Bachelorarbeit, 2012
85 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau und Vorgehensweise
2. Der Fußball in Deutschland
2.1 Struktur des Fußballs
2.1.1 Struktur auf internationaler Ebene
2.1.2 Struktur auf nationaler Ebene
2.2 Nachwuchsarbeit im Fußball
2.2.1 Nachwuchsarbeit auf Verbandsebene
2.2.2 Nachwuchsarbeit auf Vereinsebene
2.3 Das Transfersystem im Profifußball
2.3.1 Das Bosman-Urteil und seine Folgen
2.3.2 Ausbildungsentschädigung
3. Die Nachwuchsarbeit im deutschen Profifußball
3.1 Die Beschlüsse des DFB-Bundestages vom 03.05.2002
3.1.1 Die DFB-Talentförderung
3.1.2 Die U19-Bundesliga
3.2 Nachwuchsleistungszentren
3.2.1 Historische Entwicklung
3.2.2 Nachwuchsleistungszentren als Lizenzierungsvorschrift
3.2.2.1 Das Lizenzierungsverfahren der DFL
3.2.2.2 Richtlinien für die Nachwuchsleistungszentren
3.2.3 Aktuelle Situation der Nachwuchsleistungszentren
3.2.4 Zertifizierung der Nachwuchsleistungszentren
4. Das Nachwuchsleistungszentrum des 1.FC Nürnberg
4.1 Der 1.FC Nürnberg e.V.
4.2 Ist-Zustand vor der verpflichtenden Einführung von NLZ
4.3 Umsetzung der Vorschriften zur Erhaltung eines Leistungszentrums
4.3.1 Infrastruktur
4.3.2 Sportliche Betreuung
4.3.3 ärztlicher und physiotherapeutischer Bereich
4.3.4 ärztliche und physiotherapeutische Betreuung
4.3.5 außersportliche Betreuung
4.3.6 Schule und Club
4.3.7 Bewertung der Umsetzung
4.4 Das Nachwuchsleistungszentrum aktuell
4.4.1 Struktur des Nachwuchsleistungszentrums des 1.FC Nürnberg
4.4.2 Konzeption des Nachwuchsleistungszentrums
4.4.3 Profis aus dem Nachwuchsleistungszentrum
4.4.3.1 ehemalige Spieler
4.4.3.2 des aktuellen Lizenzkaders
5. Analyse des Nachwuchsleistungszentrums des 1.FC Nürnberg
5.1 Vereinszugehörigkeit der Jugendspieler des 1.FC Nürnberg
5.1.1 Einführung
5.1.2 Ablauf der Analyse
5.1.3 Analyse im Leistungsbereich
5.1.3.1 U23
5.1.3.2 U19
5.1.3.3 U17
5.1.3.4 U16
5.1.3.5 Gesamtbetrachtung Leistungsbereich
5.1.4 Analyse im Aufbaubereich
5.1.4.1 U15
5.1.4.2 U14
5.1.4.3 U13
5.1.4.4 U12
5.1.4.5 Gesamtbetrachtung Aufbaubereich
5.1.5 Analyse im Grundlagenbereich
5.2 Zufriedenheitsanalyse der Spieler des NLZ
5.2.1 Einleitung
5.2.2 Konzipierung des Fragebogens
5.2.3 Analyse der Befragung
5.2.3.1 Befragungsdetails
5.2.3.2 Analyse der Befragung zum Nachwuchsleistungszentrum
5.2.3.3 Analyse der Befragung im persönlichen Bereich
5.3 Budgetierung
5.3.1 Im Gesamtverein
5.3.2 Innerhalb des NLZ
5.4 Wirtschaftlichkeit des Nachwuchsleistungszentrums
5.4.1 Definition Wirtschaftlichkeit
5.4.2 Zieldefinition des Nachwuchsleistungszentrums
5.4.3 Wirtschaftlichkeitsanalyse des Nachwuchsleistungszentrums
6. Zusammenfassung
6.1 Ergebnisse der Arbeit
6.2 Fazit und Ausblick
7. Anhang
Die vorliegende Arbeit untersucht die Talentförderung im deutschen Profifußball durch die Analyse der Entwicklung, Struktur und Wirtschaftlichkeit der Nachwuchsleistungszentren am Beispiel des 1. FC Nürnberg, um Verbesserungspotenziale für das Vereinsmanagement aufzuzeigen.
Die Beschlüsse des DFB-Bundestages vom 03.05.2002
Spätestens nach dem Ausscheiden bei der Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden erhielt das bisherige „Qualitätssiegel Made in Germany“, welches durch die erfolgsverwöhnte Historie des deutschen Fußballs lange Zeit unantastbar schien, erste tiefe Kratzer. In Anbetracht der anstehenden Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land reagierte der DFB auf den Mangel an talentierten Kräften im deutschen Profigeschäft mit umfassenden Reformen. Angetrieben vom DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder verabschiedete der DFB-Bundestag am 03. Mai 2002 ein jährlich 10 Millionen Euro teures Projekt zur flächendeckenden Talentförderung im Bundesgebiet. Bundesweit wird seitdem durch den Fußball-Verband nach Talenten gesichtet. Diese erhalten wöchentlich in knapp 400 heimatnahen DFB-Stützpunkten ein Zusatztraining unter Anleitung qualifizierter Trainer. Rund 1.200 Honorartrainer werden hierfür vom Verband beschäftigt und weitergebildet. 22.000 Junioren und Juniorinnen erhalten jährlich eine intensivierte Förderung, welche nach Aussage Mayer-Vorfelders weltweit seines Gleichen sucht.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Bedeutung der Talentförderung nach 2000 und definiert das Ziel der Arbeit, eine Analyse des NLZ des 1. FC Nürnberg durchzuführen.
2. Der Fußball in Deutschland: Dieses Kapitel erläutert die Strukturen von FIFA, UEFA und DFB sowie die Auswirkungen des Bosman-Urteils auf das Transfersystem und die Nachwuchsarbeit.
3. Die Nachwuchsarbeit im deutschen Profifußball: Der Fokus liegt auf der DFB-Talentförderung, der Einführung der U19-Bundesliga sowie den Anforderungen und Zertifizierungsprozessen der Leistungszentren.
4. Das Nachwuchsleistungszentrum des 1.FC Nürnberg: Hier werden der Ist-Zustand vor der Einführung, die strukturelle Umsetzung der Anforderungen und die aktuelle Konzeption des NLZ beim 1. FC Nürnberg analysiert.
5. Analyse des Nachwuchsleistungszentrums des 1.FC Nürnberg: Der Kern der Arbeit umfasst die statistische Auswertung der Vereinszugehörigkeit der Spieler, eine Zufriedenheitsbefragung der Talente sowie die wirtschaftliche Analyse des Leistungszentrums.
6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und einem Fazit zur Zukunftsfähigkeit der Nachwuchsarbeit ab.
7. Anhang: Der Anhang beinhaltet detaillierte statistische Auswertungen, den verwendeten Fragebogen sowie ergänzende Daten zu den einzelnen Altersklassen.
Nachwuchsförderung, Nachwuchsleistungszentrum, DFB, 1. FC Nürnberg, Lizenzierung, Talentförderung, Zertifizierung, Transfersystem, Vereinszugehörigkeit, Wirtschaftlichkeit, Jugendfußball, Scouting, Budgetierung, Spielerzufriedenheit, Qualifizierung.
Die Arbeit analysiert die strategische Entwicklung und wirtschaftliche Einordnung der Nachwuchsförderung durch ein professionelles Leistungszentrum im deutschen Profifußball am Beispiel des 1. FC Nürnberg.
Die Schwerpunkte liegen auf der strukturellen Organisation, der finanziellen Budgetierung, der sportlichen Konzeption und der spielerzentrierten Evaluation durch eine Zufriedenheitsanalyse.
Ziel ist es, den Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg eine fundierte Analyse der letzten zehn Jahre zu liefern, um die Effektivität ihrer Nachwuchsarbeit zu belegen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
Es werden eine theoretische Grundannahme zur wirtschaftlichen Struktur, eine quantitative Kaderanalyse der Vereinszugehörigkeit sowie eine primäre schriftliche Befragung der Spieler durchgeführt.
Der Hauptteil analysiert die historischen Rahmenbedingungen, die Umsetzung der DFL-Vorgaben im NLZ, sowie die detaillierte Auswertung der Spielerdaten und wirtschaftlicher Faktoren.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Nachwuchsleistungszentrum, Talentförderung, Zertifizierung, Vereinszugehörigkeit und Wirtschaftlichkeitsanalyse geprägt.
Das Urteil führte zum Wegfall von Transferentschädigungen und erzwang ein Umdenken der Vereine hin zur eigenständigen, intensiven Ausbildung eigener Talente, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Analyse zeigt, dass ab der U15 die Unterbringung im Internat und die überregionale Talentsichtung steigen, was einen erhöhten Leistungsdruck auf die Spieler zur Folge hat.
Die Spieler zeigen sich zwar grundsätzlich zufrieden, äußern aber einen deutlichen Wunsch nach einer intensiveren persönlichen Betreuung und besserer Ausstattung, was als konkreter Verbesserungsvorschlag dient.
Die Wirtschaftlichkeit gilt als bewiesen, da die Investitionen in die Talentförderung durch Einsparungen bei externen Transfers und realisierte Transfererlöse einen positiven Return on Investment (RoI) ermöglichen.
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