Masterarbeit, 2012
52 Seiten, Note: 1,5
Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen von Leistungsbilanzsalden, Währungspolitik und Staatsverschuldung. Sie beleuchtet insbesondere die Entstehung und Auswirkungen globaler Ungleichgewichte, die sich in den aktuellen Leistungsbilanzsalden zeigen. Dabei werden die verschiedenen Perspektiven auf die Leistungsbilanz und deren Bedeutung im Kontext der Zahlungsbilanz und des wirtschaftlichen Kreislaufs erörtert.
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und stellt den aktuellen Kontext der globalen Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen dar. Es wird die Bedeutung der Leistungsbilanz als Kennzahl für den Finanzierungssaldo der gesamten Volkswirtschaft hervorgehoben. Das zweite Kapitel widmet sich der theoretischen Einordnung von Leistungsbilanzsalden im Zahlungsbilanz- und Kreislaufzusammenhang. Es werden die Ursachen und Wirkungen von Leistungsbilanzdefiziten und -überschüssen analysiert. Das dritte Kapitel beleuchtet den Einfluss der Währungspolitik auf Leistungsbilanzsalden. Es werden die Mechanismen des Zahlungsbilanzausgleichs im Regime fester und flexibler Wechselkurse sowie die Zusammenhänge zwischen Wechselkurs und Leistungsbilanz erörtert. Das vierte Kapitel behandelt die Auswirkungen von Staatsverschuldung auf den Leistungsbilanzsaldo und die umgekehrte Wirkungsrichtung. Es wird die Zwillingsdefizit-Hypothese untersucht und die Rolle des Wechselkurses und der Kapitalanleger erörtert.
Leistungsbilanzsalden, Währungspolitik, Staatsverschuldung, globale Ungleichgewichte, Zahlungsbilanz, Wechselkurse, Zwillingsdefizite, Nachhaltigkeit, Wohlfahrt, Exportüberschüsse, Exportdefizite, Kapitalbilanz.
Er spiegelt den Finanzierungssaldo der gesamten Volkswirtschaft (Privatsektor und Staat) gegenüber dem Ausland wider und ist somit ein wichtiger Parameter für globale Ungleichgewichte.
Wechselkurse sind ein Anpassungsinstrument für die preisliche Wettbewerbsfähigkeit. Fixierte oder manipulierte Kurse können dauerhafte Überschüsse oder Defizite verursachen.
Diese Hypothese vermutet einen direkten Zusammenhang zwischen einem Staatsdefizit und einem Leistungsbilanzdefizit, wobei auch Wechselkurseffekte eine Rolle spielen.
Die Arbeit unterzieht Exportüberschüsse einer kritischen Würdigung unter Nachhaltigkeitsaspekten, da dauerhafte Ungleichgewichte Instabilitäten im Welthandel fördern können.
China wird als Beispiel für Staaten mit teilweise fixierten Wechselkursen und einer Sterilisierungspolitik genannt, was zu erheblichen Salden im Verhältnis zu den USA führt.
Eine Abwertung macht Exporte im Ausland billiger und Importe teurer, was theoretisch dazu beitragen kann, ein Leistungsbilanzdefizit abzubauen.
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