Diplomarbeit, 2012
92 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
1.1 Ziel und Aufbau der Diplomarbeit
2. Die Europäische Union
2.1 Die Geschichte der EU
2.2 Aktuelle und künftige Mitglieder der EU
2.3 Ziele der EU
2.4 Erweiterung der EU und Integration neuer Mitglieder
2.4.1 Voraussetzungen für einen Beitritt in die europäische Union
2.4.2 Der Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess (SAP)
2.4.3 Der Erweiterungsprozess
2.4.3.1 Das Mandat und die Rahmenbedingungen
2.4.3.2 Screening und Monitoring
2.4.3.3 Abschluss der Verhandlungen und der Beitrittsvertrag
3. Island
3.1 Die Bevölkerung Islands
3.2 Staatsaufbau / Innen- und Außenpolitik Islands
3.2.1 Staatsaufbau / Innenpolitik
3.2.2 Außenpolitik
3.2.3 Islands Beziehung zur EU
3.3 Wirtschaft und wirtschaftliche Lage Islands 2008 – 2010
3.4 Zusammenfassung des Fortschrittsberichts vom 9. November 2010
4. Kroatien
4.1 Die Bevölkerung Kroatiens
4.2 Staatsaufbau/ Innen- und Außenpolitik Kroatiens
4.2.1 Beziehungen zwischen Kroatien und der EU
4.3 Wirtschaft und Wirtschaftliche Lage Kroatiens 2008 – 2010
4.4 Zusammenfassung des Fortschrittsberichts vom 9. November 2010
5. Türkei
5.1 Die Bevölkerung der Türkei
5.2 Staatsaufbau / Innen- und Außenpolitik der Türkei
5.2.1 Staatsaufbau / Innenpolitik
5.2.2 Außenpolitik
5.2.3 Beziehungen der Türkei zur EU
5.3 Wirtschaft und wirtschaftliche Lage der Türkei 2008 - 2011
5.4 Zusammenfassung des Fortschrittsberichts vom 9. November 2010
6. Mazedonien
6.1 Bevölkerung Mazedoniens
6.2 Staatsaufbau / Innen- und Außenpolitik Mazedoniens
6.2.1 Staatsaufbau / Innenpolitik
6.2.2 Außenpolitik
6.2.3 Beziehungen Mazedoniens zur EU
6.3 Wirtschaft und wirtschaftliche Lage Mazedoniens 2008 - 2010
6.4 Zusammenfassung des Fortschrittsberichts 9. November 2010
7. Montenegro
7.1 Bevölkerung Montenegros
7.2 Staatsaufbau / Innen- und Außenpolitik Montenegros
7.2.1 Staatsaufbau / Innenpolitik
7.2.2 Außenpolitik
7.2.3 Beziehung Montenegros zur EU
7.3 Wirtschaft und wirtschaftliche Lage Montenegros 2008 - 2010
7.4 Zusammenfassung des Fortschrittsberichts 9. November 2010
8. Chancen und Risiken für die Beitrittsländer
8.1 Chancen
8.1.1 Allgemeine Chancen
8.1.2 Besondere Chancen für Mazedonien, Montenegro, Kroatien und der Türkei
8.2 Risiken für die Beitrittskandidaten
9. Zusammenfassende Betrachtung der Chancen und Risiken der Beitrittskandidaten
9.1 Island
9.2 Die Länder Kroatien, Mazedonien, Montenegro und die Türkei
10. Fazit
Die Arbeit analysiert die wirtschaftlichen Chancen und Risiken einer EU-Mitgliedschaft für fünf ausgewählte Beitrittskandidaten (Island, Kroatien, Montenegro, Mazedonien, Türkei), um eine fundierte Einschätzung zu treffen, ob ein Beitritt aus Sicht der jeweiligen Länder erstrebenswert ist.
1.1 Ziel und Aufbau der Diplomarbeit
Die Aufgabe der vorliegenden Diplomarbeit soll diese wirtschaftlichen Chancen und Risiken der Beitrittsländer Island, Kroatien, Montenegro, Mazedonien und Türkei erarbeiten und auswerten, um damit eine Einschätzung zu geben, ob ein Beitritt zur EU aus Sicht der Länder erstrebenswert ist.
Der erste Teil der Diplomarbeit setzt sich mit der Europäischen Union auseinander und soll als Einstieg in die Thematik dienen. Es wird dabei näher auf die Geschichte der EU, ihre Mitgliedstaaten, ihre Ziele und auf den Beitrittsprozess eingegangen.
Im nächsten Schritt folgt die ausführliche Betrachtung der genannten Beitrittskandidaten Island, Kroatien, Türkei, Mazedonien und Montenegro, deren Staatsaufbau, ihre innen- und außenpolitischen Ziele sowie ihre Beziehung zur EU, um einen Bezug zwischen Europäischer Union und Beitrittskandidaten zu liefern. Der darauffolgende Teil beschäftigt sich eingehend mit den Wirtschaftsstrukturen und der wirtschaftlichen Entwicklung der Beitrittskandidaten zwischen 2008 und 2010, um so wirtschaftliche Stärken oder Schwächen zu erkennen. Im Anschluss erfolgt die Zusammenfassung der, von der EU-Kommission erstellten, aktuellen Fortschrittsberichte der jeweiligen Länder. Dies soll aufzeigen, welche innerstaatlichen Probleme die Länder aufweisen und bis zu einem EU-Beitritt zu bewältigen haben.
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Ziele und den Aufbau der Diplomarbeit sowie den historischen Kontext der EU-Erweiterung.
2. Die Europäische Union: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung, Struktur, Ziele und den formalen Erweiterungsprozess der Europäischen Union.
3. Island: Das Kapitel analysiert die Bevölkerung, den Staatsaufbau, die Außenpolitik und die wirtschaftliche Lage Islands unter besonderer Berücksichtigung der Finanzkrise.
4. Kroatien: Hier werden Bevölkerungsstruktur, politisches System, die wirtschaftliche Lage sowie die Beziehungen zur EU und der Fortschrittsbericht untersucht.
5. Türkei: Das Kapitel behandelt die Bevölkerungsstruktur, den Staatsaufbau, die Außenpolitik, die Wirtschaftsentwicklung und den EU-Beitrittsstatus der Türkei.
6. Mazedonien: Analysiert werden Bevölkerungsdemografie, innen- und außenpolitischer Rahmen, die wirtschaftliche Situation und der Fortschrittsbericht Mazedoniens.
7. Montenegro: Untersucht werden Bevölkerungsstruktur, politisches System, Außenpolitik sowie die wirtschaftlichen Kennzahlen und Fortschrittsberichte Montenegros.
8. Chancen und Risiken für die Beitrittsländer: Dieses Kapitel stellt allgemein und länderspezifisch die Chancen und Risiken dar, die ein Beitritt mit sich bringt.
9. Zusammenfassende Betrachtung der Chancen und Risiken der Beitrittskandidaten: Eine synoptische Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen für Island sowie die südosteuropäischen Beitrittskandidaten.
10. Fazit: Das Fazit bewertet die Gesamtergebnisse und zieht ein Resümee zur Erstrebenswertheit eines Beitritts für die jeweiligen Kandidaten.
EU-Erweiterung, Beitrittskandidaten, Wirtschaftliche Chancen, Risiken, Strukturwandel, Europäische Union, Stabilisierung, Außenpolitik, Reformbedarf, Finanzen, Binnenmarkt, Island, Kroatien, Türkei, Mazedonien, Montenegro.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der wirtschaftlichen Chancen und Risiken, die mit einem EU-Beitritt für Island, Kroatien, Montenegro, Mazedonien und die Türkei verbunden sind.
Zentrale Themen sind der politische Staatsaufbau, die wirtschaftliche Lage (insbesondere zwischen 2008 und 2011), die Beziehungen zur EU sowie die Umsetzung der Kopenhagener Kriterien.
Das Ziel ist es, auf Basis der länderspezifischen Analyse und der EU-Fortschrittsberichte zu bewerten, ob ein EU-Beitritt für die jeweiligen Staaten erstrebenswert ist.
Der Autor führt eine strukturierte Länderbetrachtung und -auswertung durch, stützt sich auf Wirtschaftsdaten, aktuelle Fortschrittsberichte der EU-Kommission und eine Chancen-Risiko-Analyse.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der fünf Länder inklusive ihrer innen- und außenpolitischen Rahmenbedingungen, Wirtschaftsstrukturen und der spezifischen Herausforderungen im Beitrittsprozess.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind EU-Erweiterung, Beitrittskandidaten, wirtschaftliche Transformation, Strukturwandel, Stabilisierung und Chancen-Risiko-Bewertung.
Aufgrund der wirtschaftlichen Stärke und der ablehnenden Haltung der Bevölkerung kommt der Autor zu dem Schluss, dass ein EU-Beitritt für Island aktuell nicht erstrebenswert ist.
Der Icesave-Streit stellt ein bilaterales Problem dar, das zwischen Island und seinem EU-Beitritt steht und die Verhandlungen sowie die öffentliche Meinung belastet.
Der quantitative Vergleich zeigt, dass diese Staaten von einem Beitritt profitieren können, da sie durch den Prozess der Angleichung an EU-Standards notwendige Reformen und eine Modernisierung ihrer Wirtschaft vorantreiben.
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