Bachelorarbeit, 2011
126 Seiten, Note: 2,0
1. Kurzfassung
1.1 Summary
2. Einleitung
3. Theoretischer Teil
3.1 Führungskräfte in Teilzeit
3.2 Begriffsdefinition von TopSharing
3.2.1 Verbreitung von TopSharing als Unterform der Teilzeit
4. Psychologische Betrachtung der Motive für TopSharing
4.1 Motive für den Arbeitgeber
4.2 Motive für den Arbeitnehmer
5. Strategische Bedeutung von Teilzeitarbeit aus Unternehmenssicht
6. Praktischer Teil
7. Methodische Vorgehensweise bei der Erstellung der Fragebögen und des Interviewleitfadens
7.1 Internetbefragung von Unternehmen zu TopSharing und die Erhebungsmethoden
7.1.1 Planung der Evaluation, Aufbereitung der Internetbefragung, Auswertung der Antworten
7.1.2 Ergebnisse aus der Befragung
7.2 Narrative Interviews mit TopSharern und ihren Vorgesetzten
7.3 Aufbereitung und Auswertung der Interviewdaten
7.3.1 Fragebogen zum TopSharing
7.3.2 Fragestellung zur persönlichen Einstellung
7.3.4 Fragestellung zum Modell im Unternehmen aus Sicht der TopSharer/ehemaliger TopSharer
7.4 Ergebnis aus den Fragebögen
8. Erkenntnis aus den Befragungen
9. Problematiken bei TopSharing
9.1 Bedenken und Probleme bei der Implementierung von TopSharing
9.2 Problem der vorurteilsbehafteten Diskussion im Vorfeld der Einrichtung
10. Potenziale bei Veränderungen im Unternehmen
11. Handlungsempfehlungen
11.1 Umsetzungsmöglichkeiten in deutschen Betrieben
11.2 Änderungen der Unternehmenskultur
11.3 Alternatives Modell für Führungskräfte
11.4 Die Bedeutung von TopSharing
12. Fazit
Ziel der Arbeit ist es, das Modell TopSharing als strategische Lösung für den Fachkräftemangel und zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität in deutschen Unternehmen zu evaluieren und Handlungsempfehlungen für dessen erfolgreiche Implementierung zu formulieren.
3.2 Begriffsdefinition von TopSharing
Als spezielle Variante von Arbeitszeitflexibilisierung wurde dieses Teilzeitmodell in den deutschsprachigen Sozialwissenschaften seit ungefähr den 1970iger Jahren erforscht.
TopSharing ist eine Unterform von Teilzeitarbeit und aus JobSharing entstanden – dem Teilen eines Arbeitsplatzes von zwei oder mehr Personen -. Im Mittelpunkt der Arbeitszeitflexibilisierung stand, Arbeitnehmern die Möglichkeit einzuräumen, von starren Zeitregelungen abzuweichen.52
In der deutschsprachigen Literatur wird der Begriff allerdings sehr unterschiedlich verwendet. Insbesondere im Hinblick auf die gemeinsame Verantwortung und die Stellvertreterreglung sind die Definitionen uneinheitlich. Es gibt die Möglichkeit, die Stellvertreterpflicht unbeschränkt, beschränkt oder über Dritte abzufordern. In der deutschen Praxis gibt es überwiegend Modelle mit beschränkter Stellvertreterpflicht. Weiterhin wird im JobSharing die Verbindung mit arbeitsinhaltlichen und arbeitsorganisatorischen Elementen betont.53
Hinsichtlich der Möglichkeiten und rechtlichen Ausprägungen von JobSharing wird auf die Studienarbeit der Autorin verwiesen.54
Seinen Ursprung hat das Modell JobSharing in den USA, wo bereits seit Mitte der 1960iger Jahre eine praktische Erprobung erfolgt. Neben der praktischen Umsetzung und den daraus resultierenden Ergebnissen ist als wesentliche Erkenntnis aus der amerikanischen Praxis heraus deren Gestaltungsvielfalt zu nennen.55
1. Kurzfassung: Überblick über die Relevanz des Fachkräftemangels und die Rolle von TopSharing als Lösungsansatz zur Bindung von Führungskräften.
2. Einleitung: Darstellung der Problematik des Fachkräftemangels in Deutschland und der Notwendigkeit für Unternehmen, sich als attraktive Arbeitgeber durch flexible Arbeitsmodelle zu positionieren.
3. Theoretischer Teil: Definition von TopSharing und Analyse der theoretischen Grundlagen von Führung in Teilzeit unter Berücksichtigung arbeitswissenschaftlicher Konzepte.
4. Psychologische Betrachtung der Motive für TopSharing: Analyse der Motivationsstrukturen bei Führungskräften basierend auf den Modellen von Maslow und Herzberg.
5. Strategische Bedeutung von Teilzeitarbeit aus Unternehmenssicht: Bewertung des betriebswirtschaftlichen Nutzens flexibler Arbeitszeitmodelle als Wettbewerbsfaktor.
6. Praktischer Teil: Beschreibung des Forschungsdesigns, inklusive der Internetbefragung und der narrativen Interviews zur Untersuchung der Verbreitung und Akzeptanz von TopSharing.
7. Methodische Vorgehensweise bei der Erstellung der Fragebögen und des Interviewleitfadens: Detaillierte Darstellung der empirischen Methoden zur Validierung der Forschungsannahmen.
8. Erkenntnis aus den Befragungen: Analyse der Ergebnisse zur aktuellen Umsetzungssituation in deutschen Unternehmen und den identifizierten Hürden.
9. Problematiken bei TopSharing: Diskussion der Bedenken und der vorurteilsbehafteten Diskussion bezüglich der Teilbarkeit von Führungspositionen.
10. Potenziale bei Veränderungen im Unternehmen: Erörterung der Chancen durch einen Wertewandel und moderne Führungsansätze.
11. Handlungsempfehlungen: Konkrete Schritte für Unternehmen zur erfolgreichen Implementierung von TopSharing durch Projektphasen und Kulturentwicklung.
12. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Zukunftsfähigkeit von TopSharing im Kontext des demografischen Wandels und des War for Talents.
TopSharing, JobSharing, Führungskräfte, Teilzeitarbeit, Arbeitszeitflexibilisierung, Personalführung, Unternehmenskultur, Work-Life-Balance, Fachkräftemangel, Motivation, Herzberg, Maslow, Personalmanagement, demografischer Wandel, Wettbewerbsvorteil
Die Arbeit untersucht das Teilzeitmodell "TopSharing" als eine Möglichkeit für Unternehmen, qualifizierte Führungskräfte zu gewinnen und langfristig zu binden, insbesondere angesichts des demografischen Wandels.
Die Arbeit beleuchtet die psychologische Motivation von Führungskräften, die strategischen Vorteile für Arbeitgeber durch Flexibilisierung sowie die kulturellen Hürden bei der Implementierung solcher Modelle in deutschen Unternehmen.
Es soll evaluiert werden, warum TopSharing in Deutschland trotz positiver theoretischer Befunde nur zögerlich umgesetzt wird und wie eine erfolgreiche Einführung in die Unternehmenskultur gestaltet werden kann.
Die Verfasserin kombiniert eine Sekundärforschung mit einer Primärerhebung, bestehend aus einer Internetbefragung von Unternehmen sowie narrativen Interviews mit TopSharer-Paaren und deren Vorgesetzten.
Im praktischen Teil erfolgt die Auswertung der empirischen Daten über Bekanntheit, Verbreitung, Hindernisse und Akzeptanz von TopSharing in der deutschen Unternehmenspraxis.
Die zentralen Schlagworte umfassen TopSharing, Führungskräfte, Teilzeit, Arbeitszeitflexibilisierung, Personalführung, Unternehmenskultur und War for Talents.
Die Skepsis resultiert laut der Untersuchung primär aus sozio-emotionalen Faktoren und veralteten Führungsbildern, die Führung untrennbar mit physischer Präsenz und Machtanspruch verbinden.
Erfolgsentscheidend sind laut der Autorin ein Umdenken in der Unternehmenskultur, eine klare Aufgabenverteilung, eine hohe Vertrauenskultur und die aktive Unterstützung durch das Top-Management.
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