Bachelorarbeit, 2012
76 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielstellung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 KMU
2.1 Definition kleinere und mittlere Unternehmen
3 Standardsoftware vs. Individualsoftware
3.1 Was ist Standardsoftware?
3.2 Was ist Individualsoftware?
3.3 Vor- und Nachteile von Standardsoftware
3.4 Vor- und Nachteile von Individualsoftware
4 ERP-System allgemein
4.1 Definition ERP
4.2 Begriffsabgrenzung ERP 1 und ERP 2
4.3 Aufbau
4.4 Historische Entwicklung von ERP-Systemen
4.5 Funktionsbereiche von ERP-Systemen
4.6 Nutzen von ERP-Systemen
4.7 Probleme und Risiken bei einer ERP-Einführung
4.8 Was bedeutet Open ERP?
4.8.1 Vor- und Nachteile von Open ERP
5 Auswahlprozess eines ERP-Systems
5.1 Ablauforganisation erstellen
5.2 Projektteam aufbauen
5.3 Geschäftsprozesse analysieren und dokumentieren
5.4 Ziele definieren
5.5 Marktübersicht verschaffen
5.6 Anbieter vergleichen
5.7 Angebote einholen und vergleichen
5.8 Vertragsgestaltung
6 Checkliste für die Auswahl eines ERP-Anbieters
6.1 Aufbau und Darstellung der Checkliste
6.2 Erläuterungen
6.2.1 Allgemeine Angaben
6.2.2 Finanzielle Aufwendungen
6.2.3 Systemeigenschaften
6.2.4 Zukunftssicherheit und Unterstützung des Anbieters
6.2.5 Externer Berater
7 Erstellung einer Nutzwertanalyse
7.1 Gewichtungsfaktoren ermitteln
7.2 Skala der Zielerfüllungsfaktoren
7.3 Nutzwerte ermitteln
8 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung einer strukturierten Checkliste, die mittelständische Unternehmen bei der Auswahl eines geeigneten ERP-Systems unterstützen soll. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage behandelt, welche spezifischen Bedingungen ein ERP-System erfüllen muss und welche Anforderungen an den Softwareanbieter zu stellen sind, um Risiken bei der Einführung zu minimieren.
Unklare bzw. unvollständige Anforderungen
Zwar sind heutige ERP-Systeme in der Regel flexibler als ältere Versionen, dennoch ist es zwingend erforderlich eine Anforderungsanalyse durchzuführen. Je genauer die Anforderungen ermittelt werden, desto präziser lässt sich eine neue ERP-Software bzw. -Anbieter ausfindig machen. Und es lassen sich spätere Anpassungen vermeiden, die viel Geld und Zeit kosten. Die Anforderungen sollten priorisiert werden, so dass nicht jede Anforderung den gleichen Wert einnimmt. Wenn es darum geht den Anbieter zu ermitteln, wird häufig irrational gedacht. Weiche Faktoren wie zum Beispiel Nähe des Anbieters zum eigenen Standort oder Sympathie des Anbieters werden vor das Preis-Leistungsverhältnis geschoben. Eine Nutzwertanalyse dient der Orientierung verschiedenster Anforderungen, die ich im Kapitel 7 erläutere.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein, definiert die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt den inhaltlichen Aufbau der Bachelor-Thesis.
2 KMU: Hier wird die Definition der Europäischen Union für kleine und mittlere Unternehmen erläutert und die relevanten Merkmale zur Kategorisierung dargestellt.
3 Standardsoftware vs. Individualsoftware: Dieses Kapitel setzt sich mit der grundlegenden Entscheidung zwischen Standard- und Individualsoftware auseinander und wägt deren jeweilige Vor- und Nachteile ab.
4 ERP-System allgemein: Das Kapitel bietet eine umfassende Einführung in den Begriff ERP, beleuchtet die historische Entwicklung, die Modulstruktur sowie Nutzen und Risiken bei der Implementierung.
5 Auswahlprozess eines ERP-Systems: Hier werden die einzelnen Phasen des Auswahlprozesses beschrieben, von der Organisation über die Teamzusammenstellung bis hin zur Prozessanalyse und Marktübersicht.
6 Checkliste für die Auswahl eines ERP-Anbieters: Das zentrale Kapitel enthält eine detaillierte Checkliste mit Kriterien für die Auswahl eines ERP-Anbieters, inklusive der Erläuterung technischer und qualitativer Anforderungen.
7 Erstellung einer Nutzwertanalyse: Dieses Kapitel zeigt die methodische Vorgehensweise zur Feinbewertung von Anbietern mittels einer Nutzwertanalyse zur Unterstützung der finalen Entscheidungsfindung.
8 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengeführt, ein Fazit gezogen und ein Ausblick auf die Bedeutung fachkundiger Unterstützung bei ERP-Projekten gegeben.
ERP-System, Auswahlprozess, KMU, Checkliste, Standardsoftware, Individualsoftware, Anforderungsanalyse, Nutzwertanalyse, Implementierung, Softwareauswahl, Projektmanagement, Prozessoptimierung, Open ERP, Software-as-a-Service, Usability
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Unterstützung von mittelständischen Unternehmen bei der Auswahl und Einführung eines passenden ERP-Systems.
Neben der Definition von KMU und der Abgrenzung von Softwarearten stehen der Auswahlprozess, Risikomanagement bei der Implementierung sowie die Erstellung einer nutzwertorientierten Checkliste im Fokus.
Ziel ist es, den Unternehmen ein strukturiertes Vorgehen an die Hand zu geben, um Anforderungen präzise zu definieren und eine große Anzahl potenzieller ERP-Anbieter auf eine überschaubare, passende Auswahl zu reduzieren.
Die Arbeit stützt sich auf Literaturanalysen, die Auswertung von Branchenstudien (z.B. der Trovarit AG oder Konradin-Studie) sowie die Entwicklung eines praktischen Bewertungsmodells in Form einer Checkliste und Nutzwertanalyse.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Darstellung des Auswahlprozesses und die Erläuterung der Checklisten-Kriterien, unterteilt in technische und qualitative Aspekte der ERP-Systeme.
Zu den Kernbegriffen zählen ERP-Systeme, Anforderungsanalyse, KMU, Nutzwertanalyse, Implementierungsrisiken und Softwareauswahl.
Diese Entscheidung bildet die Basis für den weiteren Projekterfolg, da sie maßgeblich über Anschaffungskosten, Wartungsaufwand, Herstellerabhängigkeit und den Grad der Flexibilität entscheidet.
Sie dient als objektives Werkzeug zur Feinbewertung, um verschiedene Anbieter trotz komplexer und teilweise nicht quantifizierbarer Kriterien vergleichbar zu machen und so die beste Entscheidung für das Unternehmen zu treffen.
Die Benutzerfreundlichkeit beeinflusst direkt Schulungsaufwände, Fehlerquoten und die Akzeptanz durch die Mitarbeiter; eine hohe Usability trägt somit signifikant zur Produktivität und Arbeitszufriedenheit bei.
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