Diplomarbeit, 2012
59 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Bestandsoptimierende Supply Chain Instrumente
2.1 Themengebiet
2.2 Erklärung und Abgrenzung der bestandsreduzierenden Instrumente
2.2.1 Dekomposition der Bestände durch die ABC-/XYZ-Analyse
2.2.2 Gängigkeitsanalyse
2.2.3 Reichweitenmonitoring
2.2.4 Konsignationsanalyse
2.3 Nutzwertanalyse und Empfehlung
2.4 Konsignationslager
2.4.1 Rechtlicher Hintergrund
2.4.2 Vertragsgestaltung
2.4.3 Vor- und Nachteile
2.4.3.1 Aus Sicht des Großhandels
2.4.3.2 Aus Sicht des Lieferanten
2.4.4 Operative Anforderungen einer Implementierung
3 Bestandsmanagementmodelle
3.1 Thematik
3.2 Efficient Replenishment
3.2.1 Bestandsverwaltungsstrategien des Continuous Replenishment Program
3.2.1.1 Vendor-Managed Inventory
3.2.1.2 Co-Managed Inventory
3.2.1.3 Buyer-Managed Inventory
3.3 Implementierung
3.4 Empfehlung für Konsignationsabwicklung
4 Produkt- und Lieferantenportfolio
4.1 Empfehlung VMI-Portfolio
4.2 Empfehlung für Konsignationsabwicklung
4.3 Portfolio für eine Konsignationslagerung in Verbindung mit VMI
5 Beschaffungslogistisches Kostencontrolling
5.1 Bestandsspezifische Kosten
5.2 Lagerspezifische Kosten
5.3 Beziehungsspezifische Kosten
5.4 Opportunitätskosten
5.5 Kosteneinfluss der Beschaffung
6 Fallbeispiel
6.1 Ausgangssituation
6.2 IST-Situation:
6.3 Situation nach der Implementierung
6.4 Kostenvergleich
7 Fazit
Die Arbeit analysiert und bewertet bestands- und versorgungsoptimierende Instrumente im Supply Chain Management eines Handelsunternehmens, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Implementierung solcher Systeme zu schaffen.
1 Einleitung
In einem Marktumfeld, in dem es darum geht, ein Unternehmen konkurrenzfähig, flexibel und effizient zu führen und am Markt zu behaupten, ist eine der Kernaufgaben des Managements, ein Unternehmen in einem ständigen Change-Prozess zukunftsorientiert zu führen. Interne Ablaufoptimierungen sind in den meisten Betrieben erfolgreich umgesetzt werden. Konsequenter Weise sollten die Informations- und Systemintegrationsaktivitäten auf vor- und nachgelagerte Geschäftspartner und die gesamte Lieferkette (Supply Chain, SC) ausgeweitet werden. Eine SC beschreibt ein Netzwerk von komplexen und dynamischen Lieferanten- und Kundenbeziehungen sowie Logistikdienstleistern entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
An diesem Punkt ergibt sich eine Vielzahl von Optimierungspotenzialen der außerbetrieblichen Prozesse. Entlang der SC ist daher eine konstruktive Kommunikation erforderlich, die eine reibungslose Kooperation auf vertikaler Ebene ermöglicht. Ferner wird zunehmend die Forderung nach einer intensiveren Abstimmung zwischen den Handlungsstufen gestellt, um dortige Prozesse zu optimieren.
Neben den Prozessen in der vorgelagerten SC erhöht sich vor allem bei den nachgelagerten Konsumenten die Erwartungshaltung an zu erbringende Leistungen stetig. In der Handelsbranche ist in diesem Zusammenhang der Lieferservice als eine der wichtigsten Prämissen zu betrachten. Bei der Lieferzuverlässigkeit sind es vor allem die Lieferfähigkeit und die Einhaltung von Lieferterminen, die einen Unterschied zu Konkurrenten ausmachen können. Der Händler findet sich in diesem Punkt in einem Konflikt wieder. Er versucht zum einen, seinen Kunden einen höchstmöglichen Grad an Lieferzuverlässigkeit zu bieten und muss zum anderen seine Bestände in einem wirtschaftlich angemessenen Rahmen halten. Die Kernkompetenz des Händlers muss also nicht nur in der Sortimentstiefe und -breite sowie wettbewerbsfähigen Konditionen, sondern ebenfalls in einer wirtschaftlichen Bestandshaltung mit hohem Lieferservicegrad liegen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Supply-Chain-Optimierungen in einem dynamischen Marktumfeld und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Bestandsoptimierende Supply Chain Instrumente: Dieses Kapitel stellt verschiedene Instrumente zur Bestandsreduzierung vor, bewertet diese mittels Nutzwertanalyse und analysiert Konsignationslager im Detail.
3 Bestandsmanagementmodelle: Hier werden Strategien wie Efficient Replenishment und VMI als kooperative Modelle zwischen Handel und Hersteller beschrieben und deren Implementierung diskutiert.
4 Produkt- und Lieferantenportfolio: Das Kapitel entwickelt Empfehlungen zur Auswahl geeigneter Artikel und Partner für die VMI- und Konsignationsabwicklung.
5 Beschaffungslogistisches Kostencontrolling: Es werden relevante Kostenfaktoren in der Beschaffung, wie Kapitalbindungs- und Lagerkosten, quantifiziert und für das Controlling aufbereitet.
6 Fallbeispiel: Das Fallbeispiel zeigt die rechnerische Auswirkung einer Implementierung von Konsignationslager und VMI anhand eines fiktiven Unternehmens auf.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit der untersuchten Supply-Chain-Instrumente kritisch.
Supply Chain Management, Bestandsoptimierung, Konsignationslager, Vendor-Managed Inventory, VMI, Nutzwertanalyse, ABC-Analyse, XYZ-Analyse, Beschaffungslogistik, Kostencontrolling, Lagerhaltungskosten, Kapitalbindung, Lieferzuverlässigkeit, Effizienzsteigerung, Warenversorgung.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Bewertung von Instrumenten zur Bestands- und Versorgungsoptimierung im Supply Chain Management aus Sicht eines Handelsunternehmens.
Zentrale Themen sind Bestandsreduzierung, Lieferantenkooperation, Bestandsmanagementmodelle, Kostencontrolling und die praktische Kosten-Nutzen-Analyse von Supply-Chain-Projekten.
Das Ziel ist es, dem Anwender einen Überblick über verschiedene Optimierungsinstrumente zu geben und mittels einer Nutzwertanalyse Empfehlungen für deren Einsatz in der Praxis auszusprechen.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen, die Methode der Nutzwertanalyse zur Entscheidungsunterstützung sowie eine quantifizierende Kostenanalyse (Fallbeispiel) zur Bewertung wirtschaftlicher Auswirkungen.
Im Hauptteil werden nach der theoretischen Einordnung der Instrumente (ABC/XYZ, VMI) die Kostenaspekte detailliert beleuchtet und ein praxisbezogenes Fallbeispiel gerechnet.
Charakteristische Begriffe sind Supply Chain Management, VMI (Vendor-Managed Inventory), Konsignationslager, Bestandsoptimierung und beschaffungslogistisches Kostencontrolling.
Die Kombination nutzt die Vorteile beider Instrumente und verstärkt die positiven Effekte sowohl auf Seiten des Händlers als auch auf Seiten des Lieferanten, wobei eine vertrauensvolle Datenbasis vorausgesetzt wird.
Opportunitätskosten, insbesondere durch Fehlmengen verursacht, werden als kritische Größe identifiziert, die durch eine verbesserte Lieferfähigkeit im Rahmen der optimierten Supply-Chain-Strategie signifikant gesenkt werden können.
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