Masterarbeit, 2010
82 Seiten, Note: 1,8
1.0 Der Industriefilm, Entwicklung und Besonderheiten
1.1 Definition Industriefilm
1.2 Die Entwicklung des Industriefilms
1.3 Konventionalisierungen im Industriefilm
1.4 Elemente im Industriefilm um Unternehmensziele zu erreichen
2.0 Wie vermittle ich meine Botschaften oder die Erzählmuster im Unternehmensfilm
2.1 Handlung im Film darstellen
2.2 Neue Entwicklungen beim Storytelling im Unternehmensfilm am Beispiel Soundcheck und The Hire
3.0 Wohin entwickelt sich der Unternehmensfilm, Trends und Ausblick
3.1 Entwicklung zum Corporate Video
3.2 Corporate Video heute
4.0 Unternehmensfilme als Bestandteil der Corporate Identity
4.1 Corporate Identity, unternehmerische Aufgabe
4.2 Corporate Identity, Imageforschung und Unternehmens-Leitbild
4.3 Bewegtbild als Teil der CI, z.B. Corporate TV
5.0 Die Ausgangssituation: Einen Imagefilm schaffen für das gesamte Fraunhofer Institut Stuttgart
5.1 Vorüberlegungen
5.2 Benchmarking
5.3 Konzept-Ideen entwickeln
5.4 Festlegen des visuellen Stils
5.5 Die praktische Umsetzung, der Dreh
6.0 Postproduktion
6.1 Vorgehensweise in der Postproduktion
6.2 Schnitt des Films
6.3 Der Off-Text
7.0 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Industriefilms bis hin zum modernen Corporate Video und analysiert, wie Unternehmen Storytelling und filmische Stilmittel nutzen, um ihre Corporate Identity zu stärken. Das primäre Ziel ist die Konzeption und Produktion eines Imagefilms für das Fraunhofer Institutszentrum Stuttgart, wobei theoretische Erkenntnisse über Erzählmuster und visuelle Kommunikation praktisch angewandt werden.
„Das Kino für Manager“
Filmgattung, der Managementfilm. Ramòn Reichert definiert ihn als Film, in dem nichts „ohne Ursache und Wirkung, ohne lineare Abfolge und Kontinuität“ geschieht. Anders gesagt ist der Managementfilm ein Instrument zur filmischen Popularisierung von Wissen. Mit Hilfe von Tricktechnik und Animationen werden Tabellen, Register, Karten oder Organigramme zum Leben erweckt. Es entwickelten sich filmische Strategien und Narrativen um Wissen zu generieren und zu vermitteln. „Das Kino für Manager war ein Ort, an dem die effektive Übermittlung von betrieblichem Wissen eingeübt wurde“. Mit Hilfe von professioneller Visualisierungstechnik wurde der Blick des Zuschauers gelenkt und gesteuert.
Der Zeichentrickfilm, eigentlich ein Unterhaltungsgenre vor allem für Kinder, wurde zur sozialen Steuerung und Kontrolle benutzt. Walt Disney ging als erster diesen Weg, indem er in den 40er Jahren Schulungsfilme für die US-Regierung herstellte. Neben dieser Art der Visualisierung benennt Reichert folgende Visualisierungsformen als häufig auftretend: Stopptrick-Animation, Zooms, Schiebeblenden. Durch diese Techniken wird die Blickführung des Betrachters beeinflusst. Auch weitere etablierte, nicht filmische Bildrepertoires, treten im Managementfilm häufig auf. Diese sind: Allegorie, Gedächtniskarte, oder Schaltplan.
1.0 Der Industriefilm, Entwicklung und Besonderheiten: Dieses Kapitel definiert den Industriefilm, beleuchtet dessen historische Entwicklung und diskutiert die Konventionalisierung von Stilelementen sowie die Erreichung von Unternehmenszielen.
2.0 Wie vermittle ich meine Botschaften oder die Erzählmuster im Unternehmensfilm: Hier werden Erzählstrukturen analysiert und moderne Storytelling-Beispiele untersucht, die zeigen, wie Unternehmen komplexe Inhalte durch filmische Inszenierung vermitteln.
3.0 Wohin entwickelt sich der Unternehmensfilm, Trends und Ausblick: Das Kapitel betrachtet Trends wie Corporate Video, die Veränderung der internen Kommunikation und die Ausrichtung auf flachere Management-Hierarchien.
4.0 Unternehmensfilme als Bestandteil der Corporate Identity: Es wird die Rolle des Films als Bestandteil der CI diskutiert, wobei Themen wie Imageforschung, Unternehmensleitbilder und Corporate TV im Zentrum stehen.
5.0 Die Ausgangssituation: Einen Imagefilm schaffen für das gesamte Fraunhofer Institut Stuttgart: Der praktische Teil der Arbeit beschreibt den gesamten Produktionsprozess, von der Konzeption über das Benchmarking bis hin zur praktischen Umsetzung des Fraunhofer-Films.
6.0 Postproduktion: Hier werden der technische Workflow, der Schnitt sowie die Gestaltung des Off-Textes im Detail erläutert.
7.0 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Erkenntnisse aus Theorie und Praxis zusammen und reflektiert den gesamten Produktionsablauf des Fraunhofer-Projekts.
Industriefilm, Corporate Video, Corporate Identity, Storytelling, Imagefilm, Fraunhofer Institut, Markenkommunikation, Postproduktion, Visualisierung, Managementfilm, Branding, Kameratechnik, Unternehmenskommunikation, Dokumentarfilm, Produktionsmanagement
Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung des Unternehmensfilms und zeigt an einem praktischen Beispiel, wie moderne Imagefilme zur Markenbildung eingesetzt werden.
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Filmgattung, der Bedeutung von Corporate Identity, der Anwendung von Storytelling und dem praktischen Produktionsprozess von Imagefilmen.
Das Hauptziel ist die Konzeption und praktische Umsetzung eines Imagefilms für das Fraunhofer Institutszentrum Stuttgart unter Berücksichtigung moderner filmischer Standards.
Es werden eine historisch-theoretische Auseinandersetzung mit der Fachliteratur sowie eine Kontextanalyse und Benchmarking-Prozesse zur Evaluierung bestehender Filmbeispiele angewandt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Filmgenres (Industriefilm, Managementfilm) und eine detaillierte Dokumentation der praktischen Produktion des Fraunhofer-Imagefilms.
Die wichtigsten Begriffe sind Industriefilm, Corporate Identity, Storytelling, Markenkommunikation und Filmproduktion.
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