Bachelorarbeit, 2011
45 Seiten, Note: 2,1
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen im Kontext der Wiedervereinigung Deutschlands und der Verhandlungen zum Maastrichter Vertrag. Dabei konzentriert sich die Analyse auf die Handlungen der damaligen Staats- und Regierungschefs Mitterrand und Kohl. Ziel ist es, die Ziele und Strategien der beiden Politiker während dieser Zeitspanne zu untersuchen und deren Auswirkungen auf das deutsch-französische Verhältnis zu beleuchten.
Das zweite Kapitel skizziert die deutsch-französischen Beziehungen von 1945 bis 1989 und beleuchtet die Herausforderungen der Nachkriegszeit. Es geht auf die Bedeutung der deutschen Teilung und die Rolle Frankreichs als Schutzmacht Deutschlands ein. Außerdem werden die unterschiedlichen Auffassungen zur deutschen Frage und die Bedeutung der europäischen Integration im Kontext des Ost-West-Konflikts dargestellt.
Das dritte Kapitel fokussiert auf die deutsch-französischen Beziehungen während der Wiedervereinigung Deutschlands. Die Analyse beginnt mit der Reaktion beider Seiten auf den Mauerfall und die sich daraus ergebenen Herausforderungen. Es werden die unterschiedlichen Positionen Mitterrands und Kohls bezüglich des Wiedervereinigungsprozesses beleuchtet, sowie die Bedeutung des Zehn-Punkte-Programms und die Zwei-Plus-Vier-Verhandlungen. Schließlich wird eine erste Bilanz gezogen, die die Bedeutung der Wiedervereinigung für die deutsch-französischen Beziehungen beleuchtet.
Das vierte Kapitel konzentriert sich auf die Verhandlungen zum Maastrichter Vertrag. Es beschreibt die gemeinsamen Initiativen Mitterrands und Kohls zur weiteren europäischen Integration, die zu den beiden Regierungskonferenzen führten. Das Kapitel analysiert die unterschiedlichen Vorstellungen der beiden Politiker zur Gestaltung der europäischen Integration und die Bedeutung ihrer Kompromissbereitschaft für das Zustandekommen des Vertrags von Maastricht. Schließlich wird die Struktur der Europäischen Union anhand der Drei-Säulen-Struktur erläutert und die Bedeutung des Maastrichter Vertrags für die Weiterentwicklung der europäischen Integration beleuchtet.
Das fünfte Kapitel befasst sich mit den Verhandlungen zur Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) im Rahmen des Maastrichter Vertrags. Nach einer kurzen Darstellung der Vorgeschichte wird die Rolle des Delors-Berichts und die unterschiedlichen Vorstellungen Frankreichs und Deutschlands zur Gestaltung der WWU beleuchtet. Es geht auf die Rolle des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) und die Festlegung der Konvergenzkriterien ein. Abschließend wird eine Bilanz gezogen, die die Auswirkungen der WWU auf das deutsch-französische Verhältnis beleuchtet.
Deutsch-französische Beziehungen, Wiedervereinigung Deutschlands, Maastrichter Vertrag, Wirtschafts- und Währungsunion (WWU), Europäische Union (EU), Europäische Zentralbank (EZB), François Mitterrand, Helmut Kohl, Integration, Intergouvernementalität, Föderalismus, Konvergenzkriterien.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Jahre von der deutschen Wiedervereinigung (1989/90) bis zum Abschluss des Maastrichter Vertrags Anfang der 90er Jahre.
Im Zentrum stehen die Handlungen und Beziehungen zwischen dem französischen Präsidenten François Mitterrand und dem deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl.
Die Arbeit vertritt die These, dass die deutsche Wiedervereinigung die europäische Integration beschleunigt hat, insbesondere im Hinblick auf die schnellere Verwirklichung der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU).
Das Dokument beleuchtet Mitterrands Reaktion auf den Mauerfall und die Herausforderungen, die der Wiedervereinigungsprozess für das deutsch-französische Verhältnis mit sich brachte.
Themen sind die gemeinsamen Initiativen von Mitterrand und Kohl, die Verhandlungen zur Wirtschafts- und Währungsunion sowie die unterschiedlichen Vorstellungen beider Länder zur Gestaltung der europäischen Integration.
Die Arbeit geht auf die Festlegung der Konvergenzkriterien und die Rolle des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) im Rahmen der Verhandlungen zur Währungsunion ein.
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