Hausarbeit, 2011
15 Seiten, Note: 1,2
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1 Begriffe
2.1.1 Emission
2.1.2 Umwelt
2.1.3 Clean Air Act
2.1.4 Kyoto Protokoll
2.1.5 Umweltzertifikat
2.2 Emissionshandel in der Theorie
2.3 Faktoren zur Beurteilung umweltpolitischer Instrumente
3. Emissionshandel in der Praxis
3.1 Emissionshandel in der EU
3.2 Emissionshandel in den USA
4. Ausblick
Die Arbeit untersucht die ökonomische und ökologische Effizienz von Umweltzertifikaten als umweltpolitisches Instrument. Dabei wird analysiert, wie handelbare Verschmutzungsrechte theoretisch funktionieren und wie sie in der Praxis, insbesondere in der EU und den USA, umgesetzt werden, um zur Linderung globaler Umweltprobleme beizutragen.
2.2 Emissionshandel in der Theorie
Die Grundidee vom Emissionshandel (siehe Abb.1) ist, dass politische Organ eine Emissionshöchstgrenze für bestimmte Schadstoffe in bestimmten Räumen fest setzen, diese in viele Teilrechte (Umweltzertifikate) aufspalten und sie über einen Markt an die Umweltnutzer verteilen. Der Ausstoß eines bestimmten Schadstoffs ist nur dann erlaubt, wenn der Verursacher die entsprechenden Zertifikate besitzt. Es gibt zwei Verfahren zur Vergabe der Umweltzertifikate, Versteigerung und freie Vergabe. Werden die Zertifikate versteigert, erhält der meistbietenden den Zuschlag. Bei der freien Vergabe (grandfathering) erhält jeder Emissionsverursacher Zertifikate die seinen Ausstoß abdecken, mit der Möglichkeit mit diesen zu handeln. Beim Emissionshandel werden zwei verschiedene Arten unterschieden, zum einem die Glocken- Politik (Bubble- Policy) und zum andere die Ausgleichspolitik (Offset Policy). Bei der Glocken- Politik wird für einen lokalen Luftraum (Glocke) eine Emissionsnorm eines bestimmten Schadstoffs vorgegeben. Emittieren mehrere Firmen in die gleiche „Glocke“ so müssen untereinander Absprachen getroffen werden über die Emissionsanteile um den Emissionsrahmen einzuhalten. Grundgedanke der Offset Policy ist die Übertragung von Emissionszertifikaten von bereits bestehenden Schadstoffquellen auf neu zu errichtenden. Will sich z.B. neues Unternehmen in einem Belastungsgebiet ansiedeln, so kann es von ansässigen Unternehmen Rechte für Emissionen erwerben. Praktische Anwendung findet der Emissionshandel auf nationaler und internationaler Ebene statt, einerseits existieren Emissionshandelssysteme zwischen Unternehmen, auf der anderen Seite findet Emissionsrechtehandel zwischen Staaten, im Rahmen des Kyoto- Protokolls, statt. Neben den Umweltzertifikaten bestehen für die staatlichen Organe zwei weiter Möglichkeiten um Umweltproblem politisch anzugehen, Verbote und Steuern.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die wachsende Bedeutung der Umweltproblematik und die Einführung von marktwirtschaftlichen Instrumenten wie Umweltzertifikaten zur Lösung globaler Umweltprobleme.
2. Grundlagen: Es werden zentrale Begrifflichkeiten, die Entstehung des Emissionshandels und Kriterien zur Bewertung umweltpolitischer Instrumente dargelegt.
3. Emissionshandel in der Praxis: Die Arbeit untersucht die konkrete Umsetzung und Ausgestaltung der Emissionshandelssysteme in der Europäischen Union und den USA.
4. Ausblick: Abschließend wird die Notwendigkeit internationaler Kooperationen unterstrichen, um den Klimawandel durch funktionierende Marktsysteme effektiv zu bekämpfen.
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Die Arbeit behandelt die Funktionsweise und praktische Anwendung von Umweltzertifikaten als marktwirtschaftliches Instrument im Umweltschutz.
Die Arbeit umfasst theoretische Grundlagen der Emissionsökonomie sowie die Analyse bestehender Emissionshandelssysteme in der EU und in den USA.
Ziel ist es, die Effizienz von Umweltzertifikaten zur Lösung globaler Umweltprobleme zu erörtern und die Umsetzung dieser Theorie in die Praxis aufzuzeigen.
Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die Konzepte wie das Kyoto-Protokoll und den Clean Air Act heranzieht, um den Emissionshandel zu erläutern.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Theorie der Verschmutzungsrechte, den Bewertungskriterien für Umweltinstrumente und dem Vergleich der praktischen Umsetzung in verschiedenen Weltregionen.
Wesentliche Begriffe sind Emission, Emissionshandel, Umweltzertifikat, Cap and Trade sowie die Unterscheidung zwischen Bubble- und Offset-Policy.
Das europäische System ist in spezifische Handelsphasen unterteilt, während das US-System, gestartet durch den Clean Air Act, stärker auf regionale Schadstoffprogramme wie das Acid Rain Program fokussiert.
Das Grandfathering beschreibt eine Methode der freien Zuteilung von Zertifikaten an Unternehmen basierend auf ihren historischen Emissionswerten, um den Übergang zu einem Handelssystem zu erleichtern.
Unternehmen, die ihre Zertifikate überziehen, müssen Sanktionen zahlen und im Folgejahr zusätzliche Zertifikate in Höhe der Überschreitung abgeben.
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