Masterarbeit, 2011
96 Seiten, Note: gut
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen: Neue Medien
2.1 Historische Entwicklung „Neuer Medien“ – Web 2.0
2.2 Neue Funktionalität des Web 2.0
2.2.1 Wiki
2.2.2 Webblog
2.2.3 Podcasting auf Youtube
2.2.4 Microblogging mit Twitter
2.2.5 Communities am Beispiel Facebook
2.3 Social Web oder Social Media?
2.4 Social Media Marketing
2.4.1 Definitionsmodell
2.4.2 Social Media ROI als Erfolgsmesszahl
2.4.3 Tipp: Social Media Planner
3. Stadtmarketing
3.1 Definition
3.2 Zielgruppen und Akteure
3.3 Stadt als Marke
3.3.1 Einführung
3.3.2 Marken – und Stadtidentität
3.3.3 Markenimage
3.3.4 Funktion der Stadtmarke
3.4 Rolle der Kommunikationspolitik
3.5 Kommunikatives CRM im Stadtmarketing
4. Stellenwert von Social Media im Stadtmarketing
4.1 Onlinebefragung 2010
4.1.1 Forschungsdesign
4.1.2 Gestaltung des Fragebogens
4.1.3 Stichprobe
4.1.4 Pretest und Auswertungsverfahren
4.1.5 Auswertungsmethoden
4.1.6 Auswertung und Ergebnisse
4.1.7 Zusammenfassung
4.2 Best-Practice-Beispiele: aktives Social Networking
4.2.1 Stadt Karlsruhe
4.2.2 Städel Museum Frankfurt
4.2.3 Bürgerbeteiligungsprozess: München radelt
5. Aktuelle Herausforderungen, Möglichkeiten und Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Social Media im Stadtmarketing
5.1 Im Allgemeinen
5.2 Im Stadtmarketing
6. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht den aktuellen Stellenwert und die Implementierungsmöglichkeiten von Social Media im Stadtmarketing. Ziel ist es, einen Orientierungsleitfaden für Stadtmarketing-Akteure zu erarbeiten, um einen erfolgreichen, nachhaltigen Einsatz von sozialen Medien als Teil einer modernen Kommunikationsstrategie zu ermöglichen.
2.4.1 Definitionsmodell
Durch Social Media Marketing - also die aktive Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Web 2.0 – können Unternehmen oder auch öffentliche Einrichtungen Kunden und Bekanntheit hinzu gewinnen oder für ihre Produkte werben.67
Social Media Marketing kann verschiedene Effekte haben. Plattformen/ Communities können dabei unterschiedlich gut geeignet sein, ein bestimmtes Ziel bzw. eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen. Folgende Beispiele für Zielformulierungen finden sich immer wieder in der gängigen Literatur:
• Besucherzahlen der Website verbessern
• Kundenakquise
• Produkte verbessern
• Imagesteigerung68
• Dialog mit Zielgruppen
• Bekanntheit steigern
Gerade letzteres Ziel ist im Social Media Marketing teilweise nichts anderes als digitale Mund-zu-Mund-Propaganda, welche ihre „Online-Renaissance“ feiert69. Durch Empfehlungen ihrer Freunde, können User direkt und persönlich angesprochen werden. Zudem steht nicht länger die reine Umsatzsteigerung im Vordergrund, sondern der Aufbau längerfristiger Kundenbeziehungen (vgl. Kapitel 3.3.4).70
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des Paradigmenwechsels durch das Internet ein und skizziert die Relevanz von Social Media im Stadtmarketing.
2. Theoretische Grundlagen: Neue Medien: Das Kapitel erläutert die Entwicklung vom Web 2.0, definiert zentrale Begriffe und beschreibt die Funktionsweise sowie das Marketingpotenzial sozialer Medien.
3. Stadtmarketing: Hier werden die Grundlagen des Stadtmarketings, die Rolle der Stadt als Marke sowie die Bedeutung einer integrierten Kommunikationspolitik und CRM-Strategie dargelegt.
4. Stellenwert von Social Media im Stadtmarketing: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Onlinebefragung und analysiert anhand von Fallbeispielen die praktische Umsetzung von Social Media Aktivitäten.
5. Aktuelle Herausforderungen, Möglichkeiten und Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Social Media im Stadtmarketing: Das Kapitel bündelt Erkenntnisse zu Herausforderungen und liefert einen Prozessvorschlag zur strukturierten Anwendung von Social Media im Stadtmarketing.
6. Schlussbetrachtung: Die Abschlussbetrachtung resümiert, dass trotz des Hypes um Social Media eine strategische Einbettung und eine differenzierte Auseinandersetzung für einen nachhaltigen Erfolg unerlässlich sind.
Stadtmarketing, Social Media, Web 2.0, Social Networking, Stadt als Marke, Online-Kommunikation, Kundenbeziehungen, Marketingmix, Erfolgsmessung, Kommunikationsstrategie, Social Media ROI, Bürgerbeteiligung, Digitale Transformation, Markenimage, Customer Relationship Management
Die Arbeit analysiert den Einsatz und Stellenwert von sozialen Medien und Social Networking-Strategien im Kontext des Stadtmarketings.
Die Schwerpunkte liegen auf den technologischen Grundlagen des Web 2.0, der Markenführung von Städten und der empirischen Untersuchung von Social-Media-Aktivitäten bei Stadtmarketingorganisationen.
Ziel ist die Erstellung eines Orientierungsleitfadens, der Akteuren hilft, Social Media nachhaltig und erfolgreich in ihre städtische Kommunikationsstrategie zu integrieren.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung des Themas sowie einer eigenen quantitativen Onlinebefragung unter den Mitgliedern der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing e.V.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Darstellung des Stadtmarketing-Konzepts, die Analyse der empirischen Befragungsergebnisse sowie die Vorstellung von Best-Practice-Beispielen.
Wesentliche Begriffe sind Stadtmarketing, Social Media, Markenidentität, Online-Strategie, Dialogorientierung und Erfolgsmessung.
Obwohl das Interesse hoch ist, stellt die Autorin fest, dass oft klare Erfolgsziele fehlen und viele Maßnahmen eher einem Trend folgen, statt strategisch fundiert operationalisiert zu werden.
Diese Beispiele dienen als Best-Practice-Nachweise, um zu verdeutlichen, wie durch Planung, Zielsetzung und Kontrolle eine Stadtmarke erfolgreich in sozialen Netzwerken kommuniziert werden kann.
Der Social Media ROI ist ein Modell zur Erfolgsmessung, wobei die Autorin betont, dass hierbei vor allem die Herausforderung besteht, nicht-monetäre Indikatoren (wie Interaktion und Reichweite) sinnvoll zu bewerten.
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