Bachelorarbeit, 2012
57 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problematik
1.2 Thema
1.3 Methodik
1.4 Definitionen
1.5 Normative Überlegungen
1.6 Einschränkungen
2 Hauptteil
2.1 Theoretische Grundlagen
2.2 Grundlagen der Rüstungspolitik
2.2.1 Entwicklung der europäischen Rüstungskooperation
2.2.2 Rahmendaten der europäischen Rüstungspolitik
2.2.3 Problemstellungen der Rüstungskooperation
2.3 Akteure der europäischen Rüstungskooperation
2.3.1 Nationale Akteure
2.3.2 Europäische Akteure
2.3.3 Internationale Akteure
2.3.4 Interdependenzen und Konflikte
2.4 Organisationen der Kooperation
2.4.1 Zusammenwirken der Organisationen
2.4.2 Organisation for Joint Armament Cooperation (OCCAR)
2.4.3 European Defence Agency
2.5 Impact, Kooperationsbedarf und Kooperationsbereitschaft
3 Schlussteil
3.1 Zusammenfassung
3.2 Empfehlungen
3.3 Kritik und Hinweise
Die Arbeit untersucht das europäische Rüstungskooperationsregime, insbesondere die Rollen der European Defence Agency (EDA) und der Organisation for Joint Armament Cooperation (OCCAR), um zu analysieren, ob diese Organisationen kurzfristig das Kooperationsniveau steigern können und welchen Beitrag sie langfristig zur Integration leisten.
1.2 Thema
Die dieser Arbeit zugrunde liegende These lautet: Die Organisationen des europäischen Rüstungskooperationregimes, namentlich EDA und OCCAR, werden kurzfristig das Niveau der Kooperation nicht signifikant steigern, da diese nicht über hinreichend Verpflichtungspotential verfügen um die gegenläufigen, nationalen Interessen der einzelnen Staaten und das Verteilungsproblem auszugleichen. Durch informationelle Tätigkeit, die Senkung der Transaktionskosten und Modifikation der Ausgangssituation werden beide Organisationen jedoch langfristig einen erheblichen Beitrag zu einer Vertiefung der europäischen Integration im Bereich der Rüstungspolitik und einer Zunahme der kooperativen Beschaffung von Rüstungsgütern leisten.
1. Einleitung: Stellt das Thema der europäischen Rüstungskooperation im Kontext politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen vor und definiert die Forschungsfrage.
2. Hauptteil: Erarbeitet theoretische Grundlagen, Akteurskonstellationen sowie die Analyse der beiden zentralen Organisationen EDA und OCCAR hinsichtlich ihrer Wirkungsweise und Effektivität.
3. Schlussteil: Fasst die Ergebnisse zusammen, gibt Empfehlungen zur Stärkung der Kooperationsfähigkeit und äußert Kritik sowie Hinweise für weiterführende Forschungsansätze.
Rüstungskooperation, Rüstungspolitik, EDA, OCCAR, Europäische Union, Neoinstitutionalismus, Spieltheorie, Integration, Verteidigungsindustrie, Beschaffung, Sicherheitspolitik, Kooperationshindernisse, Transaktionskosten, Verteilungsproblem, Interoperabilität
Die Arbeit befasst sich mit der Organisation und den Herausforderungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Beschaffung von Rüstungsgütern innerhalb der Europäischen Union.
Im Mittelpunkt stehen die Rollen der EDA und der OCCAR, die Analyse nationaler industriepolitischer Interessen sowie die Mechanismen, die europäische Rüstungskooperationen fördern oder behindern.
Das Ziel ist es, die Effektivität von EDA und OCCAR zu bewerten und zu prüfen, inwieweit diese Organisationen in der Lage sind, das Kooperationsniveau langfristig zu erhöhen.
Die Arbeit stützt sich primär auf den Neoinstitutionalismus sowie auf spieltheoretische Modelle, um die Interaktionen der beteiligten Akteure und das Zustandekommen von Kooperationsergebnissen zu erklären.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Rahmenbedingungen, die spezifischen Akteure (nationale, europäische und internationale) sowie die Funktionsweise der beiden zentralen Organisationen und ihrer wichtigsten Programme.
Kernbegriffe sind Rüstungskooperation, Integration, European Defence Agency (EDA), OCCAR, Juste-Retour-Prinzip und politische Sicherheitspolitik.
Während die EDA primär als Programmorganisation agiert, die Rahmenbedingungen definiert und Informationen bereitstellt, fungiert die OCCAR als operative Management-Agentur für spezifische Rüstungsprojekte.
Das Hauptproblem liegt in gegenläufigen nationalen Interessen, dem Festhalten an industriepolitischen Privilegien (Schutz der nationalen Basis) und dem Verteilungsproblem, bei dem jeder Staat versucht, durch Rüstungsprojekte eigene Arbeitsplätze zu sichern.
Es ist das Bestreben der Staaten, dass finanzielle Beiträge zu einem Rüstungsprojekt in Form von Produktionsanteilen oder Aufträgen wieder in die eigene nationale Industrie zurückfließen, was einer reinen Effizienzorientierung oft entgegensteht.
Trotz kurzfristiger Schwierigkeiten und institutioneller Mängel wird eine vertiefte europäische Kooperation aufgrund steigender Entwicklungskosten und zunehmenden globalen Wettbewerbs langfristig als unausweichlich angesehen.
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