Bachelorarbeit, 2012
43 Seiten, Note: 10,5
Ziel dieser Arbeit ist es, die Relevanz physischer Attraktivität für den Arbeitsmarkterfolg und die Partnerwahl anhand empirischer Daten aus nationalen sowie internationalen Studien zu untersuchen. Dabei wird Bourdieus Kapitalformmodell auf die Kapitalform „Schönheit" erweitert, um die Relevanz physischer Attraktivität in einem Vergleich der Kapitalformen zu ermöglichen.
Das erste Kapitel der Arbeit definiert den sozialpsychologischen Begriff der „physischen Attraktivität" und beleuchtet die Merkmale, die Männer und Frauen als attraktiv empfinden. Dabei wird die Bedeutung von Gesichts- und Körpermerkmalen für die Attraktivitätsbewertung erläutert. Darüber hinaus werden die interpersonellen Konsequenzen von Schönheit, insbesondere der „Haloeffekt", untersucht, der zu positiven Eindrucksverzerrungen bei attraktiven Menschen führt.
Im zweiten Kapitel wird Bourdieus Kapitalformtheorie vorgestellt, wobei der Fokus auf dem „körperlichen Kapital" liegt. Es wird aufgezeigt, wie Bourdieu körperliches Kapital definiert und wie es zur Positionierung im sozialen Raum beiträgt. Die Bedeutung von Schönheit im Kontext von Bourdieus Kapitalformtheorie wird diskutiert.
Das dritte Kapitel widmet sich der empirischen Forschung zur Relevanz physischer Attraktivität in zwei verschiedenen Lebenssituationen: dem Arbeitsmarkt und der Partnerwahl. Es werden verschiedene Studien analysiert, die die Auswirkungen physischer Attraktivität auf das Einkommen, die Aufstiegschancen und die Bewerbungssituation untersuchen. Darüber hinaus werden Studien zur Partnerwahlpräferenz und den Einfluss von Schönheit auf die Dauer der Beziehung betrachtet.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen physische Attraktivität, Schönheit, Arbeitsmarkterfolg, Partnerwahl, Bourdieus Kapitalformtheorie, körperliches Kapital, Haloeffekt, Schönheitshandeln, Geschlechterunterschiede, soziale Ungleichheit und die Zukunft des Stellenwerts von Schönheit.
In Anlehnung an Pierre Bourdieu wird physische Attraktivität als "körperliches Kapital" verstanden, das in ökonomischen Erfolg oder sozialen Status umgewandelt werden kann.
Ein kognitiver Fehler, bei dem von bekannten positiven Merkmalen (wie Schönheit) automatisch auf andere positive Eigenschaften (wie Intelligenz oder Zuverlässigkeit) geschlossen wird.
Studien zeigen, dass physische Attraktivität oft mit höheren Einkommen, besseren Aufstiegschancen und höheren Erfolgsquoten bei Bewerbungen korreliert.
Attraktivität ist ein zentrales Auswahlkriterium, wobei die Bedeutung je nach Geschlecht und angestrebter Beziehungsdauer (kurz- vs. langfristig) variiert.
Schönheit wird zunehmend als geschlechtsunabhängiger Erfolgsfaktor wahrgenommen, was zu einem Boom in der männlichen Fitness- und Kosmetikindustrie führt.
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