ein und umreißt die zentrale Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen Optimismus und persönlichem Glück.
2 Theoretischer Überblick: Optimismus und Pessimismus: Beleuchtet Definitionen, die Dimensionalitätsdebatte und psychologische Theorien zur Entstehung dieser Einstellungsstile.
3 Macht Optimismus glücklicher?: Analysiert empirische Belege zu den Vorteilen von Optimismus sowie die kritischen Schattenseiten und die nützlichen Funktionen pessimistischer Strategien.
4 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Optimismus nicht universell als "gut" und Pessimismus nicht als "schlecht" zu bewerten sind.
5 Literatur: Listet sämtliche in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen auf.
Optimismus, Pessimismus, Glücklichsein, psychische Gesundheit, Stressbewältigung, Lebensqualität, dispositioneller Optimismus, erlernter Optimismus, unrealistischer Optimismus, defensiver Pessimismus, soziale Beziehungen, psychologische Forschung.
Die Arbeit untersucht kritisch, ob Optimismus tatsächlich der "Schlüssel zum Glück" ist, oder ob auch pessimistische Ansätze wichtige psychologische Funktionen erfüllen.
Die Arbeit deckt die Definition von Optimismus, dessen Auswirkungen auf Gesundheit und soziale Beziehungen sowie die theoretischen Ansätze der Entstehung (erlernt vs. dispositionell) ab.
Das Ziel ist es, die einseitige Glorifizierung von Optimismus in Frage zu stellen und eine differenzierte Sichtweise auf beide Einstellungsstile zu ermöglichen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung zahlreicher empirischer Studien aus der Differenziellen und Gesundheitspsychologie.
Im Hauptteil werden sowohl die Vorzüge optimistischer Sichtweisen (Gesundheit, Soziales) als auch die Schattenseiten (Risikoverhalten, Enttäuschungen) und die spezifischen Formen wie defensiver Pessimismus diskutiert.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Optimismus, Pessimismus, psychische Gesundheit, Stressbewältigung und Lebenszufriedenheit.
Sie stammt von Martin E. Seligman und besagt, dass Menschen erlernen können, Fehlschläge als veränderbar und spezifisch statt als dauerhaft und global zu bewerten.
Er führt laut Arbeit zur Unterschätzung eigener Risiken, was zu gesundheitsschädigendem Verhalten oder mangelnder Prävention führen kann.
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