Bachelorarbeit, 2012
76 Seiten, Note: 1,7
1. Einführung
1.1 Ziel und Aufbau
1.2 Erläuterung der Begriffe…
1.2.1 Soziolinguistik
1.2.2 Sprache und Semiotik
1.2.3 Kommunikation
1.2.3.1 Interkulturelle Kommunikation
1.2.4 Geschlechterforschung
2. Frauensprache-Männersprache
2.1 Was ist Frauensprache, was Männersprache?
2.2 Frauen- und Männersprache in der heutigen Zeit
2.3 Aus der Frauen- und Männersprache resultierende Kommunikationsprobleme
2.4 Kommunikation in einer Lebensgemeinschaft
3. Interkulturelle Lebensgemeinschaft
3.1 Was ist eine interkulturelle Lebensgemeinschaft?
3.2 Qualitative Untersuchung des Kommunikationsverhaltens und der Kommunikationsprobleme bei Paaren unterschiedlicher kultureller Herkunft
3.2.1 Interview Familie 1 – Analyse
3.2.2 Interview Familie 2 – Analyse
3.2.3 Auswertung Fragebogen Familie 3
4. Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Kommunikationsverhalten von Paaren, die in einer interkulturellen Lebensgemeinschaft leben, und analysiert dabei auftretende Kommunikationsprobleme unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Sprachmuster und kultureller Einflüsse.
1.1 Ziel und Aufbau
„Männern kommt es mehr auf Informationsvermittlung an - für Frauen ist die Beziehung zu ihrem Gesprächspartner wichtiger“. Solche und ähnliche Aussagen charakterisieren heute die so genannte Frauen- und Männersprache. Um diese „Sprachen“ geht es in diesem Buch und sie bilden die Grundlage für die Untersuchung und das Verständnis der Kommunikation und Kommunikationsprobleme bei Paaren, die in einer interkulturellen Gemeinschaft leben. Dabei sind die Frauen- und Männersprache nicht jeweils als eigene Sprachen zu verstehen, die nur Frauen, beziehungsweise nur Männer sprechen, sondern die beiden Begriffe beschreiben vielmehr, „wie Frauen und Männer, wenn sie zusammen kommunizieren, unterschiedlich reden, wie sie sich unterschiedlich verhalten“. Dies bedeutet, dass sich Männer und Frauen zwar untereinander verstehen, dass ihre unterschiedliche Art und Weise, sich zu verständigen, jedoch oftmals Ursache kommunikativer, beziehungsweise sprachlicher Missverständnisse ist. In diesem Buch werde ich das Kommunikationsverhalten von und zwischen Mann und Frau beschreiben. Außerdem werde ich erläutern, zu welchen Kommunikationsproblemen es vor allem in Lebensgemeinschaften kommen kann.
1. Einführung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Soziolinguistik, Semiotik und Kommunikation und leitet die Forschungsfrage zu Geschlechtersprachen in interkulturellen Lebensgemeinschaften ab.
2. Frauensprache-Männersprache: Hier werden geschlechtsspezifische Unterschiede in der Kommunikation, deren historische Wurzeln sowie daraus resultierende Probleme im Alltag und Beruf beleuchtet.
3. Interkulturelle Lebensgemeinschaft: Dieses Kapitel fokussiert auf die Dynamik in binationalen Partnerschaften und wertet empirische Daten aus Interviews und Fragebögen aus.
4. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, die verdeutlicht, dass geschlechtsspezifische Kommunikationsmuster auch in interkulturellen Kontexten oft prägender sind als kulturelle Unterschiede selbst.
Soziolinguistik, Frauensprache, Männersprache, Interkulturelle Kommunikation, Lebensgemeinschaft, Genderforschung, Kommunikationsprobleme, Semiotik, Geschlechterrollen, qualitative Untersuchung, binationale Paare, Kulturunterschiede, Sprachbarriere, interkulturelle Ehe, Konfliktmanagement.
Die Arbeit untersucht das Kommunikationsverhalten von Paaren, die in einer interkulturellen Lebensgemeinschaft leben, und analysiert, inwieweit Sprachunterschiede zwischen den Geschlechtern zu Konflikten führen.
Zentrale Felder sind die Soziolinguistik, Geschlechterforschung (Frauen- und Männersprache) sowie die Herausforderungen interkultureller Kommunikation in privaten Partnerschaften.
Das Ziel ist es, zu ergründen, welche Rolle die „Frauen- und Männersprache“ innerhalb von interkulturellen Lebensgemeinschaften spielt und welche Kommunikationsprobleme daraus resultieren.
Die Autorin wählt einen qualitativen Ansatz und führt Interviews mit zwei interkulturellen Paaren sowie eine Fragebogenauswertung bei einem weiteren Paar durch.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Geschlechter- und interkulturellen Kommunikation dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Analyse der gesammelten Daten aus der Praxis.
Wichtige Begriffe sind Soziolinguistik, Interkulturelle Kommunikation, Frauen-/Männersprache, Lebensgemeinschaft, Geschlechterrollen und Konfliktmanagement.
Es wurden drei Konstellationen untersucht: ein ecuadorianisch-deutsches Paar, ein portugiesisch-deutsches Paar und ein costa-ricanisch-deutsches Paar.
Die Analyse zeigt, dass nach einer anfänglichen Gewöhnungsphase sprachliche und kulturelle Differenzen oft in den Hintergrund treten und geschlechtsspezifische Kommunikationsmuster die primäre Ursache für Missverständnisse bilden.
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