Masterarbeit, 2012
182 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Forschungsfragen
1.3 Aufbau und Methodik
1.4 Begriffsdefinitionen und Einordnung
1.4.1 Convenience
1.4.2 Einzelhandel
1.4.3 Convenience Store
1.4.4 Einordnung in die Einzelhandelslandschaft
2 Trends und Rahmenbedingungen
2.1 Der Konsument bzw. die Konsumentin
2.1.1 Individualisierung
2.1.2 Neo-Ökologie
2.1.3 Zeitknappheit
2.1.4 Spontaneinkäufe
2.1.5 Bevölkerungsalterung
2.1.6 Bedeutung des Preises
2.1.7 Vernetzter Verbraucher bzw. vernetze Verbraucherin
2.2 Politisch-rechtliche Einflussfaktoren
2.3 Zusammenfassung
3 Bausteine des Systems Convenience Store
3.1 Baustein Standort
3.2 Baustein Sortiment
3.3 Baustein Atmosphäre
3.4 Baustein Zeit
3.5 Zusammenfassung
4 Convenience Store-Konzepte
4.1 „Costcutter Express“ (Dublin)
4.1.1 Ausgestaltung des Bausteins Standort
4.1.2 Ausgestaltung des Bausteins Sortiment
4.1.3 Ausgestaltung des Bausteins Atmosphäre
4.1.4 Ausgestaltung des Bausteins Zeit
4.2 „Emmas Enkel“ (Düsseldorf)
4.2.1 Ausgestaltung des Bausteins Standort
4.2.2 Ausgestaltung des Bausteins Sortiment
4.2.3 Ausgestaltung des Bausteins Atmosphäre
4.2.4 Ausgestaltung des Bausteins Zeit
4.3 „Merkur Mini-Markt“ (Wien)
4.3.1 Ausgestaltung des Bausteins Standort
4.3.2 Ausgestaltung des Bausteins Sortiment
4.3.3 Ausgestaltung des Bausteins Atmosphäre
4.3.4 Ausgestaltung des Bausteins Zeit
4.4 „Preis-Schocker“ (München)
4.4.1 Ausgestaltung des Bausteins Standort
4.4.2 Ausgestaltung des Bausteins Sortiment
4.4.3 Ausgestaltung des Bausteins Atmosphäre
4.4.4 Ausgestaltung des Bausteins Zeit
4.5 „Elfi’s Kreativecke“ (Ulmerfeld-Hausmening)
4.5.1 Ausgestaltung des Bausteins Standort
4.5.2 Ausgestaltung des Bausteins Sortiment
4.5.3 Ausgestaltung des Bausteins Atmosphäre
4.5.4 Ausgestaltung des Bausteins Zeit
4.6 „SPAR“ (Dublin)
4.6.1 Ausgestaltung des Bausteins Standort
4.6.2 Ausgestaltung des Bausteins Sortiment
4.6.3 Ausgestaltung des Bausteins Atmosphäre
4.6.4 Ausgestaltung des Bausteins Zeit
4.7 “Thos. J. Coleman & Co.” (Dublin)
4.7.1 Ausgestaltung des Bausteins Standort
4.7.2 Ausgestaltung des Bausteins Sortiment
4.7.3 Ausgestaltung des Bausteins Atmosphäre
4.7.4 Ausgestaltung des Bausteins Zeit
4.8 „DB ServiceStore“ (deutschlandweit)
4.8.1 Ausgestaltung des Bausteins Standort
4.8.2 Ausgestaltung des Bausteins Sortiment
4.8.3 Ausgestaltung des Bausteins Atmosphäre
4.8.4 Ausgestaltung des Bausteins Zeit
4.9 „Avia“ (Nürnberg)
4.9.1 Ausgestaltung des Bausteins Standort
4.9.2 Ausgestaltung des Bausteins Sortiment
4.9.3 Ausgestaltung des Bausteins Atmosphäre
4.9.4 Ausgestaltung des Bausteins Zeit
4.10 „Come In“ (Wuppertal)
4.10.1 Ausgestaltung des Bausteins Standort
4.10.2 Ausgestaltung des Bausteins Sortiment
4.10.3 Ausgestaltung des Bausteins Atmosphäre
4.10.4 Ausgestaltung des Bausteins Zeit
4.11 „Lawson“ (Japan)
4.11.1 Ausgestaltung des Bausteins Standort
4.11.2 Ausgestaltung des Bausteins Sortiment
4.11.3 Ausgestaltung des Bausteins Atmosphäre
4.11.4 Ausgestaltung des Bausteins Zeit
4.12 Zusammenfassung
5 Implikationen aus den Recherchen
6 Konzeption eines Convenience Stores
6.1 Vorgehensweise
6.2 Wahl und Analyse des Standorts
6.2.1 Hintergrund und Vorgehensweise
6.2.2 Festlegung des Standorts
6.2.3 Erstellung einer Umgebungskarte
6.2.4 Ermittlung soziodemographischer Daten
6.2.5 Ergebnisse aus Beobachtung
6.3 Generierung von Ideen
6.3.1 Beschreibung der Vorgehensweise
6.3.1.1 Zusammensetzung der Gruppe
6.3.1.2 Dokumentation der Ergebnisse
6.3.1.3 Durchführung des Ideen-Workshops
6.3.1.4 Einführung in das Thema
6.3.1.5 Brainstorming
6.3.1.6 Kopfstandmethode
6.3.2 Top-Ideen
6.4 Clusterung der Ideen zu Konzepten
6.4.1.1 Konzept „Der Grätzl-Markt“
6.4.1.2 Konzept „Schnelles Sackerl“
6.4.1.3 Konzept „Dein Kistl“
6.4.1.4 Konzept „Fremdhausg’macht“
6.4.1.5 Konzept „Ökokauftreff“
6.5 Analyse und Evaluierung der Konzepte
6.5.1 Analyse der Konzepte nach Nutzwert
6.5.1.1 Beschreibung der Methode
6.5.1.2 Festlegung der Zielkriterien und Zielwertausprägungen
6.5.1.3 Bewertung der Konzepte anhand der Zielkriterien
6.5.1.3.1 Neuartigkeit
6.5.1.3.2 Erweiterbarkeit
6.5.1.3.3 Einbeziehung der Kundschaft
6.5.1.3.4 Konkurrenz am Standort
6.5.1.3.5 Akzeptanzrisiken
6.5.1.4 Errechnung der Nutzwerte
6.5.2 Evaluierung der Konzepte mittels einer Fokusgruppe
6.5.2.1 Methodik der Fokusgruppe
6.5.2.2 Auswahl der Teilnehmenden
6.5.2.3 Dokumentation der Fokusgruppe
6.5.2.4 Ablauf der Fokusgruppe
6.5.2.5 Erkenntnisse aus der Fokusgruppe
6.5.2.5.1 „Der Grätzl-Markt“
6.5.2.5.2 „Schnelles Sackerl“
6.5.2.5.3 „Fremdhausg‘macht“
6.5.2.5.4 „Ökokauftreff“
6.6 Anpassung des finalen Konzepts
6.6.1 Ausgestaltung des Bausteins Standort
6.6.2 Ausgestaltung des Bausteins Sortiment
6.6.3 Ausgestaltung des Bausteins Atmosphäre
6.6.4 Ausgestaltung des Bausteins Zeit
7 Resümee
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung und Durchführung eines systematischen Konzeptionsprozesses für Convenience Stores an einem spezifischen Standort. Ziel ist es, unter Berücksichtigung aktueller Trends und soziodemographischer Rahmenbedingungen einen Leitfaden zu erstellen, der Einzelhändlern hilft, das Ladenkonzept präzise auf die Bedürfnisse der lokalen Zielgruppe abzustimmen und sich als Problemlöser im Alltag der Kunden zu etablieren.
3 Bausteine des Systems Convenience Store
Im vergangenen Kapitel wurden die Einflussfaktoren beschrieben, welche zur Entstehung des Convenience-Gedankens und den in der Folge auftretenden Convenience Stores beigetragen haben. Doch woraus genau besteht nun das System Convenience Store und was sind die Eigenschaften, die es von anderen Handelsformen unterscheidet?
Für ein Verständnis des Systems Convenience Store ist die Erkenntnis essenziell, dass der Bequemlichkeitsgedanke aus Sicht der Kundinnen und Kunden die oberste Maxime einnimmt. Der Handel muss es hier schaffen, dass der Kunde und die Kundin höhere Preise als beispielsweise im Supermarkt akzeptiert. Hierzu ist es notwendig, das Konzept mit äußerster Präzision zu planen und auszugestalten. Es ist hierbei nicht ausreichend, bei bisherigen Verkaufsstellen einfach nur die Öffnungszeiten zu verlängern – vielmehr müssen mehrere Faktoren oder Bausteine so justiert werden, um der Kundschaft zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort die richtigen Produkte anzubieten.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung von Convenience-Konzepten im Einzelhandel dar und erläutert die Zielsetzung sowie Forschungsfragen der Arbeit.
2 Trends und Rahmenbedingungen: In diesem Kapitel werden gesellschaftliche Megatrends und Konsumentenbedürfnisse analysiert, die als Fundament für die Konzeption dienen.
3 Bausteine des Systems Convenience Store: Hier werden die vier zentralen Bausteine Standort, Sortiment, Atmosphäre und Zeit definiert, die ein erfolgreiches Convenience-Modell ausmachen.
4 Convenience Store-Konzepte: Dieser Abschnitt bietet einen facettenreichen Überblick über existierende nationale und internationale Konzepte als theoretische Illustration.
5 Implikationen aus den Recherchen: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse aus den Voruntersuchungen für die praktische Konzepterstellung.
6 Konzeption eines Convenience Stores: Dieser Hauptteil beschreibt den Prozess von der Standortwahl über die Ideenfindung bis zur Evaluation und Anpassung eines fiktiven Ladenkonzepts.
7 Resümee: Ein abschließender Rückblick auf die Relevanz der strukturierten Vorgehensweise bei der Erstellung erfolgreicher Convenience-Modelle.
Convenience Store, Einzelhandel, Kundenbedürfnisse, Standortanalyse, Sortiment, Atmosphäre, Zeitknappheit, Konzeptionsprozess, Problemlöser, Konsumentenverhalten, Innovationsmanagement, Fokusgruppe, Nutzwertanalyse, One stop shopping, Neo-Ökologie
Die Arbeit untersucht, wie ein Convenience Store als moderne Handelsform konzipiert werden muss, um den heutigen, komplexen Anforderungen der Konsumenten gerecht zu werden und sich im Wettbewerb erfolgreich zu positionieren.
Die zentralen Themen umfassen die Analyse gesellschaftlicher Trends, die Definition essenzieller Konzeptbausteine, die Untersuchung bestehender Marktmodelle sowie die praktische Anwendung eines systematischen Konzeptionsprozesses.
Das primäre Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens für Einzelhändler, um auf Basis einer fundierten Standortanalyse und unter Nutzung kreativer Methoden eigenständige, erfolgversprechende Convenience-Konzepte zu entwickeln.
Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche, empirischer Marktbeobachtung, Ideen-Workshops (Brainstorming, Kopfstandmethode), Nutzwertanalysen zur Konzeptbewertung und eine qualitative Fokusgruppe zur Validierung der Ansätze.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition der Erfolgsbausteine (Standort, Sortiment, Atmosphäre, Zeit), eine Analyse realer Praxisbeispiele und die detaillierte Dokumentation eines selbst erstellten Konzeptionsprozesses für einen Standort in Wien.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Convenience Store, Konzeptionsprozess, Consumer Insights, Standortpolitik, nutzerorientiertes Design und hybrides Kaufverhalten beschreiben.
Die Arbeit argumentiert, dass moderne Konsumenten in der Anonymität der Großstadt nach Orten der persönlichen Begegnung suchen; ein gut konzipierter Convenience Store kann daher als "sozialer Treffpunkt" die Kundenbindung massiv stärken.
Da Österreich strengere Ladenschlussgesetze als viele andere Länder hat, zeigen die Konzepte, wie durch geschickte Standortwahl (z.B. in Bahnhöfen) oder innovative Service-Angebote dennoch Convenience-Vorteile realisiert werden können.
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