Diplomarbeit, 2007
62 Seiten, Note: 1,0
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
1. Einführung
1.1. Problemstellung
1.2. Gang der Untersuchung
1.3. Zielsetzung
2. Terminologie
2.1. Mergers & Acquisitions
2.2. Corporate Identity
2.3. Corporate Culture
2.4. Asset Deal und Share Deal
2.5. Shareholder Value und Stakeholder Value
3. Strategische Optionen zu Unternehmenswachstum
3.1. Internes Unternehmenswachstum
3.2. Externes Unternehmenswachstum
4. Erfolgsfaktoren einer Unternehmensakquisition
4.1. Strategisches Management
4.1.1. Die Entscheidungsfindung
4.1.2. Strategische Überlegungen und Motive
4.1.3. Der Aufbau einer Corporate Identity
4.1.4. Das „Competitive - Intelligence“ – Verfahren
4.2. Integrationsmanagement
4.2.1. Integrierte Unternehmenskommunikation
4.2.2. Schaffung neuer ökonomischer Werte
4.3. Unternehmensbewertung
4.4. Inanspruchnahme externer Unterstützung
4.4.1. Umfang
4.4.2. Vorteile und Nachteile
4.5. Weitere Erfolgskriterien
5. Die ganzheitliche 3-Phasen-Betrachtung einer Unternehmensakquisition unter Einordnung der Erfolgsfaktoren
5.1. Planung
5.1.1. Analyse des Status Quo
5.1.2. Analyse des Akquisitionsumfeldes
5.1.3. Entwicklung der Akquisitionsstrategie
5.1.4. Gesetzliche Rahmenbedingungen
5.1.4.1. Steuerliche Strukturierung
5.1.4.2. Wettbewerbsrechtliche Aspekte
5.1.4.3. Aktienrechtliche Aspekte
5.2. Durchführung
5.2.1. Formen des Unternehmenskaufes: Asset Deal und Share Deal
5.2.2. Der Prozess der Unternehmensbewertung
5.2.3. Das Due Diligence – Verfahren
5.2.3.1. Bedeutung für die Kaufvertragsgestaltung
5.2.3.2. Auswirkungen auf das Haftungssystem
5.3. Integration des Zielunternehmens
5.3.1. Gegenstand und Bedeutung des Integrationsprozesses
5.3.2. Beurteilung der verschiedenen Integrationsebenen
5.3.3. Integrationskonflikte
5.3.3.1. Das kulturelle Integrationsproblem
5.3.3.1.1. Der Begriff der Unternehmenskultur
5.3.3.1.2. Ursachen und Auswirkungen
5.3.3.2. Umgang mit der Kulturproblematik
5.3.4. Erfolgskontrolle der Integration (Post Merger Audit)
6. Nationaler wirtschaftsrechtlicher Rahmen für die Kontrolle von Übernahmen (Corporate Control)
6.1. Entstehung des deutschen Übernahmegesetzes
6.2. Sinn und Zweck
6.3. Ausgewählte Kritikpunkte zum deutschen Übernahmerecht
6.3.1. Fehlende Rechtsangleichung an die EU-Mitgliedsstaaten
6.3.2. Undurchsichtige Begriffsbestimmungen
7. Schlusswort
Die Diplomarbeit untersucht kritisch die erfolgskritischen Faktoren von Unternehmensakquisitionen unter besonderer Berücksichtigung der wirtschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die komplexe Phase der Unternehmensübernahme zu entwickeln und Handlungsempfehlungen abzuleiten, um das hohe Risiko des Scheiterns bei Transaktionen zu minimieren.
4.1.3 Der Aufbau einer Corporate Identity
In der Literatur gibt es nur wenig komplett übereinstimmende Ansichten, umso bedeutender ist somit die Einigkeit darüber, dass die Persönlichkeit eines Unternehmens maßgeblich dessen wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg bestimmt. Denn in der wirtschaftlichen Praxis hat entscheidende Wettbewerbsvorteile der, der bekannt ist und ein positives Image genießt.
Aufgrund von Unternehmenszusammenschlüssen und -übernahmen besitzen Mitarbeiter oft nicht mehr das "Wir-Gefühl", da die Organisation im Unternehmen zu komplex und anonym geworden ist.
Für den Aufbau einer Corporate Identity sollte ein sorgfältiges Konzept zugrunde liegen. Zum einen muss das Unternehmen sein Erscheinungsbild nach außen und innen strategisch planen. Zum anderen hängt die Wirkung der Selbstdarstellung nach außen und innen untrennbar mit dem Verhalten der Unternehmensführung zusammen. Auf Basis einer festgelegten Unternehmensphilosophie, einer langfristigen Unternehmenszielsetzung und eines definierten (Soll-) Images sollen alle Handlungen des Unternehmens einheitlich die Unverwechselbarkeit bzw. Persönlichkeit des Unternehmens zum Ausdruck bringen.
Dies ermöglicht z.B. den Mitarbeitern, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren. Bei der Entwicklung eines Corporate Identity - Konzepts muss das Unternehmen alle Bestandteile der CI; die Selbstdarstellung, das Verhalten sowie die Kommunikation des Unternehmens berücksichtigen und ständig überprüfen, um ein einheitliches Bild der Unternehmenspersönlichkeit zu gewährleisten. Nur wenn die drei Elemente aufeinander abgestimmt sind, ist eine CI erfolgreich und glaubwürdig. Aus diesem Grund ist es bei einer Übernahme umso wichtiger, die Corporate Identity des übernehmenden Unternehmens zu aktualisieren und sie mit der des gekauften Unternehmens zu vereinen. Wichtigstes Ziel der CI ist es, den Mitarbeitern, Kunden, usw. Orientierung und Sicherheit zu geben, so dass die Motivation und Arbeitszufriedenheit steigt, was sich wiederrum positiv auf die Produktivität auswirken kann. Ausserdem muss sich das Unternehmen von anderen abheben, damit ihm eine starke Wettbewerbsposition sicher ist.
1. Einführung: Das Kapitel beleuchtet den Trend zu Unternehmenszusammenschlüssen im Zuge der Globalisierung und definiert das primäre Ziel der Wertsteigerung bei M&A-Transaktionen.
2. Terminologie: Hier werden die wichtigsten Fachbegriffe definiert, darunter M&A, Corporate Identity, Corporate Culture sowie die Unterschiede zwischen Asset Deal und Share Deal.
3. Strategische Optionen zu Unternehmenswachstum: Es wird zwischen internem und externem Unternehmenswachstum unterschieden, wobei letzteres den Zugriff auf externe Ressourcen betont.
4. Erfolgsfaktoren einer Unternehmensakquisition: Dieses zentrale Kapitel analysiert die verschiedenen Faktoren, die den Erfolg beeinflussen, wie strategisches Management, Integrationsmanagement, Unternehmensbewertung und externe Beratung.
5. Die ganzheitliche 3-Phasen-Betrachtung einer Unternehmensakquisition unter Einordnung der Erfolgsfaktoren: Eine detaillierte Aufarbeitung der Phasen Planung, Durchführung und Integration zur systematischeren Steuerung von Akquisitionsprozessen.
6. Nationaler wirtschaftsrechtlicher Rahmen für die Kontrolle von Übernahmen (Corporate Control): Erläuterung der gesetzlichen Grundlagen, insbesondere des WpÜG, und die Kritikpunkte an der aktuellen Rechtslage bezüglich der Kontrolle von Übernahmen.
7. Schlusswort: Zusammenfassung der Erkenntnisse zur Risikoproblematik und zur notwendigen Integration unterschiedlicher Unternehmenskulturen.
Unternehmensakquisition, Mergers & Acquisitions, Unternehmensbewertung, Integrationsmanagement, Due Diligence, Corporate Identity, Shareholder Value, Stakeholder Value, Synergiepotenziale, WpÜG, Unternehmenskultur, Strategisches Management, Unternehmenskauf, Transaktionsvolumen, Rechtsrahmen.
Die Arbeit analysiert die Erfolgskriterien und Risiken von Unternehmensübernahmen unter Berücksichtigung der betriebswirtschaftlichen und wirtschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen.
Die zentralen Felder umfassen die Phasen der Akquisition (Planung, Durchführung, Integration), die Bedeutung der Unternehmenskultur sowie die rechtlichen Aspekte der Übernahmekontrolle.
Das Ziel ist die kritische Darstellung der bedeutendsten Erfolgsfaktoren bei Unternehmensübernahmen, um Risiken zu beleuchten und Empfehlungen für eine erfolgreiche Strategie zu geben.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse sowie die Auswertung von Studien und Statistiken zum globalen M&A-Markt und den regulatorischen Rahmenbedingungen.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen detailliert die drei Phasen der Akquisition, das Integrationsmanagement, die Unternehmensbewertung und das deutsche Übernahmerecht behandelt.
Wichtige Begriffe sind Unternehmensakquisition, M&A, Due Diligence, Integrationsmanagement, Synergiepotenziale und Corporate Identity.
Beim Asset Deal kann der Käufer erworbene Vermögensgegenstände bilanziell abschreiben, was bei einem Share Deal, dem Kauf von Unternehmensanteilen, in dieser Form nicht möglich ist.
Unterschiede in der Unternehmenskultur können zu Widerständen, Demotivation und Produktivitätsverlusten führen, weshalb sie für das Gelingen der Integration kritisch sind.
Das Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) schafft seit 2002 verbindliche Regeln für Übernahmeangebote und dient dem Schutz der Beteiligten, insbesondere der Aktionäre.
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