Masterarbeit, 2012
116 Seiten
1. Problemstellung und Gang der Arbeit
2. Stand der Forschung bezüglich der SDL
2.1 Theoretischer Hintergrund
2.1.1 Definition und Herleitung der SDL
2.1.2 Die Zehn Foundational Premises
2.1.3 Abgrenzung der SDL zu anderen Teildisziplinen des Marketings
2.2 Legitimierung der SDL
2.3 Erweiterung der SDL
2.4 Etablierung der SDL in den B2B-Bereich
3. Ergebnisse der Tiefeninterviews
3.1 Interview bei der Symrise AG
3.2 Interview bei der Fabry Executive Consultants GmbH
4. Konzipierung des Fragebogens
5. Auswertung der Erhebung
5.1 Beschreibung der Erhebung
5.2 Statistische Analyse der Erhebungsdaten
5.2.1 Ergebnisse der Reliabilitätsanalyse
5.2.2 Ergebnisse der explorativen Faktorenanalyse
5.2.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
6. Modifikation des Fragebogens
7. Implikationen für Forschung und Praxis
7.1 Implikationen für die Forschung
7.2 Implikationen für die Praxis
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Operationalisierung der Service-Dominant Logic (SDL) durch die Entwicklung einer validen Messskala, um die wesentlichen Thesen dieser Theorie messbar zu machen. Die Forschungsfrage lautet: „Wie muss man eine Meßskala gestalten, die alle wesentlichen Thesen der SDL abbildet?“
2.1.2 Die Zehn Foundational Premises
Diese Ausarbeitung hat zum Ziel die SDL durch einen Fragebogen zu operationalisieren. Die zehn Foundational Premises stellen eine gute theoretische Basis zur Konzipierung des Fragebogens dar, weil Vargo und Lusch diese zehn Grundthesen definiert haben, um alle Aspekte der SDL übersichtlich und vollständig darzustellen. Aus diesem sind die zehn FP´s sehr gut als Orientierungshilfe zur Entwicklung des Fragebogens geeignet. Ursprünglich gab es acht FP´s, es wurde dann eine neunte hinzugefügt. In dem Artikel „Service-dominant Logic - continuing the revolution“ fügen Vargo und Lusch außerdem eine zehnte Prämisse hinzu und optimieren die zehn FP´s, so dass sie zehn modifizierte FP´s vorstellen. Da die modifizierten Prämissen die aktuellsten Grundthesen der SDL sind, werden diese und nicht die ursprünglichen Thesen in dieser Arbeit verwendet. Eine übersichtliche Erläuterung der Prämissen ist im Anhang zu finden (Grafik 2). Im Folgenden sollen nun die zehn FP´s ausführlich beschrieben werden. Die Tiefeninterviews dienten nicht nur der Optimierung des Fragebogens, sondern außerdem der Überprüfung der Gültigkeit der zehn FP´s. Aus diesem Grund wird im Rahmen der Erläuterung einer jeden Prämisse hinzugefügt, ob die Interviewpartner dieser Prämisse zustimmen oder diese ablehnen.
1. Problemstellung und Gang der Arbeit: Einleitung in die SDL als notwendiges neues Mindset im Marketing und Darlegung der Forschungsfrage.
2. Stand der Forschung bezüglich der SDL: Umfassender Literaturüberblick über Definition, Legitimierung, Erweiterung und B2B-Anwendung der SDL.
3. Ergebnisse der Tiefeninterviews: Vorstellung qualitativer Interviews mit Experten zur Überprüfung der theoretischen Annahmen in der Unternehmenspraxis.
4. Konzipierung des Fragebogens: Beschreibung des methodischen Aufbaus des Fragebogens basierend auf den Foundational Premises.
5. Auswertung der Erhebung: Detaillierte Darstellung der statistischen Analyse der Erhebungsdaten mittels Reliabilitäts- und Faktorenanalyse.
6. Modifikation des Fragebogens: Anpassung der Items basierend auf den statistischen Ergebnissen zur Sicherstellung der Validität.
7. Implikationen für Forschung und Praxis: Ableitung konkreter Empfehlungen für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen und für das Management in B2B-Unternehmen.
Service-Dominant Logic, SDL, Foundational Premises, Dienstleistungsmarketing, B2B-Marketing, Wertgenerierung, Kundenintegration, Co-Creation of Value, Messskala, Faktorenanalyse, Reliabilitätsanalyse, Marketing-Theorie, Ressourcenintegration, Dienstleistungssysteme, Wettbewerbsvorteil.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen und empirischen Operationalisierung der Service-Dominant Logic (SDL), einer neuen Sichtweise auf Marketing, die das Dienstleistungsprinzip in den Mittelpunkt stellt.
Zentrale Themen sind die Validierung der zehn „Foundational Premises“ der SDL sowie die Untersuchung, wie sich diese Theorie durch eine Skala messbar machen lässt.
Das Ziel ist die Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Messskala, die als Basis für zukünftige quantitative Studien zur SDL dienen kann.
Die Arbeit kombiniert einen theoretischen Literaturreview, Experten-Tiefeninterviews und eine quantitative empirische Erhebung mittels Online-Fragebogen, ausgewertet durch Faktorenanalyse und Reliabilitätsprüfung.
Neben der theoretischen Herleitung werden die Ergebnisse aus Tiefeninterviews mit Experten der Symrise AG und Fabry Executive Consultants GmbH analysiert sowie der Konzipierungsprozess und die statistische Validierung der Skala beschrieben.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Service-Dominant Logic, Foundational Premises, Co-Creation, Wertgenerierung und empirische Skalenentwicklung geprägt.
Die Validität wurde durch eine explorative Faktorenanalyse und eine Reliabilitätsprüfung (Cronbachs Alpha) überprüft und anschließend durch die Modifikation kritischer Items optimiert.
Es zeigte sich, dass die SDL besonders für B2B-Unternehmen relevant ist, da Dienstleistungen hier essenziell zur Differenzierung dienen und Netzwerke sowie Kundenintegration maßgebliche Erfolgsfaktoren darstellen.
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