Bachelorarbeit, 2012
46 Seiten, Note: 2,0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern sich die Persönlichkeit des Unternehmers auf die Gründungsaktivität und den Gründungserfolg auswirkt. Die Arbeit analysiert, wie ein potenzieller Unternehmer handelt und denkt, welche Persönlichkeitsmerkmale er aufweist und ob es überhaupt eine allgemeingültige Definition eines Unternehmensgründers geben kann. Die Arbeit zielt darauf ab, das Verständnis der unternehmerischen Persönlichkeitsstruktur zu verbessern, um Handlungs- und Optimierungsmöglichkeiten des Existenzgründungsprozesses zu ermöglichen.
Das zweite Kapitel widmet sich der Begriffsabgrenzung und legt die Grundlage für die weitere Analyse. Es definiert die Begriffe „Unternehmen", „Unternehmensgründung", „Unternehmer" und „Unternehmenserfolg" und grenzt diese voneinander ab. Insbesondere die selbstständige, originäre Existenzgründung steht im Fokus der Arbeit.
Das dritte Kapitel untersucht die Person des Unternehmensgründers und analysiert seine Persönlichkeitsmerkmale. Es werden dynamische Wesenszüge wie das Leistungsmotiv, die internale Kontrollüberzeugung, die Risikobereitschaft, das Streben nach Macht und das Gesellungsstreben betrachtet. Darüber hinaus werden stilistische Wesenszüge wie Cattells 16-Primärfaktorentest und die „Big Five" erörtert. Auch demographische Merkmale wie das Alter, der familiäre Hintergrund und das Geschlecht werden in Bezug auf ihre Auswirkungen auf die Gründungsaktivität und den Gründungserfolg analysiert.
Das vierte Kapitel befasst sich mit generellen Einflussfaktoren auf die Persönlichkeit des Unternehmers. Es untersucht die Auswirkungen von Bildung, Arbeitserfahrungen und Entrepreneurship Education auf die unternehmerische Qualifikation und den Erfolg. Insbesondere die Rolle von spezifischen Branchenerfahrungen und Führungserfahrungen wird hervorgehoben.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Unternehmerpersönlichkeit, Gründungsaktivität, Gründungserfolg, Persönlichkeitsmerkmale, dynamische Wesenszüge, stilistische Wesenszüge, demographische Merkmale, Bildung, Arbeitserfahrungen, Entrepreneurship Education, Existenzgründung und Humankapital.
Zu den zentralen Merkmalen gehören ein hohes Leistungsmotiv, Risikobereitschaft, internale Kontrollüberzeugung (der Glaube, Ereignisse selbst beeinflussen zu können) und das Streben nach Unabhängigkeit.
Das Modell bewertet Persönlichkeiten nach Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus. Erfolgreiche Gründer weisen oft hohe Werte in Gewissenhaftigkeit und Extraversion auf.
Die "Entrepreneurship Education" geht davon aus, dass bestimmte Fähigkeiten und Wissensgrundlagen erlernbar sind, auch wenn die grundlegende Persönlichkeitsstruktur oft angeboren oder frühkindlich geprägt ist.
Spezifische Branchenerfahrung und Führungserfahrung erhöhen die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Gründung erheblich, da sie das Humankapital des Unternehmers stärken.
Ein familiäres Umfeld, in dem bereits Selbstständigkeit vorgelebt wurde, wirkt oft als positiver Einflussfaktor auf die eigene Gründungsentscheidung (Vorbildfunktion).
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