Bachelorarbeit, 2012
92 Seiten, Note: 1,7
1. Einführung
2. Gegenstand der Untersuchung
2.1. Begriffsbestimmung
2.2. Infografiken, eine Übersicht
2.2.1. Statistische Infografiken
2.2.2. Kartografische Infografiken
2.2.3. Funktionsinfografiken
2.3. Stärken und Schwächen von Infografiken
2.3.1. Stärken
2.3.2. Schwächen
2.4. Qualitätskriterien
2.4.1. Inhaltliche, konzeptionelle Schwerpunkte
2.4.2. Grundlagen der Gestaltung von Infografiken
2.4.3. Kompositionsregeln
3. Rahmenbedingungen zur Erstellung eigener Infografiken
3.1. Grafische Begriffe und Bedeutungen
3.2. Software zur Erstellung und Bearbeitung von Grafiken
3.3. Welche Themen bieten sich zur Darstellung an?
3.4. Planung und Realisierung
4. Infografiken im Einsatz
4.1. Wann ist der Einsatz von Infografiken sinnvoll? Eine Reflexion
4.2. Die Verantwortung des Gestalters
4.3. Anwendungsbeispiele
4.3.1. Beispiel für eine gelungene Infografik
4.3.2. Beispiel für eine weniger gelungene Infografik
4.3.3. Manipulieren mit Infografiken
5. Umsetzung. Die eigene Infografik
5.1. Thema der Prinzipiendarstellung
5.2. Konzeptionelle Erläuterung
5.2.1. Grafiken
5.2.2. Farben
5.2.3. Typografie
5.3. Wurden Qualitätskriterien eingehalten?
6. Validierung
6.1. Forschungsfelder und Forschungstechniken
6.2. Begründung der Forschungsmethode
6.3. Operationalisierung und qualitative Forschungsfragen
6.4. Auswertung des Fragebogens
6.4.1. Inhaltliche Kriterien
6.4.2. Gestalterische Kriterien
6.4.3. Zusammenfassung und Auswertung
7. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen, gestalterischen Prinzipien und Manipulationsmöglichkeiten von Infografiken, um Basisnormen für eine effektive Konzeption und Produktion von Prinzipiendarstellungen zu etablieren.
2.3. Stärken und Schwächen von Infografiken
Was spricht für einen Einsatz von Infografiken in Medien? Lohnt sich der Aufwand zur Erstellung komplexer Infografiken oder sollte lieber ein gut recherchierter Text verfasst werden? Können hingegen lange und wenig illustrierte Berichte und Texte in unserer schnelllebigen Zeit überhaupt aufgenommen werden? Sollten daher nicht mehr Infografiken in der Presse erscheinen, um sich dennoch umfassend informieren zu können?
Was ist mit didaktischen Aspekten? Inwiefern eignen sich die Erklärgrafiken, um komplizierte Sachverhalte darzustellen und Interessierten den Stoff nachhaltig zu vermitteln? Ist die Vermittlung von Lehrinhalten durch Texte vielleicht effektiver?
Die Vorteile von Infografiken, insbesondere von Erklärgrafiken, ergeben sich aus der Kombination von Bildern, Grafiken und kurzen Texten bzw. Beschriftungen. Dieses Zusammenspiel kann trockene, zu theoretische Themen interessant und anschaulich erläutern. Zum Beispiel würde ein Text, der den persönlichen Wasserverbrauch beschreibt, weniger Aufmerksamkeit bekommen, als eine Grafik, die aufgrund von ästhetischen Gesetzmäßigkeiten den Blick des Lesers fesselt.
1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung von Infografiken und begründet deren wachsende Bedeutung als unverzichtbarer Informationsträger in modernen Medien.
2. Gegenstand der Untersuchung: Dieses Kapitel definiert Infografiken, kategorisiert sie in statistische, kartografische und funktionale Typen und erörtert zentrale Qualitätskriterien für deren Gestaltung.
3. Rahmenbedingungen zur Erstellung eigener Infografiken: Der Abschnitt erläutert die technischen Voraussetzungen, notwendige grafische Fachbegriffe und die Planungsschritte bei der Erstellung von Infografiken.
4. Infografiken im Einsatz: Hier werden der sinnvolle Einsatz von Infografiken, die ethische Verantwortung des Gestalters sowie Manipulationsmöglichkeiten anhand zahlreicher Praxisbeispiele diskutiert.
5. Umsetzung. Die eigene Infografik: Dieser Teil beschreibt die praktische Konzeption und Gestaltung einer eigenen Infografik zum Thema Webbrowser, inklusive einer Überprüfung der erarbeiteten Qualitätskriterien.
6. Validierung: Dieses Kapitel validiert die theoretischen Kriterien durch eine empirische Untersuchung mittels eines Online-Fragebogens, um die Rezipientenwahrnehmung zu analysieren.
7. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und einem Ausblick auf zukünftige Einsatzmöglichkeiten von Infografiken in Lehr- und Lernkontexten.
Infografik, Prinzipiendarstellung, Informationsvermittlung, Gestaltung, Qualitätskriterien, Visualisierung, Medien, Grafikdesign, Web 2.0, Datenpräsentation, Didaktik, Manipulation, Statistik, Wahrnehmung, Kommunikation.
Die Arbeit behandelt die Grundlagen und Anforderungen an Konzeption und Produktion von Infografiken, speziell von Prinzipiendarstellungen, für Print- und Onlinemedien.
Die zentralen Themen umfassen die Definition und Kategorisierung von Infografiken, Gestaltungskriterien, technische Aspekte der Erstellung, ethische Verantwortung bei der Darstellung sowie die Analyse von Manipulationspotenzialen.
Ziel ist es, Basisnormen und Richtlinien für Laien zu definieren, die es ermöglichen, komplexe Informationen durch Infografiken effizient und verständlich aufzubereiten.
Die Arbeit basiert auf theoretischen Grundlagen aus der Literatur und einer eigenen praktischen Anwendung, die anschließend mittels einer Online-Umfrage unter 61 Probanden empirisch validiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, technische Rahmenbedingungen (Software/Grafikformate), die Rolle des Gestalters, Manipulationsanalyse und die praktische Umsetzung sowie Validierung einer eigenen Infografik.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Infografik, Prinzipiendarstellung, Visualisierung, Gestaltungskriterien, Informationsdichte und die ethische Verantwortung des Gestalters.
Infografiken ermöglichen eine schnellere Decodierung von Inhalten, entlasten die kognitiven Kapazitäten der Rezipienten durch duale Kodierung und machen komplexe Zusammenhänge auf einen Blick erfassbar.
Da Infografiken durch bewusste Gestaltung (Farben, Verzerrung, Perspektive) Meinungen manipulieren können, trägt der Gestalter eine journalistische Sorgfaltspflicht zur korrekten und objektiven Darstellung von Fakten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

