Bachelorarbeit, 2012
61 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Definition und Grundlagen des Eigenkapitals
2.1 Eigenkapital – Definition
2.2 Eigenkapital – Qualität
2.3 Maßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals
3 Von Basel I zu Basel II
3.1 Basel I
3.2 Basel II und die Regulierung des Bankensystems
4 Basel III und die Stabilität des Bankensektors
4.1 Rahmenbedingungen im Überblick
4.1.1 Verstärkung der Eigenkapitalbasis
4.1.1.1 Modifizierte Abgrenzung des Eigenkapitals
4.1.1.2 Verschärfung der Mindestanforderungen an Eigenkapital
4.1.2 Einschränkung des Verschuldungsgrades
4.1.2.1 Höchstverschuldungsquote
4.1.2.2 Performance Kennzahl
4.1.3 Die neuen Liquiditätsanforderungen und Liquiditätskennziffern
4.1.3.1 Mindestliquiditätsquote (LCR)
4.1.3.2 Strukturelle Liquiditätsquote (Net Stable Funding Ratio)
4.1.3.3 Beobachtungsinstrumente
4.1.4 Die Verstärkung der Regelungen zum Gegenparteirisiko
4.1.5 Systemstabilisierende Maßnahmen
4.1.5.1 Eindämmung der systemischen Risiken durch Reduktion der Prozyklität
4.1.5.2 Instrumente: Der Kapitalhaltungspuffer und der antizyklische Puffer
4.1.5.3 "Systemisches Risiko" und die Thematik des "Too-Big-To-Fail"
4.1.5.4 Behandlung der systemisch relevanten Finanzinstitute (SiFis)
4.2 Veränderungen bei den Banken
4.2.1 Anpassungsstrategien bei gegebener Kapitalbasis
4.2.1.1 Kapitalmanagementstrategien
4.2.1.2 Liquiditäts- und Finanzierungsstrategien
4.2.2 Bilanzrestrukturierung
4.2.2.1 Verbesserung der Kapitalqualität
4.2.2.2 Anpassung von Umfang und Fokus des Bilanzmanagements
4.2.2.3 Bilanzrestrukturierungsmaßnahmen zur Erfüllung der neuen Liquiditätskennziffern
4.2.3 Auswirkung der Veränderungen auf das Geschäftsmodell
4.2.3.1 Interessengruppen
4.2.3.2 Risiko
4.2.3.3 Produkt
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit analysiert das Reformpaket von Basel III im Hinblick auf seine Auswirkungen und Konsequenzen für die Stabilität des Bankensektors und die finanziellen Strategien der Banken.
4.1.3.1 Mindestliquiditätsquote (LCR)
Die LCR wird von Banken hochwertige liquide Aktiva verlangen um einem angespannten Finanzierungsszenario standzuhalten, welches spezifiziert wird durch die Aufsicht.
Das Szenario beinhaltet eine beträchtliche Belastung, obgleich kein Worst-Case-Szenario, und trifft die folgenden Annahmen:
Eine signifikante Abwertung des öffentlichen Kreditratings der Institution, ein teilweiser Verlust der Depositen, einen Verlust an unbesicherten Großkundenmitteln, eine beträchtliche Zunahme der Bewertungsabschläge auf gesicherte Finanzierungsmittel und Zunahmen von Calls auf derivative Sicherheiten und beträchtliche Anforderungen vertraglicher sowie nicht-vertraglicher außerbilanzieller Engagements, einschließlich fest zugesagter Kredit- und Liquiditätsfazilitäten.
Dieses Szenario beinhaltet die Prämisse, dass die von Finanzinstituten gehaltenen Einlagen vollkommen abfließen. Da Einlagen von Finanzverbünden mit einem institutsbezogenen Sicherungssystem eine höhere Beständigkeit aufweisen, werden diese sowie zu bestimmten operativen Zwecken gehaltene Einlagen und Retail-Einlagen mit einer geringeren Abrufrate von 25% versehen.
Die Kennzahl verlangt von Banken, genug liquide Aktiva zu halten um die Summe aller erwarteten Abflüsse an liquiden Mitteln über die nächsten 30 Tage auszugleichen:
Bestand an erstklassigen liquiden Aktiva ≥100%
Gesamter Nettoabfluss an Barmitteln in den nächsten 30 Kalendertagen
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Ursachen der Finanzkrise ab 2007 und führt in das Reformpaket von Basel III als regulatorische Antwort ein.
2 Definition und Grundlagen des Eigenkapitals: Dieses Kapitel definiert den Begriff Eigenkapital und erläutert dessen Qualitätskriterien sowie Maßnahmen zur Stärkung der Eigenkapitalausstattung.
3 Von Basel I zu Basel II: Hier wird die Entwicklung der Bankenregulierung von den Anfängen unter Basel I bis zur differenzierteren Regulierung unter Basel II nachgezeichnet.
4 Basel III und die Stabilität des Bankensektors: Der Hauptteil analysiert detailliert die neuen Anforderungen von Basel III, inklusive Kapital- und Liquiditätsvorgaben sowie die Anpassungsstrategien der Banken.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Auswirkungen der Reformen zusammen und bewertet kritisch, ob diese zur zukünftigen Stabilität des Finanzsystems beitragen können.
Basel III, Bankenregulierung, Eigenkapital, Liquidität, Finanzkrise, Bankensektor, Kapitaladäquanz, Risiko, Bilanzrestrukturierung, Stressszenario, Solvenz, LCR, NSFR, Systemrisiko, Kapitalpuffer
Die Arbeit untersucht die regulatorischen Neuerungen durch Basel III und deren Auswirkungen auf die Kapitalbasis und die Geschäftsstrategien von Banken.
Zentrale Themen sind die Eigenkapitaldefinition, neue Liquiditätskennziffern wie LCR und NSFR sowie die Anpassung der Banken an ein restriktiveres regulatorisches Umfeld.
Das Ziel ist zu erforschen, wie sich Basel III auf die Stabilität der Banken auswirkt und welche strukturellen Veränderungen in deren Bilanzmanagement resultieren.
Die Arbeit basiert auf einer deduktiven Literaturrecherche unter Einbeziehung von Fachliteratur aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Finanzwissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft.
Der Hauptteil analysiert die neuen Rahmenbedingungen von Basel III (Kapital/Liquidität/Systemrisiko) und wie Banken ihre Strategien und Bilanzstrukturen anpassen.
Basel III, Eigenkapital, Liquiditätsanforderungen, Bankenregulierung, Bilanzrestrukturierung und Stabilität des Bankensektors.
Es beschreibt die Problematik, dass Banken in Krisenzeiten Mindestkapitalquoten nicht einhalten können, was durch die strengeren Regeln noch verschärft werden könnte, wenn kein Pufferkonzept greift.
Kritiker befürchten, dass restriktivere Vorschriften zu einer Verteuerung oder Verknappung von Krediten führen, was insbesondere Länder mit einer hohen KMU-Dichte benachteiligen könnte.
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