Bachelorarbeit, 2011
54 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit analysiert die Umwandlung einer GmbH in eine GmbH & Co. KG, insbesondere unter zivilrechtlichen Aspekten. Sie beleuchtet den Ablauf und die damit verbundenen Schwierigkeiten, insbesondere die steuerliche und zivilrechtliche Behandlung sowie die daraus resultierenden Folgen.
Die Arbeit beginnt mit der Darstellung der Rechtsformen GmbH und GmbH & Co. KG, wobei die zivilrechtlichen und steuerlichen Grundlagen beleuchtet werden. Die Umwandlungsmotive werden in zwei Kategorien unterteilt: nicht-steuerliche Gründe, wie z.B. die flexiblere Gestaltung des Gesellschaftsvertrags und die Haftungsbeschränkung, sowie steuerliche Motive, wie z.B. die Vermeidung von Doppelbesteuerung und die Nutzung von Steuervorteilen im Erbschaftsteuerrecht.
Im Weiteren werden die rechtlichen Grundlagen der Umwandlung, wie das Umwandlungsgesetz, das Umwandlungssteuergesetz und der Umwandlungssteuererlass, erläutert. Anschließend erfolgt die Unterscheidung zwischen Einzel- und Gesamtrechtsnachfolge, die bei Umwandlungen mit Vermögensübertragung relevant sind.
Die zivilrechtlichen Aspekte des Formwechsels und der Verschmelzung werden ausführlich dargestellt, wobei der Ablauf der jeweiligen Umwandlungsart und die damit verbundenen Rechtsfolgen beleuchtet werden. Insbesondere werden die besonderen Herausforderungen bei der Beteiligung der künftigen Komplementär-GmbH und die Bedeutung des Umwandlungsberichts und der Verschmelzungsprüfung hervorgehoben.
Im letzten Teil der Arbeit werden die steuerlichen Folgen und Aspekte der Umwandlung betrachtet, insbesondere die steuerliche Konsequenzen für die übertragende GmbH, den Anteilseigner und die übernehmende GmbH & Co. KG. Die steuerliche Gesamtrechtsnachfolge sowie die Rechtsbeziehungen zwischen den beteiligten Gesellschaften werden erläutert. Abschließend werden die Kosten der Umwandlung und die steuerlichen Besonderheiten im Hinblick auf die Gewerbesteuer behandelt.
Die Arbeit befasst sich mit den Themenschwerpunkten GmbH, GmbH & Co. KG, Umwandlung, Formwechsel, Verschmelzung, Zivilrecht, Steuerrecht, Haftungsbeschränkung, Eigenkapitalaufstockung, Umwandlungsmotive, Umwandlungsgesetz, Umwandlungssteuergesetz, Umwandlungssteuererlass, Einzelrechtsnachfolge, Gesamtrechtsnachfolge, Übertragungsgewinn, Übernahmeergebnis, Gewerbesteuer, Steuerliche Gesamtrechtsnachfolge, Transparenzprinzip, Trennungsprinzip.
Häufige Motive sind steuerliche Vorteile (Vermeidung von Doppelbesteuerung) oder eine flexiblere Gestaltung des Gesellschaftsvertrags bei gleichzeitiger Haftungsbeschränkung.
Beim Formwechsel bleibt die Identität des Rechtsträgers erhalten, nur die Rechtsform ändert sich. Bei der Verschmelzung geht das Vermögen einer Gesellschaft auf eine andere über.
Das UmwG liefert den rechtlichen Rahmen und die verfahrenstechnischen Schritte für die Umwandlung, um Rechtsklarheit und Gläubigerschutz zu garantieren.
Es kann zu einem Übertragungsgewinn oder -verlust kommen; zudem wechselt das Besteuerungsprinzip vom Trennungsprinzip (GmbH) zum Transparenzprinzip (KG).
Das bedeutet, dass alle Rechte und Pflichten der alten Gesellschaft automatisch kraft Gesetzes auf den neuen Rechtsträger übergehen.
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