Bachelorarbeit, 2012
63 Seiten, Note: 2,3
1. Grundlagen
1.1 Zielsetzung und Aufbau dieser Arbeit
1.2 Definition wichtiger Begriffe
1.3 Analyse der Automobilbranche
1.3.1 Rivalität unter den bestehenden Unternehmen
1.3.2 Verhandlungsmacht der Abnehmer
1.3.3 Bedrohung durch Substitute und neue Konkurrenten
1.3.4 Verhandlungsstäke der Lieferanten
1.4 Notwendigkeit kundenorientierter Maßnahmen
2. Methoden zur Messung von Zahlungsbereitschaften
2.1 Die Conjoint-Analyse
2.2 Contingent Valuation
2.3 Vergleich und Auswahl des geeigneten Verfahrens
3. Empirische Anwendung der Coningent Valuation
3.1 Untersuchungsgegenstand
3.2 Befragungstechnik
3.3 Festlegung der Grundgesamtheit
3.4 Stichprobenauswahl
3.5 Fragebogendesign
3.6 Pretest des Fragebogen
4. Ergebnisse der Befragung
4.1 Ausschöpfungsquote
4.2 Repräsentativität der Stichprobe
4.3 Auswertung der Stichprobe
5. Handlungsempfehlung und Fazit
Diese Arbeit zielt darauf ab, die zukünftige Zahlungsbereitschaft für e-mobility Funktionalitäten in der Automobilbranche zu untersuchen und das grundlegende Bedürfnis der Kunden nach solchen Funktionen zu quantifizieren, um daraus Handlungsempfehlungen für Hersteller abzuleiten.
1.3.1 Rivalität unter den Bestehenden Unternehmen
Da Automobilhersteller nicht mehr nur untereinander verschmelzen, sondern auch mit anderen Branchen, wie großen IT-Unternehmen oder Telekommunikations-Anbietern, kommt der Rivalität unter den bestehenden Unternehmen eine besondere Bedeutung zu.
„Wenn General Motors mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computerindustrie, dann hätten wir heute alle 25-Doller-Autos, die 1.000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden.“ Microsoft-Gründer Bill Gates
„Hätte GM eine Technologie wie Microsoft entwickelt, würde ein Auto ohne erkennbaren Grund einfach ausgehen, der Airbag würde fragen „Sind Sie sicher?“, bevor er auslöst und man müsste den Startknopf drücken, um den Motor auszuschalten.“ Presseerklärung als Antwort von GM
Die Zitate zeigen, wie weit die Branchen einst auseinander lagen, und dennoch bereits in Konkurrenz standen. Inzwischen ist aber eine Synergie der Megabranchen entstanden, die verbunden ist mit einem Rivalitätskampf um das beste Bündnis zweier Giganten. Ford kooperiert mit Google, versucht aber zugleich für anderes offen zu sein. Mercedes orientiert sich, neben Facebook und Google, größtenteils auf Apple. Audi hält sich noch bedeckt, zeigt aber ebenfalls Tendenzen zum Apple-Giganten. BMW versucht ebenfalls ein Bündnis mit Google und Appel. Google zeigt sich im Entwicklungskampf wesentlich kooperativer als Apple.
1. Grundlagen: Analyse des Marktumfeldes der Automobilbranche unter Verwendung des Porter-Modells sowie Definition zentraler Begriffe wie Zahlungsbereitschaft, Reliabilität und Validität.
2. Methoden zur Messung von Zahlungsbereitschaften: Diskussion der theoretischen Eignung von Conjoint-Analyse und Contingent Valuation zur Erhebung von Präferenzdaten und Begründung der Methodenwahl.
3. Empirische Anwendung der Coningent Valuation: Darstellung der methodischen Vorgehensweise bei der Online-Befragung, inklusive der Stichprobendefinition, der Erstellung des Fragebogens und der Durchführung eines Pretests.
4. Ergebnisse der Befragung: Auswertung der erhobenen Daten hinsichtlich der soziodemografischen Struktur der Teilnehmer sowie Analyse der spezifischen Präferenzen für unterschiedliche e-mobility-Technologiepakete.
5. Handlungsempfehlung und Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse mit Fokus auf Strategien für Automobilhersteller, insbesondere in Bezug auf die Verbindung von Hardware und digitalen Dienstleistungen.
Zahlungsbereitschaft, Automobilbranche, Contingent Valuation, Conjoint-Analyse, e-mobility, Marktanalysen, Kundenorientierung, digitale Transformation, Fahrerassistenzsysteme, Online-Befragung, Kaufverhalten, Elektrofahrzeuge, Technologie-Integration, Markenpräferenz, Kundenbindung
Die Arbeit untersucht das Interesse und die Zahlungsbereitschaft von Kunden für moderne digitale Funktionen und Elektromobilitäts-Anwendungen in Automobilen.
Die zentralen Felder umfassen die Branchenstrukturanalyse der Automobilindustrie, Methoden zur Erhebung von Preisbereitschaften und die empirische Analyse von Konsumentenpräferenzen.
Das Hauptziel ist es, die Zahlungsbereitschaft für e-mobility Funktionalitäten zu quantifizieren, um Automobilherstellern fundierte Strategien für künftige Produktentwicklungen zu liefern.
Es wird eine empirische Marktforschung mittels einer Online-Befragung durchgeführt, wobei die "Contingent Valuation" zur direkten Messung der Zahlungsbereitschaft angewandt wird.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse des Branchenwettbewerbs, dem Vergleich von Bewertungsmethoden, dem Aufbau des empirischen Forschungsdesigns und der umfassenden statistischen Auswertung der Umfrageergebnisse.
Zahlungsbereitschaft, Automobilbranche, Contingent Valuation, Elektromobilität, Kundennutzen, Marktanalyse und digitale Technologien.
Die Arbeit beleuchtet, wie die zunehmende Konvergenz dieser Industrien das Kundenverhalten verändert und warum die Schnittstellenkompatibilität für Kunden zum neuen Differenzierungsmerkmal wird.
Die Autorin stellt fest, dass bei leistungsfähigen Elektroautos die Marke möglicherweise an Bedeutung verliert, wenn der alternative Antrieb oder technologische Zusatzfunktionen zum primären Statussymbol werden.
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