Examensarbeit, 2011
49 Seiten, Note: 1,7
Die Hausarbeit befasst sich mit dem Phänomen der Einsamkeit in der heutigen Gesellschaft und analysiert die gesellschaftlichen Bedingungen, die zu diesem problematischen Gefühlszustand führen können. Die Arbeit möchte zum Verständnis des komplexen Zusammenhangs zwischen Sozialem Wandel, Individualisierung und dem Gefühl der Einsamkeit beitragen.
Die Einleitung beleuchtet die negative gesellschaftliche Konnotation von Einsamkeit und verdeutlicht die Notwendigkeit, sich mit diesem Thema wissenschaftlich auseinanderzusetzen.
Kapitel 2 behandelt Einsamkeit als Emotion, während Kapitel 3 die historische Entwicklung des Begriffs „Einsamkeit“ beleuchtet und eine Abgrenzung zu „Alleinsein“ und „Sozialer Isolation“ vornimmt. Eine Definition von Einsamkeit und deren Verwendung im Englischen runden dieses Kapitel ab. Die verschiedenen Arten der Einsamkeit werden ebenfalls behandelt.
Kapitel 4 widmet sich den Determinanten der Einsamkeit im Kontext des sozialen Wandels und untersucht die Einflüsse von Globalisierung, Individualisierung und demografischer Alterung. Insbesondere werden die Auswirkungen von Arbeitsplatzverlust, Armut, Informationstechnologien und der Veränderung von Familienstrukturen auf das Gefühl der Einsamkeit beleuchtet.
Einsamkeit, Emotion, Sozialer Wandel, Globalisierung, Individualisierung, Demografische Alterung, Soziale Isolation, Arbeit, Mobilität, Arbeitslosigkeit, Armut, Informationstechnologien, Urbanisierung, Verstädterung, Familienstrukturen, Netzwerkforschung, Segregation.
Alleinsein beschreibt den objektiven Zustand des Fehlens anderer Personen, während Einsamkeit ein subjektiver, oft schmerzhafter Gefühlszustand ist, bei dem man sich trotz Anwesenheit anderer isoliert fühlen kann.
Wichtige Determinanten sind die Globalisierung (Mobilität, Arbeitslosigkeit), die Individualisierung (Singlegesellschaft, Wandel der Familienstrukturen) und die demografische Alterung.
In einer Gesellschaft, die Teamfähigkeit und soziale Kompetenz betont, wird Einsamkeit oft als Ausdruck sozialer Inkompetenz gewertet, was bei Betroffenen Scham und Leugnung auslöst.
Die Arbeit untersucht Forschungsergebnisse dazu, ob digitale Kommunikation echte soziale Bindungen ersetzen kann oder ob sie paradoxerweise das Gefühl der Isolation verstärkt.
Ja, kulturhistorisch kann Einsamkeit auch als „Tor zur Weisheit“ oder bewusste Hinwendung zur inneren Einkehr begriffen werden, im Gegensatz zur erzwungenen sozialen Isolation.
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