Bachelorarbeit, 2012
94 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
2. Theoretischer Aufbau einer Marketing-Konzeption
2.1 Der Prozess der Strategieentwicklung
2.2 Besonderheiten des Dienstleistungsmarketings
3. Unternehmensportrait der SchalkoMedia
3.1 Geschäftsmodell
3.2 Produkt- und Dienstleistungsportfolio
4. Strategische Analyse
4.1 Umweltanalyse
4.2 Branchenanalyse
4.3 Analyse der Wettbewerbsverhältnisse
4.3.1 Markteintritts- und Marktaustrittsbarrieren
4.3.2 Bedrohung durch neue Anbieter
4.3.3 Branchenrivalität
4.3.4 Verhandlungsmacht der Kunden
4.3.5 Verhandlungsmacht der Zulieferer
4.3.6 Gefahr durch Substitute
4.3.7 Kritik an Porters Fünf-Kräfte-Modell
4.4 Analyse potentieller Kunden
4.5 Konkurrenzanalyse
4.6 Potentialanalyse des Unternehmens
4.7 SWOT-Analyse
5. Marketingstrategische Gestaltung der SchalkoMedia
5.1 Ausrichtung der Marketingziele
5.2 Geschäftsfeldstrategie
5.2.1 Marktfeldstrategie
5.2.2 Wettbewerbsvorteilsstrategie
5.3 Marktteilnehmerstrategie
5.3.1 Marktparzellierungsstrategie
5.3.2 Wettbewerbsorientierte Positionierung
6. Die Marketingstrategie der SchalkoMedia
6.1 Sicherung der Service- und Dienstleistungsqualität
6.2 Bewerbung und Ausprägung des Leistungsangebots
6.3 Kooperation und organisches Wachstum
7. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit zielt darauf ab, eine fundierte Marketingstrategie für das kleine Mediendesign-Unternehmen SchalkoMedia zu entwickeln, um in einem gesättigten Marktumfeld Wettbewerbsvorteile zu generieren und langfristig zu etablieren. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie ein neu gegründetes Unternehmen mit begrenzten Ressourcen seine Dienstleistungen – speziell Web- und Printdesign – differenziert am Markt positionieren und die Sichtbarkeit bei relevanten Kundengruppen erhöhen kann.
4.3.1 Markteintritts- und Marktaustrittsbarrieren
Nach der Umfrage, die im Rahmen dieser Bachelorarbeit durchgeführt wurde, stehen neue Unternehmen in der Webdesignbranche nur niedrigen Eintrittsbarrieren gegenüber. Die Befragten gaben an, dass die verhältnismäßig größten Hürden bei der Unternehmensgründung die Anschaffungskosten für Software 27 Prozent, Hardware 18 Prozent und die Büroräume 22 Prozent seien. Speziell bei Einzelunternehmern in der Gründungsphase liegen bspw. die Kosten für Büromöbeln und –materialien samt Stromverbrauch nicht viel höher als vergleichsweise in einem Privathaushalt. Unter Berücksichtigung dessen fällt die Höhe des benötigten Startkapitals zur Gründung eines Webdesignunternehmen relativ gering aus und stellt somit keine erhebliche Markteintrittsbarriere dar. Des Weiteren steht die Webdesignbranche keinen infrastrukturellen Einschränkungen gegenüber, auch eine regionale Abgrenzung nach Sprachräumen ist nur als bedingte strategische Eintrittsbarriere anzusehen. In diesem Zusammenhang sollte man wohlmöglich eher von einer deutschsprachigen Webdesignbranche ausgehen, da sich bspw. eine Sprachbarriere nicht auf Österreich oder Teile der Schweiz beziehen lässt. In der Umfrage gaben die Unternehmen an, dass das Vorhandensein von Kenntnissen in den Bereichen Gespür für Design, Programmierung und Marketing als wesentliche Voraussetzungen zum Einstieg in die Webdesignbranche angesehen werden. In Deutschland gibt es bisher keinen einheitlichen geregelten Ausbildungsberuf zum Webdesigner, viele der benötigten Fähigkeiten werden meist autodidaktisch oder durch Schulungen bzw. in ähnlichen Berufen erworben. Die Ausübung der Tätigkeit und die Berufsbezeichnung des Webdesigners, unterliegen keinem besonderen rechtlichen Schutz.
Potentielle Marktaustrittsbarrieren stellen sich ähnlich niedrig dar, wie die bereits aufgeführten Markteintrittsbarrieren der Webdesignbranche. Die meisten Unternehmen besitzen keine kostenintensiven Anlagen und kommen je nach Aufstellung mit wenig Personal aus. Unter Einbeziehung dieser Faktoren fallen soziale Verantwortung und die Freisetzung von gebundenem Kapital bei einer möglichen Unternehmensauflösung größtenteils weg.
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation für Unternehmensgründer im Bereich KMU und definiert die Zielsetzung sowie die Vorgehensweise der Arbeit.
2. Theoretischer Aufbau einer Marketing-Konzeption: Erläutert die Grundlagen einer Marketing-Konzeption und ordnet den Strategieentwicklungsprozess sowie Besonderheiten des Dienstleistungsmarketings ein.
3. Unternehmensportrait der SchalkoMedia: Detaillierte Vorstellung des Gründungsunternehmens, seines Geschäftsmodells und seines Produkt- bzw. Dienstleistungsportfolios.
4. Strategische Analyse: Umfassende Untersuchung der externen Marktgegebenheiten mittels Umfeld- und Branchenanalyse, Wettbewerbs- und Kundenanalyse sowie einer abschließenden SWOT-Analyse.
5. Marketingstrategische Gestaltung der SchalkoMedia: Prüfung und Anwendung strategischer Gestaltungsoptionen für die Marketingstrategie des Unternehmens, einschließlich Marktsegmentierung und Positionierung.
6. Die Marketingstrategie der SchalkoMedia: Zusammenfassung der individuellen Strategie, inklusive Handlungsempfehlungen zur Servicequalität, Angebotsausprägung und Kooperationsstrategien.
7. Fazit: Resümee der Arbeit, welches die Bedeutung der strukturierten Marketingplanung für den langfristigen Erfolg und die Differenzierung gegenüber Wettbewerbern hervorhebt.
Marketingstrategie, Mediendesign, SchalkoMedia, Webdesign, Dienstleistungsmarketing, Strategische Analyse, SWOT-Analyse, Marktdurchdringung, Wettbewerbsvorteil, Kundenbindung, Unternehmensgründung, KMU, Fullservice, Marktpositionierung, Auftragsakquise
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Marketingstrategie für das in Gründung befindliche Mediendesign-Unternehmen SchalkoMedia, um sich erfolgreich in einem hart umkämpften Marktumfeld zu behaupten.
Die zentralen Themen umfassen die strategische Analyse von Markt und Wettbewerb, das Dienstleistungsmarketing, die Entwicklung von Geschäftsfeldstrategien sowie Ansätze zur Differenzierung und Kundengewinnung.
Ziel ist es, ein maßgeschneidertes Marketingkonzept zu erarbeiten, das dem Unternehmen hilft, seine Dienstleistungen trotz begrenzter Ressourcen klar und wettbewerbsfähig am Markt zu platzieren.
Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus Literaturrecherche zur Marketingtheorie und einer eigenen Primärforschung mittels Online-Befragung von Akteuren der Webdesignbranche.
Im Hauptteil erfolgen eine detaillierte Unternehmensvorstellung, eine strategische Analyse nach dem Fünf-Kräfte-Modell von Porter sowie die Ableitung konkreter Marketingstrategien durch SWOT-Analysen und Marktparzellierungsansätze.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Marketingstrategie, Mediendesign, Wettbewerbsvorteil, Kundenbindung, strategische Analyse und Dienstleistungsqualität aus.
Das Unternehmen positioniert sich als Marktfolger und nutzt Strategien wie Kooperationen, Networking und eine spezialisierte modulare Angebotsstruktur, um sich trotz begrenzter Kapazitäten zu differenzieren.
Substitute wie Website-Baukästen und soziale Netzwerke stellen Konkurrenz zur klassischen Auftragsarbeit dar; das Unternehmen begegnet dem, indem es Mehrwerte wie individuelle Beratung und professionelle Qualität hervorhebt.
Es wird als entscheidender Trend identifiziert, der durch die Zunahme mobiler Endgeräte ein hohes Kaltakquisepotential für Redesign-Aufträge bietet.
Durch den Aufbau von Referenzen, das aktive Einholen von Empfehlungen sowie durch eine klare, am Kundenverständnis orientierte Kommunikation des Leistungsangebots.
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