Masterarbeit, 2012
190 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
1. Theoretische Grundlagen der integrierten Versorgung
1.1 Integrierte Versorgung in der Gemeindepsychiatrie – Chancen und Möglichkeiten
1.2.Theoretische Grundlagen psychosoziale Therapien
2. Mitarbeiter in der integrierten psychiatrischen Versorgung
2.1 Aufgaben der Mitarbeiter in der integrierten psychiatrischen Versorgung
2.1.1 Bedeutung der Mitarbeiter in der integrierten psychiatrischen Versorgung
2.1.2 Belastungen der Mitarbeiter in der integrierten psychiatrischen Versorgung
3.Hinleitung zur empirischen Fragestellung
3.1 Integrierte psychiatrische Versorgung am Beispiel des Projekts „Hometreatment und Krisenpension“ der Pinel gGmbH
3.1.1 Entwicklung des „Netzwerks psychische Gesundheit“ (NwpG)
3.1.2 Theoretische Darstellung des Projekts „Hometreatment und Krisenpension“
3.1.3 Aufgaben der Mitarbeiter im Projekt „Hometreatment und Krisenpension“
3.1.4 Motive der Arbeitsplatzwahl
3.1.5 Das Handlungsphasenmodell von Heckhausen und Gollwitzer
3.1.6 Empirische Hauptfragestellung
4. Methodisches Vorgehen
4.1 Darstellung und Begründung der qualitativ methodischen Vorgehensweise
4.1.1. Darstellung der Erhebungsmethode
4.1.2 Konstruktion des Leitfadens
4.2. Datenerhebung
4.2.1 Auswahl der Interviewpartner
4.2.2 Durchführung der Interviews
4.3 Aufbereitung der Daten
4.3.1 Transkription
4.3.2 Auswahl der Interviews für die Transkription
4.4 Darstellung der Auswertungsmethode
5. Darstellung der Untersuchungsergebnisse
5.1 Einzelfalldarstellung
5.1.1 Interview mit Frau A.
5.1.2 Interview mit Frau B.
5.1.3. Interview mit Herrn C.
5.1.4 Ergebnisdarstellung
6. Diskussion
6.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
6.2. Ausblick
7. Schlussbemerkung
Die Masterthesis untersucht die individuellen Beweggründe von Mitarbeitern, sich für eine Tätigkeit in der integrierten psychiatrischen Versorgung (beispielhaft am Projekt „Hometreatment und Krisenpension“) zu entscheiden und analysiert, welche Faktoren zur Aufrechterhaltung dieser Motivation beitragen.
3.1.2 Theoretische Darstellung des Projekts „Hometreatment und Krisenpension“
„Pinel“ bietet als Versorgungsanbieter Wohnbegleitung, Arbeit, Beschäftigung sowie Kontaktmöglichkeiten für mehr als 700 psychisch kranke Menschen in vier der zwölf Großbezirke Berlins an.
Als neuartige Form der nicht-klinischen Krisenversorgung wurde seit 2003 in einer Arbeitsgruppe des PSAG des Berliner Bezirks Tempelhof – Schöneberg die Idee einer Krisenpension entwickelt, mit Unterstützung des Bezirksamtes wurde die Krisenpension 2005 realisiert. (Kleinschmidt, 2010).
Die Krisenpension, existiert als außerstationäre Einrichtung wie bereits erwähnt, seit 2005. Sie wurde fast ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern entwickelt. Nach 2 Jahren unbezahlter Arbeit besteht seit 2007 ein Vertrag mit der City BKK zur integrierten Versorgung, der hauptsächlich auf die Versorgung in der Krisenpension abzielt, aber auch die Möglichkeit des Hometreatments einschloss (Vogelsang, 2010).
Die Krisenpension kann von Menschen in akuten psychischen Krisen stundenweise wie auch ganztags genutzt werden, wobei die Begleitung durch ein ärztlich geleitetes multiprofessionelles Team in trialogischer Besetzung (Erfahrungsexperte, Angehörige, professionelle Mitarbeiter unterschiedlicher Ausbildungen) erfolgt (Vogelsang, 2010).
Einleitung: Einführung in die Ziele der integrierten Versorgung und Begründung der Forschungsfrage anhand der spezifischen Projektanforderungen.
1. Theoretische Grundlagen der integrierten Versorgung: Erläuterung der Ebenen integrierter Versorgung sowie deren gesetzliche Rahmenbedingungen.
2. Mitarbeiter in der integrierten psychiatrischen Versorgung: Analyse der Aufgaben und Belastungsfaktoren von Mitarbeitern in alternativen Versorgungsmodellen.
3. Hinleitung zur empirischen Fragestellung: Detaillierte Vorstellung des Projekts „Hometreatment und Krisenpension“ sowie der theoretischen Motivationsgrundlagen.
4. Methodisches Vorgehen: Begründung der Wahl der qualitativen Forschungsmethodik und Beschreibung der Interviewführung.
5. Darstellung der Untersuchungsergebnisse: Präsentation der Interviewergebnisse und Kategorienbildung aus den Einzelfalldarstellungen.
6. Diskussion: Zusammenführung und Interpretation der Ergebnisse im Kontext der Forschungsfrage.
7. Schlussbemerkung: Reflektion des Erkenntnisgewinns und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Integrierte Versorgung, Gemeindepsychiatrie, Hometreatment, Krisenpension, Arbeitsmotivation, Qualitatives Interview, Problemzentriertes Interview, Mitarbeiter, Psychische Erkrankungen, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitswesen, Psychosoziale Therapie, Handlungsphasenmodell.
Die Arbeit befasst sich mit den individuellen Beweggründen, warum sich Fachkräfte für die Arbeit im Bereich der integrierten psychiatrischen Versorgung entscheiden und welche Bedingungen ihre Arbeitsmotivation langfristig stabilisieren.
Zentrale Themen sind die integrierte Versorgung als Alternative zur stationären Psychiatrie, Arbeitsmotivation im psychosozialen Kontext, die Konzepte „Hometreatment“ und „Krisenpension“ sowie die Analyse subjektiver Arbeitserfahrungen.
Ziel ist es, die persönlichen Beweggründe zur Arbeitsplatzwahl in diesem spezifischen Projekt zu identifizieren und zu verstehen, wie Mitarbeiter die Belastungen ihrer aufsuchenden Tätigkeit bewältigen.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, konkret wurden problemzentrierte Interviews nach Witzel durchgeführt und mit der zusammenfassenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der integrierten Versorgung, die Vorstellung des Projekts „Hometreatment und Krisenpension“, das methodische Vorgehen sowie eine detaillierte Auswertung der geführten Interviews mit drei Mitarbeitern.
Integrierte Versorgung, Hometreatment, Krisenpension, Arbeitsmotivation, Gemeindepsychiatrie und Qualitative Forschung.
Die Krisenpension fungiert als außerstationäre, alltagsnahe Alternative zum Krankenhausaufenthalt, die den Klienten Schutz und Begleitung bietet, ohne sie vollständig aus ihrem sozialen Umfeld zu reißen.
Die Mitarbeiter betonen vor allem die flachere Hierarchie, den wertschätzenderen Umgang, die Möglichkeit, als „Mensch“ und nicht nur in einer Expertenrolle aufzutreten, sowie die Abwechslung durch das aufsuchende Hometreatment.
Genannt werden insbesondere die unregelmäßigen Arbeitszeiten, die mangelnde Struktur im Vergleich zur Klinik, das hohe Maß an Verantwortung sowie die Herausforderung, Arbeit und Privatleben bei ständiger Erreichbarkeit zu trennen.
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