Diplomarbeit, 2002
206 Seiten, Note: Sehr Gut
1. Einleitung
2. Begriffsdefinitionen
2.1. Lernen
2.2. Lernschwierigkeit
2.3. Lernbehinderung
3. Allgemeine Verursachungsbedingungen
3.1. Endogene Ursachen
3.2. Exogene Ursachen
4. Arten von Lernschwierigkeiten
4.1. Legasthenie
4.1.1. Definition
4.1.2. Verursachungsbedingungen
4.1.3. Erscheinungsformen
4.1.4. Hilfestellungen
4.2. Konzentrationsstörungen
4.2.1. Definition
4.2.2. Verursachungsbedingungen
4.2.3. Erscheinungsformen
4.2.4. Hilfestellungen
4.3. Schulangst
4.3.1. Definition
4.3.2. Verursachungsbedingungen
4.3.3. Erscheinungsformen
4.3.4. Hilfestellungen
4.4. Sprachschwierigkeiten
4.4.1. Sprachentwicklung
4.4.2. Definition
4.4.3. Verursachungsbedingungen
4.4.4. Erscheinungsformen
4.4.4.1. Stammeln
4.4.4.2. Lispeln
4.4.3. Näseln
4.4.4.4. Stottern
4.4.5. Hilfestellungen
5. Empirische Forschung
5.1. Häufigkeiten ganze Gruppe
5.2. Häufigkeiten nach Schulen
5.3. Häufigkeiten nach Alter
5.4. Häufigkeiten nach Geschlecht
5.5. Häufigkeiten nach sozialen Aspekten
5.6. Interpretation und Conclusio
Die Diplomarbeit untersucht die Problematik von Lernschwierigkeiten bei 10- bis 15-jährigen Jugendlichen und beleuchtet dabei sowohl theoretische Hintergründe als auch empirische Ergebnisse aus vier Wiener Schulen, um Zusammenhänge zwischen familiären bzw. schulischen Einflüssen und dem Auftreten von Lernstörungen aufzuzeigen.
1. Einleitung
Leider gibt es nach wie vor eine große Anzahl an Kindern und Jugendlichen, die entweder akut oder chronisch von Lernschwierigkeiten betroffen sind, dadurch indirekt auch deren familiäres Umfeld.
Lernschwierigkeiten werden nur allzu oft kurzsichtigerweise von Lehrern als auch Eltern auf monokausale Ursachen wie Dummheit oder Faulheit zurückgeführt, ohne die wahren Ursachen, die dahinter stecken, zu hinterfragen. Erschwerend kommt hinzu, dass Lernprobleme eine Reihe von unterschiedlichen Erscheinungsformen und Ursachen aufweisen und dem gemäß von verschiedensten Faktoren beeinflusst werden.
1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Problematik von Lernschwierigkeiten bei Kindern und Jugendlichen und formuliert die Forschungsfragen der Diplomarbeit.
2. Begriffsdefinitionen: Dieses Kapitel liefert theoretische Definitionen zu den zentralen Begriffen wie Lernen, Lernschwierigkeit und Lernbehinderung.
3. Allgemeine Verursachungsbedingungen: Hier werden die endogenen und exogenen Faktoren analysiert, die zur Entstehung von Lernproblemen beitragen können.
4. Arten von Lernschwierigkeiten: Dieses Hauptkapitel befasst sich detailliert mit den Ausprägungen, Ursachen und Hilfsmöglichkeiten bei Legasthenie, Konzentrationsstörungen, Schulangst und Sprachschwierigkeiten.
5. Empirische Forschung: Der empirische Teil präsentiert die Auswertung von 314 Fragebögen an Wiener Schulen und untersucht Häufigkeiten nach Schulen, Alter, Geschlecht und sozialen Aspekten.
Lernschwierigkeiten, Legasthenie, Konzentrationsstörungen, Schulangst, Sprachstörungen, empirische Forschung, Schulleistung, Ursachenforschung, Hilfestellungen, familiäres Umfeld, Jugendliche, Wiener Gymnasien, Lernhemmung, Lernstörung, Leistungsdruck.
Die Arbeit befasst sich mit dem weitverbreiteten Phänomen der Lernschwierigkeiten bei 10- bis 15-jährigen Jugendlichen und untersucht deren Ursachen sowie mögliche Interventionsstrategien.
Die Arbeit deckt Legasthenie, Konzentrationsstörungen, Schulangst und Sprachschwierigkeiten ab, wobei jeweils Definitionen, Ursachen und Hilfestellungen erörtert werden.
Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die individuellen Erscheinungsformen von Lernstörungen zu schaffen und durch eine empirische Erhebung Trends im schulischen Kontext aufzuzeigen.
Es wird eine Kombination aus theoretischer Literaturarbeit und einer empirischen quantitativen Untersuchung unter Verwendung von Fragebögen und der Statistiksoftware SPSS durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Lernstörungsarten und eine anschließende statistische Analyse, die Zusammenhänge mit sozialen Aspekten wie Familiensituation und Geschlecht beleuchtet.
Wichtige Begriffe sind Lernschwierigkeiten, Legasthenie, Konzentrationsstörungen, Schulangst, Sprachstörungen, Schulleistung, empirische Forschung und soziales Umfeld.
Die Arbeit analysiert detailliert die Daten für 11- bis 15-jährige Schüler und zeigt auf, wie sich die Häufigkeit und Intensität der Lernschwierigkeiten mit zunehmendem Alter verändern.
Die Autorin untersucht detailliert, wie Faktoren wie der Erziehungsstil, der Leistungsdruck der Eltern oder die Familienstruktur das Auftreten und die Schwere von Lernproblemen beeinflussen.
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