Diplomarbeit, 2003
128 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Einführung in UML 1.4
2.1 Anwendungsfalldiagramm
2.2 Aktivitätsdiagramm
2.3 Klassendiagramm
2.4 Sequenzdiagramm
2.5 Kollaborationsdiagramm
2.6 Zustandsdiagramm
3 CASE-Werkzeuge
3.1 Definition und Ziele
3.2 Allgemeine Anforderungen an CASE-Werkzeuge
3.3 Vorgehensweise bei der Auswahl eines CASE-Werkzeugs
3.4 Modifizierte Vorgehensweise
4 Kriterienkatalog
4.1 Ausschlusskriterien
4.2 Allgemeine Kriterien für CASE-Werkzeuge
4.3 Spezielle Kriterien für CASE-Werkzeuge
4.4 Spezielle Kriterien bzgl. der Modellierung mit der UML
5 Referenzmodell
5.1 Anwendungsfälle
5.2 Aktivitätsdiagramme
5.3 Beschreibung des Klassenmodells
5.4 Beschreibung des Änderungskatalogs
5.4.1 Änderungen am Klassendiagramm (Abb. 5.6)
5.4.2 Änderungen am Sequenzdiagramm (Abb. 5.7)
5.4.3 Änderungen am Kollaborationsdiagramm (Abb. 5.8)
5.4.4 Änderungen am Zustandsdiagramm (Abb. 5.9)
6 Evaluierung der Werkzeuge
6.1 Vorauswahl
6.2 Bewertungsnotation
6.3 INNOVATOR 8.0
6.3.1 Einführung und Beschreibung
6.3.2 Bewertung gegenüber dem Kriterienkatalog
6.3.3 Bewertung gegenüber dem Änderungskatalog
6.4 Together Control Center 6.1
6.4.1 Einführung und Beschreibung
6.4.2 Bewertung gegenüber dem Kriterienkatalog
6.4.3 Bewertung gegenüber dem Änderungskatalog
6.5 Rational Rose Enterprise Edition
6.5.1 Einführung und Beschreibung
6.5.2 Bewertung gegenüber dem Kriterienkatalog
6.5.3 Bewertung gegenüber dem Änderungskatalog
6.6 Poseidon for UML Professional Edition 2.0.2
6.6.1 Einführung und Beschreibung
6.6.2 Bewertung gegenüber dem Kriterienkatalog
6.6.3 Bewertung gegenüber dem Änderungskatalog
7 Auswertung
7.1 Ausschlusskriterien
7.2 Allgemeine Kriterien für CASE-Werkzeuge
7.3 Spezielle Kriterien für CASE-Werkzeuge
7.4 Spezielle Kriterien bzgl. der Modellierung mit der UML
7.5 Modellierung des Referenzmodells
7.6 Zusammenfassung
8 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Leistungsfähigkeit von CASE-Werkzeugen für den Einsatz in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) mit einem besonderen Fokus auf deren Modellierungsmöglichkeiten mittels der Unified Modeling Language (UML). Ziel ist es, durch die Erstellung eines Kriterienkatalogs und eines Referenzmodells eine objektive Vergleichsbasis zu schaffen, um Entscheidungsprozesse bei der Werkzeugauswahl für KMU zu unterstützen.
2.3 Klassendiagramm
Klassendiagramme werden verwendet, um die statische Struktur eines Systems zu dokumentieren. Dazu gehört zu ermitteln, welche Klassen es gibt und in welcher Beziehung sie zueinander stehen. Im Folgenden werden die einzelnen Elemente von Klassendiagrammen erläutert.
Klasse
Eine Klasse beschreibt die Struktur und das Verhalten von Objekten, die aus ihr erzeugt werden können. Sie beinhaltet die Definition von Attributen und Operationen sowie der Semantik für eine Menge von Objekten. Die Objekte werden aus Klassen erzeugt und stellen die in einer Anwendung zur Programmlaufzeit agierenden Einheiten dar. Operationen werden in der Objektorientierung sehr häufig auch als Methoden bezeichnet.
Das Verhalten eines Objektes wird durch die möglichen Nachrichten, die es versteht, beschrieben. Ein Objekt benötigt dabei zu jeder Nachricht eine entsprechende Operation.
Eine Klasse wird, wie in Abbildung 2.10 gezeigt, durch ein Rechteck mit einem Klassennamen und ggf. Attributen und Operationen dargestellt. Klassenname, Attribute und Operationen werden dabei jeweils durch eine horizontale Linie getrennt. Ein Klassenname ist ein Substantiv und beginnt mit einem Großbuchstaben.
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Leistungsfähigkeit von CASE-Werkzeugen für KMU zu evaluieren, und skizziert den methodischen Ansatz.
2 Einführung in UML 1.4: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen Modellierungselemente der UML 1.4, die als Grundlage für die spätere Bewertung dienen.
3 CASE-Werkzeuge: Es werden grundlegende Definitionen, Ziele und Anforderungen an CASE-Werkzeuge sowie eine angepasste Vorgehensweise für deren Evaluierung hergeleitet.
4 Kriterienkatalog: In diesem Kapitel wird ein detaillierter Katalog mit Ausschlusskriterien sowie allgemeinen und speziellen Bewertungskriterien aufgestellt.
5 Referenzmodell: Zur praktischen Erprobung der Werkzeuge wird ein Modell einer Autovermietung erstellt und ein Änderungskatalog definiert, um die Reaktionsfähigkeit der Werkzeuge zu testen.
6 Evaluierung der Werkzeuge: Die vier ausgewählten Werkzeuge (INNOVATOR, Together, Rational Rose, Poseidon) werden systematisch anhand der Kriterien- und Änderungskataloge bewertet.
7 Auswertung: Die Bewertungsergebnisse werden im Quervergleich diskutiert, um die Stärken und Schwächen der betrachteten Werkzeuge hervorzuheben.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Anregungen für weiterführende Untersuchungen im Bereich der CASE-Werkzeuge.
CASE-Werkzeuge, UML 1.4, Modellierung, Softwareentwicklung, KMU, Klassendiagramm, Aktivitätsdiagramm, Sequenzdiagramm, Referenzmodell, Evaluierung, Codegenerierung, Reverse Engineering, Softwarequalität, Systementwicklung, Testframework.
Die Diplomarbeit untersucht die Leistungsfähigkeit von CASE-Werkzeugen, insbesondere deren Eignung für den Einsatz in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) mit Schwerpunkt auf der Modellierung mit der UML.
Die zentralen Themen sind die methodische Evaluierung von Software-Entwicklungswerkzeugen, die praktische Anwendbarkeit der UML, sowie der Vergleich von kommerziellen und Open-Source-Modellierungswerkzeugen.
Das primäre Ziel ist es, Entscheidungshilfen für die Auswahl geeigneter CASE-Werkzeuge zu liefern, indem eine strukturierte Vergleichsstudie auf Basis eines definierten Kriterienkatalogs und eines Referenzmodells durchgeführt wird.
Die Arbeit nutzt eine deduktive Vorgehensweise: Zuerst wird ein Kriterienkatalog erstellt, anschließend wird ein praxisnahes Referenzmodell einer Autovermietung entwickelt, anhand dessen die Werkzeuge durch gezielte Modifikationen (Änderungskatalog) auf ihre Konsistenzerhaltung und Usability geprüft werden.
Der Hauptteil umfasst die Einführung in die UML, die Erstellung des Kriterienkatalogs, die Entwicklung des Referenzmodells für eine Autovermietung sowie die detaillierte Evaluierung der vier Werkzeuge INNOVATOR, Together, Rational Rose und Poseidon.
Wichtige Begriffe sind CASE-Werkzeuge, UML 1.4, Referenzmodell, Codegenerierung, Reverse Engineering, Software-Qualitätssicherung und Konsistenzerhaltung.
INNOVATOR zeigt sich als sehr mächtiges Werkzeug, das besonders durch seine methodische Tiefe und die gute Unterstützung bei der Erstellung von Dokumentationen überzeugt, jedoch bei speziellen Test- und Wartungsaufgaben eingeschränkt ist.
Together setzt auf das LiveSource-Verfahren, ein simultanes Round-Trip Engineering, das eine sofortige Synchronisation zwischen den UML-Diagrammen und dem Quellcode ermöglicht, was die Konsistenz des Projekts maßgeblich unterstützt.
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