Bachelorarbeit, 2012
40 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Sportveranstaltung
2.1.1 Abgrenzung der Definition Ereignis, Veranstaltung und Event
2.1.2 Definition von Sportveranstaltung
2.2 Image
2.2.1 Definition von Image und Imagetransfer
2.2.2 Definition von Sporteventimage
2.2.3 Definition von Destinationimage
3 Wege der Nutzung von Sportveranstaltungen zu Marketingzwecken
3.1 Imagetransfer und -passfähigkeit zwischen Sportveranstaltung und Destination
3.2 Strategien zur Integration von Sportveranstaltungen in das Destinationsmarketing
3.2.1 Match-up Hypothese
3.2.2 Co-Branding
3.2.3 Leveraging
3.2.4 Bundling
4 Imageprofilierung durch die FIFA Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland
4.1 Potenzial der Fußball-WM
4.2 Ausgangssituation der Austragungsorte
4.3 Analyse der Konzepte und Maßnahmen zur Imageprofilierung der Austragungsorte Köln und Leipzig
4.3.1 Köln
4.3.2 Leipzig
4.3.3 Ein Vergleich zwischen Kölner und Leipziger WM-Imagekampagne
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie Destinationen Sportveranstaltungen effektiv für ihre Marketingzwecke nutzen können, um nachhaltig von einer positiven Imagebildung zu profitieren. Dabei steht die theoretische Analyse von Strategien zur Integration von Großveranstaltungen in das Destinationsmarketing im Zentrum, die anschließend anhand der Fallbeispiele Köln und Leipzig während der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland kritisch evaluiert wird.
3.2 Strategien zur Integration von Sportveranstaltungen in das Destinationsmarketing
Um einen nachhaltigen Imageeffekt und eine Steigerung der touristischen Attraktivität einer Destination zu erreichen, ist eine durchdachte strategische Planung notwendig. Im Folgenden werden vier Strategien zur Schaffung von Wechselwirkungen zwischen Sportevents und Destinationen vorgestellt, die zur Integration von Sportevents in das Destinationsmarketing genutzt werden können.
3.2.1 Match-up Hypothese
Die Match-up Hypothese besagt, dass die Richtung und Intensität eines Imagetransfers von der Imagepassfähigkeit zwischen Event und Destination abhängen. Dabei wird davon ausgegangen, dass der zu erzielende Effekt bei Ähnlichkeit zwischen Event- und Destinationsimage größer ist. Die Herausforderung bei der werbetechnischen Verbindung von Event und Destination liegt darin, einerseits herauszufinden, welche relevanten Imagekomponenten Destination und Event teilen und andererseits, welche Komponenten davon die Imagepassfähigkeit beeinflussen.
Xing und Chalip erforschen diese Problematik in einer Studie zu Match-up und Co-Branding und stellen dabei fest, dass es nicht entscheidend ist, welches Event in welcher Destination stattfindet, sondern wie diese Paarung durch die Konsumenten wahrgenommen wird und ob diese für den Konsumenten einen Sinn ergeben. In der Studie wird das als „aktiv“ bewertete Event, ein Nascar-Rennen, von den Befragten als unpassend zur als ruhig eingeschätzten Destination Des Moines empfunden. Weder die Austragung eines „aktiv“ noch eines als „passiv“ geltenden Sportevents (Golf Masters) führt zu einer Verbesserung der Destinationsbewertung.
Somit folgt aus der Match-up Hypothese, dass ein positiver Imagewandel einer als ruhig geltenden Destination durch die Veranstaltung eines Sportevents ausgeschlossen ist. Daraus lassen sich zwei Handlungsempfehlungen ableiten. Destinationsvermarkter sollen Events austragen, die mit dem existierenden Destinationsimage harmonieren, und Eventveranstalter ihre Events an Orte platzieren, die zum Eventimage passen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, stellt die Problemstellung dar, definiert das Ziel der Arbeit und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2 Begriffliche Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe Sportveranstaltung, Image und deren Verknüpfung wie Sporteventimage und Destinationimage definiert und voneinander abgegrenzt.
3 Wege der Nutzung von Sportveranstaltungen zu Marketingzwecken: Dieses Kapitel erläutert theoretische Strategien wie Match-up Hypothese, Co-Branding, Leveraging und Bundling, um Sportevents erfolgreich in das Destinationsmarketing zu integrieren.
4 Imageprofilierung durch die FIFA Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland: Das Kapitel analysiert das Potenzial der WM sowie die spezifischen Strategien und Konzepte der Austragungsorte Köln und Leipzig und vergleicht deren Imagekampagnen.
5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Diese Zusammenfassung reflektiert die Ergebnisse der Arbeit, leitet Handlungsempfehlungen ab und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Sportveranstaltung, Destinationsmarketing, Imageprofilierung, Imagetransfer, FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006, Sporteventimage, Destinationimage, Match-up Hypothese, Co-Branding, Leveraging, Bundling, Köln, Leipzig, Standortmarketing, Tourismus.
Die Arbeit untersucht, wie Städte und Regionen Sportgroßveranstaltungen strategisch nutzen können, um ihr Image zu verbessern und die touristische Attraktivität zu steigern.
Die Arbeit verbindet Sportmanagement mit Destinationsmarketing. Zentrale Themen sind die Theorie der Imagebildung, Strategien für Imagetransfers sowie praktische Fallanalysen.
Das Ziel ist zu analysieren, wie Destinationen Sportevents effektiv in ihr Marketing integrieren können, um nachhaltig von einer positiven Imagebildung zu profitieren.
Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf der Auswertung bestehender Fachliteratur (insb. Laurence Chalip) und der Analyse der Konzepte von Köln und Leipzig zur WM 2006 basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Kapitel 2), Strategien zur Event-Integration (Kapitel 3) und die empirische Analyse der WM 2006 in Köln und Leipzig (Kapitel 4).
Die wichtigsten Begriffe sind Sportveranstaltung, Destinationsmarketing, Imageprofilierung, Imagetransfer, WM 2006, Leveraging und Bundling.
Köln setzte auf ein breites, zielgruppenspezifisches Rahmenprogramm (z.B. „La Ola Colonia“) und Social Leveraging, während Leipzig versuchte, sich als aufstrebender Wirtschaftsstandort über eine neue Dachmarke zu positionieren.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die theoretischen Strategien in den beiden Städten nicht konsequent genug umgesetzt wurden und somit das immense Potenzial der WM zur langfristigen Imagebildung nicht vollständig ausgeschöpft wurde.
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