Bachelorarbeit, 2010
85 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Supervision
2.1. Supervision – ein kleiner geschichtlicher Einblick
2.2. Methoden der Supervision
2.2.1. Die Methode Supervision
2.2.2. Methoden der Supervision
2.2.3. Verfahren der Supervision
2.3. Inhalte der Supervision
2.4. Ziele der Supervision
2.5. Auftrag der Supervision
3. Altenhilfe
3.1. Geschichte der Altenhilfe
3.2. Institutionen der Altenhilfe
3.2.1. Institutionen der ambulanten Altenhilfe
3.2.2. Stationäre Altenhilfe
3.3. Pflege in der Altenhilfe
3.3.1. Ausbildung in der Altenpflege
3.3.2. Problemstellungen in der Altenpflege
4. Salutogenese
4.1. Das Konzept der Salutogenese
4.2. Was ist Gesundheit?
4.3. Das Kohärenzgefühl
4.4. Stress und Stressbewältigung
4.5. Salutogenese für Altenpflegekräfte
5. Supervision als Psychohygiene
5.1. Was meint Psychohygiene?
5.2. Supervision und Psychohygiene
5.3. Die Aufgabe der Supervision in der Altenpflege
5.3.1. Methoden der Supervision in der Altenpflege
5.3.2. Inhalte der Supervision in der Altenpflege
5.3.3. Ziele der Supervision in der Altenpflege
5.3.4. Auftrag der Supervision in der Altenpflege
6. Fazit
Diese Arbeit untersucht den potenziellen Beitrag von Supervision zur Gesunderhaltung von Pflegekräften im Bereich der Altenpflege. Dabei wird analysiert, wie Supervision als Reflexionsinstrument genutzt werden kann, um die hohen psychischen Belastungen in diesem Berufsfeld zu bewältigen.
2.2.1. Die Methode Supervision
Kamphuis sieht Supervision im Kontext der Sozialen Arbeit als „eine Methode des Lernens und Lehrens“. Fatzer versteht unter Supervision im Konkreten die Beratung im beruflichen Kontext. Er hatte in seiner Einleitung zu dem 1991 erschienenen Handbuch „Supervision und Beratung“ geschrieben, dass „Supervision kein eigenständiges Verfahren oder eine einheitliche Methode darstellt, …“ Diesen Gedanken legt im gleichen Band auch Eck dar, indem er deutlich macht, dass Supervision „keine allgemeine konsensfähige Definition … kein geschlossenes Theoriegebäude, keinen eindeutigen Methodenkanon“ bietet. Das Ziel der Darstellung Ecks ist, offen zu legen, was eine Supervisionstheorie an Elementen braucht.
Schon 1975 hatte Huppertz die Supervisionskonzepte kritisch betrachtet und bemängelt, dass es keine klare Abgrenzung zur Therapie, Fortbildung und Beratung gibt. Gotthardt – Lorenz fordert von der Supervision, die, wie oben beschrieben, eine eigene Profession darstellen will, eine deutliche Darlegung ihrer Methode. Methode ist begründetes Gestalten der eigenen Praxis. Wobei die Autorin vorher darauf hingewiesen hat, dass es oft „gar nicht in Erwägung“ gezogen wird, die Supervision als eigene Methode anzusehen. Meist spricht man eher von „der Supervision und ihren Methoden“. Sie selbst geht davon aus, dass Supervision als solche als Methode anzusehen ist.
1. Einleitung: Hinführung zum Thema und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit sowie des methodischen Vorgehens.
2. Supervision: Erläuterung der geschichtlichen Entwicklung, der verschiedenen methodischen Ansätze sowie der Ziele und Aufträge der Supervision.
3. Altenhilfe: Darstellung der historischen Wurzeln der Altenhilfe, der institutionellen Formen und der spezifischen Belastungen im Pflegealltag.
4. Salutogenese: Einführung in das salutogenetische Gesundheitskonzept von Antonovsky mit Fokus auf das Kohärenzgefühl und Stressbewältigung.
5. Supervision als Psychohygiene: Zusammenführung der Themenfelder Supervision, Altenpflege und Psychohygiene zur Ableitung von Unterstützungsstrategien für Pflegekräfte.
6. Fazit: Resümee über die Bedeutung von Supervision zur Gesunderhaltung und beruflichen Entwicklung in der Altenpflege.
Supervision, Altenpflege, Altenhilfe, Psychohygiene, Salutogenese, Kohärenzgefühl, Stressbewältigung, Beziehungsarbeit, Pflegekonzept, Selbstreflexion, Organisationsentwicklung, Berufsbelastung, Gesundheitsressourcen, professionelles Handeln, Interaktion.
Die Arbeit untersucht, welchen Beitrag Supervision als professionelles Reflexionsinstrument zur Gesunderhaltung von Pflegekräften in der Altenpflege leisten kann.
Zentrale Felder sind die Supervision als Beratungsform, die institutionelle Altenhilfe, das salutogenetische Modell zur Gesundheitsförderung und die psychohygienische Funktion der Supervision.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Supervision durch die Förderung von Selbstreflexion und die Stärkung von Ressourcen dazu beitragen kann, die psychischen Belastungen des Pflegeberufs zu minimieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Konzepte der Supervision mit den praktischen Anforderungen und Problemstellungen der Altenpflege verknüpft.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Supervision, die Beschreibung der Altenhilfestrukturen, das salutogenetische Modell sowie die konkrete Anwendung der Supervision als Psychohygiene in der Altenpflege.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Supervision, Salutogenese, Altenpflege, Kohärenzgefühl, Psychohygiene und Beziehungsarbeit charakterisiert.
Der Autor stellt explizit den Bezug zur Praxis der Altenpflege her, indem er die theoretischen Supervisionselemente direkt auf die spezifischen Belastungsmuster von Pflegekräften (wie Distanz-Nähe-Problematik oder Ekel) überträgt.
Die Salutogenese dient als ressourcenorientiertes Gegenmodell zur rein defizitorientierten Betrachtung von Gesundheit. Sie erklärt, warum bestimmte Pflegekräfte trotz hoher Belastung gesund bleiben können, sofern sie über ein starkes Kohärenzgefühl verfügen.
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