Diplomarbeit, 2012
63 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 ECM – Enterprise Content Management
2.1 Was macht ECM zum Thema?
2.2 Definition
2.3 Geschichte und Entwicklung
2.4 Komponenten eines ECM-Systems
2.4.1 Capture (Erfassung)
2.4.2 Manage (Verwaltung)
2.4.3 Deliver (Ausgabe)
2.4.4 Store (Speicherung)
2.4.5 Preserve (Langfristige Speicherung)
2.5 Architektur eines ECM-Systems
3. Cloud-Computing
3.1 Überblick
3.2 Definition
3.3 Technische Grundlagen und Prinzipien
3.4 Cloud-Architektur und Cloud-Dienstleistungen
3.5 Cloud-Liefermodelle
3.6 Cloud Sourcing
4. ECM in der Cloud
4.1 Einführung
4.2 Gestaltungsmöglichkeiten und Dimensionen
4.3 Geeignete ECM-Bereiche bzw. –Lösungen
4.4 Potenziale und Risiken
4.4.1 Potenziale
4.4.2 Risiken
5. Schlussbetrachungen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Potenziale und Risiken von Enterprise Content Management (ECM) in Verbindung mit Cloud-Computing zu analysieren und aufzuzeigen. Dabei liegt der Fokus auf der Untersuchung, wie Unternehmen durch Cloud-basierte ECM-Lösungen effizienter agieren können, während gleichzeitig die rechtlichen sowie betrieblichen Herausforderungen bewertet werden.
2.4.1 Capture (Erfassung)
Bei der Dokumentenerfassung kann zwischen manueller Erfassung, teil- oder vollautomatisierter Erfassung unterschieden werden. Aufgabe dieser Input-Komponente ist es dabei immer die Erstellung, Erfassung, Aufbereitung und Verarbeitung analoger sowie elektronischer Informationen.
Ob ein Informationssystem effizient gestaltet ist, entscheidet sich bereits beim Dokumenteneingang und dessen Erfassung. Denn einerseits sind Informationen für Unternehmen überlebenswichtig, anderseits kostet der Umgang mit ihnen Zeit, welche zu Lasten der Verfügbarkeit der eigenen Mitarbeiter geht. Die Herausforderung ist es, neue Dokumente durchgängig, medienbruchfrei und transparent zu verarbeiten. Eine gängige Lösung ist die Errichtung eines virtuellen Eingangsportals für alle Formen neuer Dokumente. Entscheidend ist an dieser Stelle die sichere Erkennung und Klassifizierung der Dokumente. Somit können wachsende Anforderungen an Zeit, Qualität, Leistung und Kosten bedient werden, die in der Summe einen Wettbewerbsfaktor darstellen.
Der Mehrwehrt dieser Komponente liegt demnach darin, Eingangsdokumente sicher und mit geringem Zeitaufwand zu verarbeiten. Um eingehende Post digital zu verarbeiten, müssen Umschläge geöffnet, Dokumente entnommen und ggf. datiert, geheftet und sortiert werden. Dieses ist immer der erste Schritt einer digitalen Postverarbeitung. Bei entsprechendem Posteingangsvolumen gilt es zu überlegen, diesen Prozess maschinell zu unterstützen oder an einen Dienstleister abzugeben.
Auf die Frage, ob Unternehmen heute bereits ganz ohne Papier auskommen bzw. papierlos arbeiten, soll an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden. Sicher ist jedoch, dass der Austausch von Informationen zunehmend digitalisiert wird. Dieses ist das Potenzial der CAPTURE-Komponente. Durch automatische Klassifizierung und Erkennung wird die manuelle Indizierung rationalisiert und traditionelle Abläufe werden angepasst, um Informationen nachhaltig und effizient Hand zu haben.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenfelder ECM und Cloud-Computing ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Potenziale und Risiken dieser Kombination aufzuzeigen.
2 ECM – Enterprise Content Management: Dieses Kapitel definiert ECM als umfassende Strategie zur Verwaltung von Unternehmensinformationen und erläutert die fünf zentralen Komponenten Capture, Manage, Deliver, Store und Preserve sowie deren architektonische Einbettung.
3. Cloud-Computing: Hier werden die technischen Grundlagen, Service- sowie Liefermodelle des Cloud-Computings vermittelt, um ein Verständnis für die moderne IT-Bereitstellung zu schaffen.
4. ECM in der Cloud: Dieses Kapitel führt in die spezifische Thematik des ECM in der Cloud ein, bewertet aktuelle Anbieterlösungen und analysiert detailliert die Potenziale sowie Risiken dieser Kombination in vier verschiedenen Kategorien.
5. Schlussbetrachungen: Die abschließende Betrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, individuelle Anforderungen und Kostensituationen vor dem Einsatz einer ECM-Cloud-Lösung kritisch zu prüfen.
Enterprise Content Management, ECM, Cloud-Computing, Cloud-Service, Dokumentenmanagement, SaaS, IaaS, PaaS, Archivierung, Compliance, Datenschutz, Wirtschaftlichkeit, IT-Strategie, Prozessoptimierung, Digitalisierung
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Zusammenführung von Enterprise Content Management (ECM) und Cloud-Computing, um die Potenziale für Unternehmen sowie die damit verbundenen Risiken zu untersuchen.
Die Arbeit behandelt die Grundlagen des ECM-Systems, die technischen Prinzipien des Cloud-Computings, verschiedene Cloud-Servicemodelle sowie die strategischen Herausforderungen bei der Migration in eine Cloud-Umgebung.
Das Ziel ist es, Unternehmen eine Entscheidungsgrundlage zu bieten, indem aufgezeigt wird, welche Vorteile (z.B. Kostentransparenz, Flexibilität) und Risiken (z.B. Rechtssicherheit, Abhängigkeit) mit einer ECM-Lösung aus der Cloud einhergehen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung von Branchenstudien (z.B. von Trovarit AG und Gartner) sowie der Analyse von Referenzarchitekturen bekannter ECM-Anbieter wie IBM oder OpenText.
Im Hauptteil werden zunächst die Komponenten von ECM-Systemen und die Architektur des Cloud-Computings detailliert dargelegt, gefolgt von einer Analyse, wie ECM in die Cloud integriert werden kann und welche Faktoren für den Erfolg entscheidend sind.
Die wichtigsten Begriffe sind ECM, Cloud-Computing, SaaS, Compliance, Datensicherheit, Dokumentenmanagement und Wirtschaftlichkeit.
Cloud-Lösungen zeichnen sich durch geringere Fixkosten und variable Betriebskosten (Pay-per-Use) aus, während lokale Installationen hohe initiale Investitionen in Hardware und Software erfordern, was anhand von Tabellen in der Arbeit verdeutlicht wird.
Da in ECM-Systemen oft sensible, personenbezogene oder unternehmenskritische Dokumente verwaltet werden, stellt die Speicherung bei Drittanbietern hohe Anforderungen an die Rechtskonformität, den Datenschutz und die Kontrolle über Datenzugriffe.
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