Examensarbeit, 2011
41 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Filmbildung in der Schule
2.1 Didaktische Ansätze
2.2 Rahmenbedingungen
2.2.1 Verankerung in Richtlinien und Lehrplänen
2.2.2 Rahmenbedingungen an der Ausbildungsschule
3. Medienkompetenz – Eine Schlüsselqualifikation im 21. Jahrhundert
3.1 Zum Begriff der Medienkompetenz
3.2 Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen
4. Intentionen des Unterrichtskonzepts
4.1 Ziele des Konzepts
4.2 Lernausgangslage der Teilnehmer
4.3 Organisatorische Voraussetzungen
4.4 Voraussetzungen der Lehrkraft
4.5 Bezug zu den Lehrerfunktionen
5. Ein handlungs- und produktionsorientiertes Filmprojekt zum Aufbau von Kernkompetenzen der Schüler im Umgang mit audiovisuellen Medien
5.1 Einstieg in die Thematik unter Rückgriff auf die Vorerfahrungen der Teilnehmer
5.2 Einführung in die selbstständige digitale Kameraarbeit auf Grundlage von theoretischen Überlegungen zur Bildkomposition
5.3 Einführung in Schnitt- und Montagetechniken anhand der produktionsorientierten Arbeit mit dem Programm Movie Maker
5.4 Erarbeitung und selbstständige Erprobung von Filmtechniken wie Stop-Motion und Rückwärtsaufnahmeverfahren anhand fantastischer Filme
5.5 Einführung in die Erzähltheorie des Mediums zur Erschließung und eigenständiger Nutzung der spezifischen narrativen Potenziale von audiovisuellen Texten
5.6 Die Grammatik des Films – Vertiefung von Schnitt und Montage
5.7 Film ab! – Erprobung des Erlernten durch die eigenständige Produktion eines Kurzfilmes
5.8 Thematische Anschlussmöglichkeiten
6. Reflexion des Unterrichtskonzeptes und abschließende Bewertung
6.1 Theoretische Reflexion des Konzepts
6.2 Abschließende Bewertung des Konzepts
Ziel der Arbeit ist die Konzeption eines handlungs- und produktionsorientierten Filmprojekts für eine Arbeitsgemeinschaft, um das unausgewogene Verhältnis zwischen rezeptiver Filmanalyse und aktiver Filmproduktion im schulischen Kontext zu verbessern und die Medienkompetenz der Schüler nachhaltig zu stärken.
5.1 Einstieg in die Thematik unter Rückgriff auf die Vorerfahrungen der Teilnehmer
Im ersten Baustein des vorliegenden Konzepts sollen die Schüler mithilfe eines vom Lehrer angeleiteten und produzierten Films mit der Stop-Motion-Technik konfrontiert werden und diese theoretisch reflektieren, um in Kleingruppen anhand eigener Ideen erste Filmsequenzen zu produzieren. Weitere Lernziele sind die Einführung in das Schnittprogramm Movie Maker sowie theoretische Kenntnisse über die Entstehungsweise von bewegten, filmischen Bildern.
In den ersten Stunden der Film-AG soll vor allem die intrinsische Motivation der Schüler gestärkt werden. Der Lehrer stellt das Programm der AG vor und richtet den Fokus dabei vor allem auf die praktische Filmarbeit. Die Schüler sollen zu den Sitzungen Schnellhefter und USB-Speichersticks mitbringen, um ihre Projektdateien sowie die erstellten Werke mit nach Hause nehmen zu können. In einem Gespräch über die Motive und Vorkenntnisse der Teilnehmer soll eine gemeinsame Ziel- und Schwerpunktsetzung erfolgen, was zu einer zusätzlichen Motivation der Schüler führt. Dies wird durch den Einsatz des bereits erwähnten Eingangsfragebogens unterstützt. Der Lehrer sollte bereits jetzt Experten mit in die weitere Planung einbeziehen, um möglichst effektiv arbeiten zu können. Durch eine solche Unterrichtsorganisation kann konsequenter und intensiver auf die Fragen der Teilnehmer eingegangen werden. Außerdem steigert die Einbindung von Schülern in unterrichtliche Prozesse erfahrungsgemäß die Motivation sowie die Identifikation mit der AG.
Um den Schülern zu demonstrieren, wie schnell Filmarbeiten auch in der Schule umgesetzt werden können, sollten bereits in der ersten Stunde praktische Arbeiten durchgeführt werden. Dazu eignet sich die ‚Stop-Motion-Technik‘ besonders gut. Mithilfe dieses Verfahrens kann man beispielsweise Objekte oder Personen erscheinen bzw. verschwinden lassen oder tote Gegenstände animieren.
1. Einleitung: Diese Einleitung begründet das Desinteresse an Filmproduktion im Unterricht und schlägt die Implementierung einer Film-AG zur Förderung der Medienkompetenz vor.
2. Filmbildung in der Schule: Das Kapitel reflektiert den aktuellen Stand der Filmdidaktik und betont die Notwendigkeit handlungsorientierter Ansätze sowie der Einbettung in curriculare Vorgaben.
3. Medienkompetenz – Eine Schlüsselqualifikation im 21. Jahrhundert: Hier wird der theoretische Rahmen der Medienkompetenz nach Baacke erläutert und das Mediennutzungsverhalten der Zielgruppe anhand aktueller empirischer Daten analysiert.
4. Intentionen des Unterrichtskonzepts: Dieses Kapitel definiert die Lernziele, die Anforderungen an Lehrkraft und Schüler sowie die organisatorischen Rahmenbedingungen für das Projekt.
5. Ein handlungs- und produktionsorientiertes Filmprojekt zum Aufbau von Kernkompetenzen der Schüler im Umgang mit audiovisuellen Medien: Dieser Kernbereich beschreibt detailliert die einzelnen Bausteine des Projekts, von der Einführung in die Stop-Motion-Technik bis zur eigenständigen Produktion von Kurzfilmen.
6. Reflexion des Unterrichtskonzeptes und abschließende Bewertung: Das Kapitel schließt mit einer theoretischen Reflexion des Konzepts und einer Bewertung der Übertragbarkeit auf andere Schulsituationen und Fächer.
Filmbildung, Filmproduktion, Medienkompetenz, Deutschunterricht, Film-AG, Handlungsorientierung, Produktionsorientierung, Spielfilm, Filmanalyse, Stop-Motion, Montagetechnik, Filmdidaktik, Mediengestaltung, Drehbuch, Storyboard
Die Arbeit entwickelt ein praxisorientiertes Konzept für eine Film-AG, um Schülern durch aktive Filmproduktion ein tieferes Verständnis für audiovisuelle Medien zu vermitteln.
Die Schwerpunkte liegen auf der Filmbildung, der Förderung von Medienkompetenz, der Vermittlung technischer Grundlagen der Filmgestaltung und der Verzahnung von theoretischer Filmanalyse mit praktischer Produktion.
Das Ziel ist es, das bisher unausgewogene Verhältnis zwischen rezeptiver Filmanalyse und aktiver Produktion im Schulalltag zu verändern und Schülern einen kreativen Zugang zum Medium Film zu ermöglichen.
Das Konzept basiert auf einem handlungs- und produktionsorientierten pädagogischen Ansatz, der durch die Reflexion eigener Unterrichtspraxis und die Einbeziehung didaktischer Theorien, etwa von der Länderkonferenz MedienBildung oder Alain Bergala, fundiert wird.
Im Hauptteil werden konkrete Unterrichtsbausteine detailliert vorgestellt, die von technischen Grundlagen (Kamera, Schnitt) über Montagetechniken und Erzähltheorie bis zur eigenständigen Produktion von Kurzfilmen reichen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Filmbildung, Medienkompetenz, Film-AG, handlungsorientierte Filmpädagogik und Produktion von Kurzfilmen charakterisiert.
Aufgrund der komplexen technischen Anforderungen, der zeitintensiven Produktionsphasen und der starren curricularen Vorgaben des Regelunterrichts ist eine AG als flexiblerer Rahmen besser geeignet.
Das Konzept nutzt Freeware-Software wie den Movie Maker, um Hürden abzubauen, und setzt erfahrene Schüler innerhalb heterogener Gruppen als Experten ein, um einen effizienten Kompetenztransfer zu ermöglichen.
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